Fitalistin world wide – Teil 2: Thailand

Heute komme ich zum zweiten Teil meiner neuen Blog Rubrik. Es geht kulinarisch nach Asien, meine bisher weiteste Reise, die ich alleine angetreten bin. Im letzten Jahr ging es für mich nach Thailand. Hier bin ich von Bangkok gestartet und bis nach Chiang Mai getourt (und natürlich auch wieder zurück). Es war eine wundervolle Reise, mit unvergesslichen Eindrücken, einer beeindruckenden Kultur und tollen Menschen die ich kennengelernt habe.

Auch kulinarisch hat Thailand einiges zu bieten. Man darf sich nicht von manchen Hygienezuständen abschrecken lassen. Insbesondere in den kleinen Städten und Dörfern, ist es auf den Märkten bei 35° nicht immer so richtig appetitlich. Aber toi toi toi, ich hatte überhaupt keine Schwierigkeiten alles zu vertragen.

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Thailand hat eine recht leichte Küche mit viel Gemüse, magerem Fleisch und Fisch oder Tofu (wie immer: Das ist allein mein Eindruck). Mittags und abends gibt es immer eine Portion Reis auf den Teller und dazu das eigentliche Gericht in einer Schale, aus der jeder nehmen kann. Auch für Vegetarier und Veganer ist immer etwas zu finden. In vielen Gerichten werden Cashewkerne oder Erdnüsse verarbeitet oder auch Früchte wie Mango oder Ananas.

Es gab so viele Eindrücke, dass ich gar nicht so recht weiß, bei welchem leckeren Gericht ich beginnen soll. Also von Anfang an :-)

Einer der besten Tipps die ich vom Asienkenner meines Vertrauens bekommen habe und hier gerne weiter gebe ist das Essen in Bangkok. Mir wurde gesagt, ich solle mir in der kleinsten Gasse die am schäbigsten aussehende, offene Küche aussuchen die Suppen anbietet und dort essen. Gesagt, getan…und es war so lecker. Wohl die beste Suppe, die ich je gegessen habe. Meine wichtigsten Ausdrücke für die Bestellung: “No meat” und “European style” (vielleicht hat auch genau das dazu geführt, dass ich alles vertragen habe…)

In der Suppe enthalten: Tofu, Gambas, Nudeln und etwas Gemüse. Bei 38° in der Sonne Bangkoks eine heiße Suppe essen? Definitiv jedes Mal wieder! Und nochmal vielen Dank für diesen tollen Tipp.

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Weiter ging es mit Phat Thai (in den Varianten mit Fleisch oder vegetarisch zu finden). Auch dieses Gericht lässt sich bei den warmen Temperaturen sehr gut essen und hat mich nachhaltig beeindruckt.

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Auf dem Weg nach Norden, wurde in verschiedenen kleinen Orten Stopp gemacht. Hier war das Essen meist ähnlich. Es gab verschiedene Gericht (Gemüse in Sauce, Gemüse mit Fisch und Sauce, Gemüse mit Fleisch und Sauce) dazu immer eine Portion Reis. So konnte man sich immer nehmen was man wollte und lernte die thailändische Küche kennen. Auch das eine oder andere traditionell thailändische Buffet stand auf dem Plan.

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Als Nachtisch und auch morgens zum Frühstück, gab es für mich meist Obst. Thais essen zum Frühstück eher deftig und eigentlich einiges von dem, was es auch zum Mittag oder Abend gibt. Das Einzige was von den Dingen für mich interessant war, war das Omelett (aber auch hier für mich ohne Fleisch). Und da das Obst so lecker war, habe ich mich daran gehalten. Ehrlich gesagt schmeckt mir das heimische Obst hier in Deutschland seither nicht mehr so gut wie vorher. Seit dem Urlaub weiß ich wie Bananen, Ananas, Mango und Papaya schmecken können. Und leider kommt das Obst hier nicht annähernd an diesen Geschmack. Klar, diese Früchte werden importiert und es steht die Frage im Raum, ob man dann überhaupt dieses Obst hier essen sollte wegen dem ökologischen Fußabdruck usw usw…aber um dieses Thema kümmere ich mich in diesem Blog nicht. Da soll sich jeder seine eigene Meinung drüber bilden und handeln, wie man es selber für richtig hält.

