Training morgens oder abends? Was bringt mehr und was bringt nichts?

Ob du lieber morgens oder abends trainierst entscheidet allein dein Biorhythmus.  Die sogenannte innere Uhr bestimmt für dich den Zeitraum in dem deine Leistungsfähigkeit am höchsten ist. Die täglichen Hochphasen liegen im Durchschnitt zwischen 9.00 und 11.00 Uhr bzw. 16.00 – 19.00Uhr, natürlich können sie sich individuell um 1 – 2 Stunden nach vorne oder hinten verschieben.

Als ideale Zeit für den Sport gilt der Nachmittag. Zu dieser Zeit, laufen alle Körperfunktionen auf Hochtouren. Studien besagt, dass morgens eine gute Zeit für Krafttraining ist. Es lässt den Blutdruck ansteigen und macht fit für den Tag. Zusätzlich werden Glückshormone ausgeschüttet. Für den Abend, kann man sich ein moderates Ausdauertraining einplanen. Es sorgt für Entspannung und kann, wenn man 2 – 3 Stunden vor dem Schlafen laufen geht, diesen sogar verbessern.

Die Zeit des Trainings ist für den Stoffwechsel selbst nicht relevant. Der Mythos, dass man morgens auf leeren Magen beim Laufen mehr verbrennt als nach dem Frühstück ist sogar falsch. Der Fettstoffwechsel ist morgens nur so lange aktiv, bis die Reserven des Körpers verbraucht sind. Dann fällt die Leistung schlagartig ab. Wer also ohne Essen läuft, verbrennt nicht mehr, sondern leistet sogar weniger!

Wann ist für euch die perfekte Zeit für den Sport? Ich freue mich über Kommentare!

 

Morgens

Abends

Hebt die Stimmung:

Du versprühst den ganzen Tag über gute Laune. Denn schon morgens werden beim Sport Glückshormone ausgeschüttet

Länger liegen bleiben:

Da das Training erst am Abend stattfindet, kann morgens entspannt noch mal die „Snooze“ Taste gedrückt werden.

 

Aktiviert den Körper:

Blutdruck, Puls und Atmung werden gesteigert und der Körper wird wach

Top Performance:

Wer abends läuft, läuft schneller und effektiver. Der Körper ist bereits zu Beginn auf einer guten Betriebstemperatur, da er den ganzen Tag schon war wird.

 

Feierabend:

Der Abend gehört ganz der Freizeitgestaltung. Ob auf dem Sofa, mit Freunden oder im Restaurant. Das Training ist bereits absolviert und man kann ohne schlechtes Gewissen entspannen.

Stressabbau und Abschalten:

Nach einem stressigen Tag kann die Laufrunde am Abend wahre Wunder wirken. Noch mal abschalten und auf andere Gedanken kommen. So lässt es sich besser und erholsamer schlafen.

 

 

One thought on “Training morgens oder abends? Was bringt mehr und was bringt nichts?

  1. Pingback: Sportlich gesehen, ist morgens nicht mein Tag… | News & Blog von Sina Cordsen – Personal Trainerin für Bremen und um zu

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