Smart not hard – warum sich viele Anfänger und übermotivierte Sportler überfordern!

Sprüche wie “no pain no gain” oder “”go hard or go home” geistern heute durch die Fitness Studios, Bootcamps und Trainingspläne. Der Sport & Fitness Bereich hat sich unserer höher, schneller, weiter Mentalität im Leben angepasst. Herzlichen Glückwunsch, wir stressen uns immer mehr und machen uns psychisch und physisch kaputt.

Ist es für den Trainingserfolg wirklich notwenig bei jedem Training an die persönliche Grenze und teils darüber hinaus zu gehen? Die Einstellung, dass ein Trainng nicht effektiv ist, wenn man danach nicht auf allen Vieren und vor Schweiß triefend nach Hause gekrochen ist, begegnet mir immer häufiger.  Aber wieso ist das eigentlich so?

Wir leben in einer Zeit, in der wir in jeder Lebenslage 100% von un erwarten. In der wir der Meinung sind “viel hilft viel” und das mit möglichst wenig Zeitaufwand das maximale erreicht werden soll. Koste es, was es wolle.

Ja, es gibt Studien die belegen, dass beim HIIT Training, Crossfit und in Bootcamps nachweislich 6x mehr Körperfett verloren wird, als in einem vergleichbaren Zeitraum mit einem normalen Ausdauertraining auf dem Crosstrainer oder dem Ergometer. In unserer Zeit, in der Zeit = Geld ist, wir möglichst wenig unserer Zeit aufbringen wollen, weil schon die nächsten Termine warten, treffen diese Trainingskonzepte den Nerv der Zeit.

Und versteht mich nicht falsch, ich glaube auch an den Erfolg, den man mit diesen Trainings haben kann. Allerdings bin ich der Meinung, dass sie nicht für jeden gleichermaßen geeignet sind.

Anfänger erhalten hierbei zu früh eine sehr hohe Traiingsintensität. Planen sie dazu noch eine zu knappe Regenerationszeit oder sind übermotiviert und möchten jeden Tag zum Training gehen, gelangen sie sehr schnell in den Bereich des Übertrainings. Dadurch werden Erschöpfungssymptome begünstigt.

Zusätzlich sollte beachtet werden, dass einige Menschen mental nicht in der Lage sind ein Training, welches immer an die körperlichen Grenzen geht zu verkraften. Was nicht heißen soll, dass sie schwach sind, sodern viel mehr einfach ein anderes Training benötigen. Bei diesem wird selbstverständlich auch ein Reiz gesetzt, denn ohne den geht es schließlich nicht. Aber die Intensität, mit der trainiert wird, ist eine andere.

Bei jedem muss das Umfeld (privat sowie beruflich) beachtet werden. Der gestresste Manager, der schlecht schläft, immer unterwegs ist und sich schlecht ernährt, sollte nicht zusätzlih ein Training absolvieren, welches ihn an seine Grenzen bringt. Auch wenn es im ersten Moment den Anschein macht, als könnte hier der Sport, das Auspowern ein Ventil sein, bei dem er “Luft ablässt”, kann genau das Gegenteil eintreten. Denn Stress macht dick, dazu könnt ihr gerne meinen Blog lesen: http://www.sina-cordsen.de/newsblog/wieso-macht-stress-dick/

In solchen Fällen, ist ein moderateres Training der Grundlagen Ausdauer besser für den Kunden. Auf diese Weise, kann  der Körper Stresshormone abbauen, die Schlafqualität steigt und der Heißhunger wird reduziert.

Natürlich muss man sich diesen Effekt auch selber vor Augen führen. Denn viele sind anfangs verwirrt von dem langsamen Laufen oder Farrad fahren. Auf Dauer wird es der Körper aber dankend annehmen. Und auch so erreicht man seine Ziele, vielleicht nicht ganz so schnell, aber gesünder.

Viel Erfolg beim Training.

Die Fitalistin

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