Abends ging es häufig in die umliegenden Restaurants und auch hier habe ich vorher Tipps bekommen, auf welche Siegel ich achten solle und den einen oder anderen Geheim Tipp erhalten. Diesen gebe ich hier nicht weiter, weil ich keine Werbung machen möchte und das ganze Thema mit der Werbung ja mittlerweile sehr eng gesehen wird. Also so viel dazu: In Chiang Mai gibt es sehr gute Restaurants in denen man tolle Currys essen kann (natürlich wieder “european style”) :-)

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Was mir währende der gesamten Zeit aufgefallen ist: In Thailand wird wenig Süß Kram gegessen. Ab und an Eis (klar bei den Temperaturen), aber wenig Schoki usw. Das mag an den Preisen und am Wetter liegen. Denn eines ist deutlich geworden: Die Preise in Thailand sind aus unserer Sicht sehr niedrig (Suppe für umgerechnet 1,50€, ein gesamtes Dinner für 5€). Für die Thais hingegen ist das viel Geld.

Was ich ganz gerne als “Nachtisch” zu mir genommen habe         war ein Eiskaffee. Dieser war etwas anders als bei uns. Ohne Vanilleeis, dafür mit vielen Eiswürfeln und süßer Milch. Und es gibt viele Eissorten und auch einige bekannte Schokoladenprodukte mit dem Geschmack “grüner Tee” oder “Matcha”. Diese gefielen mir sehr gut und ich freue mich jedes Mal, wenn mir sowas mitgebracht wird.

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Mein Fazit: Sehr leckeres Essen zu sehr günstigen Preisen. Mal was anderes, aber sehr zu empfehlen. Thailand wird mich noch mal wieder sehen und die thailändische Küche ist seit einem Jahr fester Bestandteil meiner Ernährung :-)

Viel Spaß beim reisen – Die Fitalistin

Training in der Saisonvorbereitung

Heute geht es um die optimale Saisonvorbereitung für Individual- & Mannschaftssportler. Denn nach der Saison ist bekannterweise vor der Saison (mal wieder eine Kleinigkeit fürs Phrasenschwein – ich glaube, ich werde mir demnächst wirklich eines anschaffen :-) ).

Nach einer anstrengenden und langen Saison heißt es erst mal Urlaub und Pause machen. Das heißt im optimal Fall nicht, dass der Sportler gar nichts mehr macht. Viel mehr gebe ich den Tipp, dass der Sportler ein moderates Sportprogramm absolviert, dass ihm Spaß macht, aber natürlich auch dass man mal die Seele baumeln lässt und die ein oder andere Woche nichts tut. Dies kann dem Körper gut tun und dazu führen, dass er sich komplett regeneriert. Denn bei vielen Sportlern ist eine 100%ige Regeneration in der Saison nicht möglich, bzw. wird nicht durchgeführt.

Je nach dem wie lange der “Leerlauf” zwischen dem Ende der einen und dem Beginn der anderen Saison ist, dauert die Pause 4 – 6 Wochen. Es geht darum neben der körperlichen Erholung auch eine mentale Erholung zu erzielen. Dafür benötigt der Sportler genügend Zeit die vergangene Saison mit ihren Erfolgen oder auch Misserfolgen zu verarbeiten, sich auf andere Dinge zu konzentrieren und die freie Zeit für sich und Dinge die unter der Saison auf der Strecke bleiben zu nutzen.

Die Saisonvorbereitung ist sehr sportartspezifisch. Beginnt allerdings häufig mit dem Aufbau der Grundlagenausdauer und dem Stabitraining. Einige Laufeinheiten und Training mit dem eigenen Köpergewicht und instabilen Untergründen stehen anfangs auf dem Plan. Neben der Ausdauer soll auch die Tiefenmuskultur trainiert werden, um Verletzungen vorzubeugen. Nach und nach werden Intervalle und Krafttrainings eingebaut. Hierfür eignen sich Zirkeltrainings, Ganzkörperübungen und nach und nach Sportartspezifische Übungen. Nun ist es wichtig zu wissen, welche Voraussetzungen der Sportler für die Sportart benötigt, damit Eigenschaften wie beispielsweise Schnellkraft, Sprungkraft, Ausdauer und eben spezielle Muskelgruppen verstärkt trainiert werden.

Die Vorbereitung beginnt also recht allgemein und wird mit der Zeit immer spezifischer. Ich gebe den Tipp dies über 4-6 Wochen wieder aufzubauen. Natürlich davon abhängig, wie viel Zeit für die Vorbereitung bleibt. Diese Phase ist nicht immer die beliebteste, da Sportler lieber die eigentliche Sportart ausüben, anstatt etwas anderes dafür zu trainieren. Aber es ist sehr wichtig in jeder Sportart eine gute bis hervorragende Physis zu haben, um verletzungsfrei zu bleiben und fit zu sein.

Ist ein gutes Physis Level erreicht, wird dieses gehalten und die eigentliche Sportart mit Technik, Taktik (ggf. Spielzügen) trainiert. Das Fitness Training sollte nun nicht gänzlich in Vergessenheit geraten, tritt aber in den Hintergrund. Es geht darum das Fitnesslevel zu halten und die Sportartspezifischen Dinge zu verbessern.

Auch hier beginnt man mit den Grundlagen und Basics des Sports, bevor es anspruchsvoller wird. Aber auch in der Vorbereitung heißt es, die Regenerationszeiten einzuhalten. Und das Training so aufzuteilen, dass die Einheiten ineinandergreifen und aufeinander aufbauen.

Auf diese Weise wird der Sportler optimal auf die neue Saison vorbereitet und ist zum Saisonstart top fit und motiviert.

Wichtig ist, die Vorbereitung möglichst abwechslungsreich zu gestalten, um die Sportler motivieren und ganzheitlich zu trainieren.

Ich wünsche allen Sportlern eine erfolgreiche Vorbereitung und guten Start in die Saison!

Die Fitalistin

Fitalistin world wide – Teil 1: London

Ich bin in den letzten 1-2 Jahren ein bisschen gereist und die Liste der Städte und Länder, die ich noch bereisen möchte ist lang. Bei meinem letzten Trip ist mir die Idee zu dieser neuen Blog Rubrik gekommen: Fitalistin world wide!

Denn egal wo ich bin, nennt es „Berufskrankheit“, ich achte darauf, wie sich die Menschen ernähren und bewegen. Von Land zu Land erkenne ich Unterschiede. Teilweise habe ich es so erwartet, teilweise aber auch eben nicht. Manchmal stimmen meine gewonnenen Eindrücke nicht mit dem überein, was mir in Reiseführern oder den Medien berichtet wurde. Aber eben genau dafür möchte ich nun auch meinen Blog nutzen.

Es erwarten euch in den kommenden Wochen folgende Städte: Bangkok, New York, Riga, London & Amsterdam. Weitere Städtetrips sind für dieses Jahr noch geplant (Danzig, Wien, Prag) bevor es im nächsten Jahr noch mal über „den großen Teich“ geht. Also, wird es in regelmäßigen bis unregelmäßigen Abständen, je nachdem wie es die Zeit zulässt, etwas Neues geben.

Wir beginnen heute mit London, da dieser Trip für mich noch sehr präsent (Kunststück, ist erst ein paar Tage her) und Ausschlaggeber dieser Rubrik ist.

London – Hauptstadt Großbritanniens und dickstes Land Europas…(jedenfalls nach der mir gezeigten Statistik und NOCH) .

Heimat des British Breakfast, Fish&Chips und Bier.

Aber eben auch Sport Nation: Fußball (nach meinem Tipp werden sie dieses Jahr trotzdem nicht Weltmeister :-) ), Polo, Cricket, Golf, Tennis, Hockey, uvm…

Nach ca. 24 Stunden bemerkte ich, dass in London selber, wirklich wenig übergewichtige Menschen zu sehen waren und ich war leicht verwundert. Im Gegenteil, sowohl morgens, mittags, als auch am Abend sah man viele Jogger, die Menschen scheinen viel zu Fuß zu machen und wenn man die Londoner Bevölkerung in der Mittagspause beobachtete, saßen sie bei Salaten, Superfoods und ähnlichem zusammen. Dazu meist Wasser. Andauernd sah man Menschen in Sportkleidung mit Yoga Matte unter dem Arm oder eben geschnürten Laufschuhen. Meines Erachtens nach deutlich mehr als in Deutschland. Aber ich mag da auch falsch liegen.

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Man bekommt zwar überall ungesunde Dinge, wie eben Fish&Chips oder dem recht reichhaltigen Frühstück mit Baked Beans, Würstchen, Bacon, Eiern, gegrillten Tomaten und Champignons (beides nicht ungesund). Auch auf den Märkten und den Supermärkten ist die Auswahl an Gebäck, Süßigkeiten usw. riesig. Aber auf der anderen Seite gibt es in den Supermärkten und auch auf den Märkten eine große Auswahl an Salaten, frischem Obst, Säften & Smoothies, fertigen, sehr gesunden Speisen zum Mitnehmen und auch insgesamt einer sehr hohen Qualität an Lebensmitteln (Fleisch, Fisch, Käse, Obst & Gemüse). In dieser Hinsicht, können sich die deutschen Supermärkte noch einiges abschauen. Auch bei uns gibt es immer mehr Salattheken, gesundes Essen „to go“, usw… aber eben noch sehr viel weniger, als beispielsweise in London.

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Ein weiterer Unterschied: Sowohl auf den Märkten, als auch im Supermarkt sind die Verpackungen immer seltener aus Plastik. Dieses Argument, ist häufig der Gegengrund für das Essen „to go“. In London gab es Strohalme & Salatschalen ohne Plastik. Dies ist noch weiter zu entwickeln, aber ein guter Anfang.

 
Die Frage, die nun offen bleibt: Wieso sind die Briten das „dickste Land Europas“?

Die Antwort findet sich außerhalb Londons. Denn London ist eine Metropole, immer im Trend bzw. Trendsetter und Britanniens städtischer Repräsentant für die Welt. Außerhalb Londons wandelt sich das Bild der Bevölkerung. Kaum ist man außerhalb der Metropole, eher ländlich unterwegs, an Orten, an denen viele Briten aufeinander treffen, erkennt man einen deutlichen Unterschied zur Londoner Bevölkerung. Das Gewicht wird höher, die Ernährung ungesünder. Man sieht häufiger Vertreter der bekannten Fast Food Ketten, die sehr gut besucht sind. Hier habe ich shon eher die Bestätigung darin gesehen, das Großbritannien das dickste Land Europas sein könnte (übrigens Deutschland kämpft mit Finnland um den zweiten Platz, nur damit man eine Vorstellung und einen Vergleich hat).

Fazit: In London sieht man einen ganz deutlichen Trend zum gesunden Essen, einem gesunden Lifestyle. Es ist “In” sich gesund zu ernähren (egal ob Clean, vegan oder mit Superfoods) und auf den Körper zu achten. Für mich (auch unabhängig davon) eine tolle Stadt, die ich auch definitiv wieder besuchen werde!

Eure Fitalistin

Die Vorteile von Schlingentraining

Das Schlingentraining ist eine Art des neuromuskulären Trainings.  Mit neuromuskulärem Taining ist das Zusammenspiel von Muskulatur und Nervenzentren gemeint. Es hat die Aufgabe der Haltungskontrolle und Muskelkontraktion. Das Training dient der Verbesserung der Stabilität (insbesondere Rumpf), Erhöhung der Kraftentwicklung und Verbesserung der Körpestatik.

Dies passiert beim Schlingentraining durch die Instabilität der Übungen, bei denen sich der Körper auf verschiedene Reize reagieren und sich diesen anpassen muss.

Aber wo liegen die Vorteile in solch einem Training, in diesem Fall dem Schlingetraining?

Bei normalen Kraftgeräten ist die Bewegungsamplitude vorgegeben. Außerdem wird der Trainierende ggf. durch einen Sitz, ein Polster, Griffe o.ä. stabilisiert. Beim Schlingentraining hingegen muss man durch die eigene Körperspannung die Stabilisierung selbst aufbringen. Dies steigert den eigentlichen Trainingserfolg.

Das Training mit dem Schlingentrainer ist dreidimensional, da Bewegungen in alle Richtungen möglich sind. Da auch unsere Alltagsbewegungen dreidimensional stattfinden, haben wir mit dem Schlingentrainer ein alltagsnahes Training. Gleichzeitig lassen sich aber auch sportartspezifische Bewegungen nachahmen, was den Schlingentrainer auch im Leistungssport zu einem effektiven Trainingsgerät macht.

Da das Schlingentraining von vornherein instabil ist, spricht es direkt das neuromuskuläre System an. Um einen Trainingsreiz in diesem Bereich weiter zu verstärken, können zusätzlich Wackelkissen oder andere instabile Untergründe in die Übung integriert werden.

Je nch Leistungsstand des Trainierenden können die Übungen vom Trainer sehr gut angepasst werden.

Das Training an Schlingen ist insgesamt sehr vielseitig einsetzbar und ermöglicht Trainer & Kunde ein abwechslungsreiches, alltagsnahes und sehr effektives Training.

Neugierig geworden? Dann probiere es gerne selbst aus!

Viel Spaß dabei - Die Fitalistin

Brotaufstrich selbst gemacht

Ab und an bekomme ich von fleißigen Lesern ein paar Ideen für neue Blog Themen. Denn nach 4 1/2 Jahren ist es ab und an schwierig neue Themen zu finden :-)

Daher sage ich heute Danke Andreas für die Idee zum heutigen Blog!

Es geht um selbst gemachte Brotaufstriche aus natürlichen Zutaten, ohne Zusatzstoffe, Süßungsmittel usw…

Ich habe mir vier Rezepte ausprobiert, die ich euch heute vorstelle. Natürlich inklusive meiner ehrlichen Meinung über den Geschmack :-) Eines aber vorweg, alle waren sehr einfach zu machen und mit keinem allzu großen Aufwand verbunden. Eher im Gegenteil, ich war überrascht, wie schnell es doch ging.

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1. Mediterraner Brotaufstrich:

Du brauchst: 80g Kichererbsen, 1/2 Avocado, 2EL Tomatenmark, Saft aus einer halben Zitrone, 1 TL Olivenöl, Kräuter Pfeffer, Paprika Pulver.

So wird`s gemacht: Die Kichererbsen mit dem Pürierstab zerkleinern, die Avocado halbieren, entkernen und von der Schale befreien. Zu den zerkleinerten Kichererbsen geben, zerdrücken und vermengen. Die restlichen Zutaten hinzu geben und alles zu einer Masse verrühren. In ein kleines, verschließbares Gefäß geben und kalt stellen.

Fazit: Ich finde diesen Aufstrich, sowohl alleine auf Brot / Brötchen, als auch als Unterlage für Käse, o.ä. sehr lecker. Wird definitiv wieder gemacht. Meine Mittester waren geteilter Meinung. Ihr müsst es also einfach mal ausprobieren :-)

2.  Möhre – Gurke Aufstrich:

Du brauchst: 1 Möhre, 75g Gurke, 1/2 Avocado, Zitronensaft, 1TL Öl, Kräuter nach Belieben.

So wird`s gemacht: Die Möhre und Gurke schälen, zerkleinern und pürieren. Die Avocado halbieren, entkernen und von der Schale befreien. Ebenfalls zerkleinern / zerdrücken und unter die Möhre-Gurke Masse heben. Mit den restlichen Zutaten vermengen und kühl lagern.

Fazit: Dieser Aufstrich traf weder meinen Geschmack, noch den meiner Mittester. Natürlich ist es Geschmackssache, aber der Geschmack der Gurke, war für mich im Aufstrich nicht passend.

3. Süßkartoffel – Birne Aufstrich:

Du brauchst: 1kleine Süßkartoffel, 1/2 Birne, etw. Zitronensaft, Salz und Pfeffer, 1TL Olivenöl

So wird`s gemacht: Die Süßkartoffel schälen und kochen, die Birne schälen und entkernen. Nach dem Kochen die Süßkartoffel mit der Birne zusammen tun und pürieren. Danach die restlichen Zutaten hinzugeben und alles vermengen.

Fazit: Ich war über die Kombi etwas verwundert, finde ihn aber sehr lecker. Auch die Konsistenz ist toll, wenn auch erst etwas ungewohnt. Alle Tester waren einverstanden: Der wird wieder gemacht.

4. Schoko-Nuss Aufstrich:

Du brauchst: 1/2 Avocado, 1/2 Banane, 2 TL gemahlene Haselnüsse (Mandeln würden auch gehen), 2 TL Kakaopulver,  2 EL Milch (ich habe Soja Milch Schoko genommen).

So wird`s gemacht: Die Avocado und die Banane schälen und pürieren. Die restlichen Zutaten hinzu geben und verrühren.

Fazit: Mega lecker (sagen alle)!

Vielleicht ist auch für den Einen oder Anderen von euch ein Aufstrich dabei, der ausprobiert werden sollte. Ich wünsche euch dabei ganz viel Spaß und guten Appetit!

Die Fitalistin

Zucchini Oats (Zoats) – das kalorienarme sattmach Frühstück

Am vergangenen Wochenende war ich in Kassel auf einer Messe. Hier habe ich wieder viele nette Leute getroffen. Man kommt über so einen Messetag ins Gespräch. Unter anderem, wie sollte es auch anders sein, über Essen, gesunde Rezepte und Erfahrungen mit den neuesten Trends.

Ich habe zum ersten Mal bewusst das Wort “Zoats” also Zucchini Oats zum Frühstück gehört. Das war irgendwie an mir vorbei gegangen. Um Kalorien zu sparen, mischen einige ihre Haferflocken am Morgen mit geraspelter Zucchini. Neben dem Kalorienersparnis, ergibt sich direkt am Morgen die Möglichkeit, das gesunde, grüne Gemüse zu sich zu nehmen und das in süßer Form. Denn die Zoats werden ähnlich wie ein Müsli, Porridge, o.ä. mit verschiedenen süßen Dinge, wie beispielsweise Banane oder Trockenobst verfeinert.

Das musste ich auch direkt mal ausprobieren. Kaum wieder in Bremen, ging es direkt zum Supermarkt meines Vertrauens und es wurden Zucchinis gekauft. Alles andere hatte ich noch.

Die ist dabei herausgekommen:

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Du brauchst:

20g Haferflocken, 100g Zucchini, 10g Nüsse, 10g Rosinen, 1 Banane, 40g Granatapfel, 100g Melone

So wird`s gemacht:

Die Haferflocken für ca. 5 Min in Wasser zum kochen bringen. Die Zucchini raspeln und die Banane pürrieren und nach den 5 Minuten für 1-2 Minuten zu den Haferflocken geben. Auch die Rosinen und Nüsse (geht natürlich auch ohne, bzw. mit anderen Trockenfrüchten oder Toppings) können in den Topf gegeben und noch kurz mitgekocht werden. So verbindet sich alles besser und es entsteht eine gleichmäßigere Süße. Anstatt von Wasser kannst Du auch Milch (in allen Varianten) verwenden.

Die entstandenen Masse in eine Schüssel füllen und mit Granatapfelkernen und Melone (auch hier könnt ihr etwas anderes verwenden) garnieren.

Dieses Frühstück muss nicht unbedingt morgens frisch gekocht werden. Wem morgens die Zeit dazu fehlt, kann alles auch am Abend vorher vorbereiten und über Nacht stehen lassen. Morgens kann es dann sowohl warm, als auch kalt gegessen werden.

Lasst es euch schmecken – Die Fitalistin

“Von nix kommt nix!”

Ich habe mich mit diesem Thema gestern außeinander gesetzt, als ich beim Aufräumen auf das unten abgebildete Foto gestoßen bin. Dabei habe ich mich an meiner “aktive” Sportler Zeit zurück erinnert und darüber nachgedacht, wie viel Arbeit und Bemühungen in jedem Erfolg steckten. Aber eben auch wie viel Spaß es machte neue Herausforderungen anzugehen und zu meistern. Dadurch ist der gestrige Post auf Instagram und heute eben dieser Blog entstanden. Viel Spaß beim lesen!

Sport hat, egal ob im Leistungs- oder Breitensport seine Höhen und Tiefen. Dies ist etwas, was ich zu meiner “aktiven Zeit” lernen musste und es heute an meine Kunden weiter geben kann.

Es gibt die Momente, in denen man alles gibt und hart an sich arbeitet und dennoch nichts richtig klappen möchte. Darauf folgen aber auch Zeiten, in denen sich die harte Arbeit auszahlt und man die “Früchte seiner Arbeit” ernten kann. Und man sagen kann, dass es fast von alleine läuft.
Es geht in erster Linie darum zu jedem Zeitpunkt sein persönlich Bestes zu geben und eben nicht aufzugeben, wenn es nicht so läuft, wie man es sich wünscht oder vorgenommen hat. Das macht den Unterschied zwischen denjenigen, die am Ende Erfolg haben und eben denjenigen, die damit beschäftigt sind zu erklären, warum es gerade nicht klappt. Ganz egal, ob im Individual- oder Mannschaftssport oder aber einfach im Leben.
Denn die Wahrscheinlichkeit, sein Ziel zu erreichen, wenn man aufgibt, ist sehr gering….


Diese Sätze “von nichts, kommt nichts” “ohne Schweiß kein Preis” “no pain no gain” usw… nerven und füllen das Phrasenschwein, leider ist aber häufig etwas wahres dran.Und glaubt mir, ich bin wirklich kein Fan von diesen Sätzen und finde sie immer etwas überzogen.

Aber im Laufe meines Sportlerinnen Lebens ist mir aufgefallen, dass vieles nicht gleich beim ersten Versuch klappt, manches auch nicht im zweiten oder dritten. Aber wenn weiter an dem gesetzten Ziel gearbeitet wird, man hart dafür trainiert und immer wieder übt, gelingt es einem und man kann noch ein bisschen stolzer auf sich sein. Und zwar nicht nur, weil man es geschafft hat, sondern eben auch, weil es nicht so einfach war und man dennoch nicht aufgegeben hat.

Den größten Fehler, den man meiner Meinung nach machen kann ist, sich ein zu reden, dass etwas von alleine klappt oder aber, dass es reicht, wenn andere für einen arbeiten, trainieren oder was auch immer. Das funktioniert nicht. Das Einzige was im Sport dann passiert ist, dass eben die anderen besser werden, man selbst aber auf der Stelle stehen bleibt und sich nicht weiter entwickelt.

Insbesondere im Sport muss man sich immer wieder selber motivieren, sich aufraffen und den inneren Schweinehund bekämpfen. Man muss neben dem Ehrgeiz etwas zu erreichen auch die Disziplin haben, es umzusetzen und den Willen es zu erreichen.

Und früher oder später wird man sein Ziel auch erreichen!

Startet gut in die Woche – eure Fitalistin

Baby

Dieses Foto von Baby und mir entstand 2007 beim Finale des ÖVB-Cups. Diese tolle Stute ist vor 2 Jahren über die Regenbrücken gegangen, nachdem sie mir unglaublich viel Freude bereitet hat und ich einige Erfolge mit ihr feiern durfte!

Leistungssteigerung durch Musik

Trainieren mit Musik, ich bin mir sicher, das haben viele schon gemacht. Welche Musik gehört wird, ist dabei ganz unterschiedlich. Der Eine hört lieber schnelle Musik, die ihn anspornt, der Andere lieber etwas ruhigeres, um abschalten zu können. Manch einer hört auch gerne ein Hörbuch (z.B. bei Langstrecken Läufen in einem gemäßigten Tempo). Nun wurde aber herausgefunden, dass Musik beim Sport auch leistungssteigernd sein kann.

Musik kann vor allem die Explosivkraft, Sprünge und Sprints verbessern, sowie eine Leistungssteigerung beim High Intensity Training (HIT) und beim High Intensity Intervall Training (HIIT) während rhythmischen und/ oder wiederkehrenden Bewegungsabläufen. Am besten hilft  Musik mit 125-140 BPM. Je nach dem in welcher Geschwindigkeit die Übungen ausgeführt werden. Bei der Musikrichtung ist der persönliche Geschmack wichtig, positive Gefühle oder Erinnerungen helfen beim Sport, egal ob bei Klassik oder Rap.
Ein weiterer Faktor ist die Förderung des Flow-States („The Zone“), eines Zustandes völliger Konzentration mit minimaler Denkleistung. Das gilt neben Sportlern auch z.B. für Künstler und Musiker. Die Musik fördert die Konzentration und unterdrückt Gefühle der Nervosität, Anspannung oder Erschöpfung. Das heißt, sie verhindert teilweise die Kommunikation zwischen Muskulatur und Gehirn (Schmerzzentrum) und ersetzt die unterdrückten, negativen Impulse oder Emotionen durch positive oder anregende. Die Musik treibt den Sportler somit weiter an.

Vielleicht kennt ihr das: Ihr seid beim Training und habt das Gefühl nicht mehr zu können, keine Kraft mehr zu haben oder müde zu sein. Dann kommt in eurer Playlist ein Lied, dass ihr gerne mögt und schon fällt der nächste Satz wieder leichter.

Auch im Mannschaftstraining kann dieser Effekt genutzt werden. Bei Übungen, die bereits bekannt sind, bei denen nicht viel erklärt werden muss oder eben bei Laufübungen, kann die Untermalung des Trainings mit Musik durchaus positiv sein. Wird die Stimmung jedes Einzelnen Sportlers besser, wird auch die Stimmung in der Mannschaft besser und das Training als positiver wahrgenommen.

Die Sportler laufen schneller, gelangen besser an ihre Grenzen und sind motivierter. Die beste Voraussetzung für den erfolgreichen Wettkampf.

Probiere es selbst einmal aus und merke, welche Musik Dir am besten zur Leistungssteigerung verhilft.

Viel Spaß dabei – Die Fitalistin

Muscheln – der kalorienarme Eiweiß Lieferant

Bei mir wurde wieder einmal die schlanke Küche angeheizt. Ich habe im letzten Jahr Muscheln für mich entdeckt. Langezeit habe ich mich davon ferngehalten (warum weiß ich gar nicht). Aber als ich sie zum ersten mal in Tomaten Sauce (Weißwein Sauce ist nicht meins – ich mag Alkohol im Essen nicht so gerne) gegessen habe, wurde mir sofort klar, dass es von nun an häufiger Muscheln geben soll. Gesagt, getan…aber nur im Restaurant. Alleine habe ich mich da nicht so rangetraut, bis ich mir neulich einen Ruck gegeben und mich mit dem Thema Muscheln kochen auseinander gesetzt habe. ich glaube mich hat die “Angst” davor, welche man essen kann und welche lieber nicht, vom selbst kochen abgehalten. Aber zu Zeiten des Internets, findet man für alles Erklärungen und Anleitungen :-)

Denn Muscheln sind sehr gesund. In 100g Muschelfleisch, stecken gerade einmal 69kcal. Außerdem beinhalten sie 60% Eiweiß, sind reich an Kalium, Kalzium, Magnesium und Natrium sowie an Vitamin A und Vitamin E.

IMG_20180116_212121_389Du brauchst:

Muscheln (ca. 1Kg, weil viel Fleisch bleibt da nicht), 1x Suppengemüse (Lauch, Sellerie, Möhre), 1 Dose stückige Tomaten, Tomatenmark, Kräuter, Salz & Pfeffer

So wird`s gemacht:

Die Muscheln gut abwaschen und Muscheln aussortieren, die bereits geöffnet sind. Den Lauch in feine Ringe schneiden und in einem Topf mit etwas Öl anbraten. Auch den Sellerie und die Möhre aus dem Suppengemüse in kleine Scheiben, Streifen oder Stücke schneiden und mit in den Topf geben. Mit etwas Gemüsebrühe ablöschen und kurz einkochen lassen. Als nächstes die stückigen Tomaten hinzugeben und mit 2-3EL Tomatenmark erweitern. Alles mit Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Muschen hinzugeben und ca. 5Min kochen lassen. Auf Teller füllen und etwas Petersilie darüber geben.

Schon sind die Muscheln fertig und können verzehrt werden. Hierbei ist die Regel allerdings anders, als am Anfang. Nun gilt es keine Muscheln zu essen, die während des Kochens geschlossen geblieben sind.

Ich wünsche euch einen guten Appetit und viel Spaß bei kochen.

Die Fitalistin

Schlaf und Sport – eine wichtige Wechselwirkung!

Ich habe vor geraumer Zeit bereits darüber geschrieben, dass unser Schlaf eine zentrale Rolle für unseren Körper spielt ( http://www.sina-cordsen.de/newsblog/schlaf-macht-gluecklich-gesund-schlank/ )

Heute möchte ich darauf eingehen, wie wichtig der Schlaf für Leistungssportler / Breitensportler ist. Denn die Koponente Schlaf wird von vielen, als maßgeblicher Erfolgsfaktor, unterschätzt.

Während des Schlafes wird unsere Leistungsfähigkeit wieder hergestellt und für unsere Gesundheit gesorgt. Das Immunsystem wird gestärkt, die Haut regeneriert sich, die Energiespeicher des Körpers werden aufgefüllt und Muskelwachstum, sowie Knochendichte werden positiv beeinflusst.

Schlafen wir langfristig zu wenig, sowie es bei ca. 10% der Bevölkerung der Fall ist (vorrangig bei Geschäftsführern/ Managern, Geschäftsreisenden, jungen Eltern und Studenten), nimmt unter anderem unsere Leistungsfähigkeit und die Konzentration ab. Außerdem wird eine erhöhte Nahrungsaufnahme von fetthaltigen und kohlenhydratreichen Produkten und damit eine Gewichtszunahme verzeichnet.

Für den Leistungssport bedeutet ein erholsamer Schlaf eine höhere Leistungsfähigkeit mit verbesserten Reaktionen und einer erhöhten Treffsicherheit. Gleichzeitig wird das Verletzungsrisiko vermindert, da die Koordination besser ist. Zu dem sorgt ein erholter Körper für eine bessere Stimmung. Es gibt nicht die optimale Schlafenszeit oder Dauer, da diese sehr individuell ist und von unserem jeweiligen Alltag abhängt. Auch wenn wir 1-2 Stunden weniger schlafen, kann die Qualität des Schlafes eine bessere sein. Nichts desto trotz, sollte man nicht weniger als 6 Stunden schlafen. Der Durchschnitt shläft 7-8 Stunden pro Nacht.

Aber nicht nur der Schlaf wirkt sich positiv auf den Sport aus, sondern auch umgekehrt. Sportliche Betätigung 2 – 4Stunden vor dem zu Bett gehen, beeinflusst den Schlaf positiv. Dabei ist die Intensität der Sporteinheit nicht relevant. Sowohl bei moderater, als auch bei intensiver sportlicher Belastung wurde ein besseres Einschlafen, sowie eine verbesserte Schlafqualität nachgewiesen.

Manch ein Nahrungsergänzungsmittel, ergänzt ebenfalls einen besseren Schlaf und eine gute Erholung. Dazu zählen zum Beispiel Magnesium, Creatin und Glycin. Alternativ zu der Nahrungsergänzung, findet man diese Stoffe auch in Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchten und Nüssen.

In diesem Sinne macht es für jeden Sportler durchaus Sinn seine Schlafgewohnheiten zu überdenken und sie zu optimieren. Denn auch wenn der Trainingsplan und die Ernährung stimmen, kann ein unausgeschlafener Körper zu Leistungsabfällen führen.

In diesem Sinne wünsche ich eine geruhsame Nacht.

Die Fitalistin