Liebe geht durch den Magen :-)

Heute ist Valentinstag – der Tag der Liebenden :-)

Der Ursprung dieses Tages liegt im Gedenken an enthauptete christliche Märtyrer namens Valentinus. Valentinus von Rom beispielsweise traute, trotz Verbot durch den Kaiser, Ehepaare nach kirchlichem Ritus. Er wurde am 14. Februar 269 hingerichtet. Im 20. Jahrhundert wurde dieser Tag allerdings aus dem römischen Genrealkalender gestrichen. Nach wie vor ist es in vielen Ländern Brauch an diesem Tag Ehepaare zu segnen.

Aus einem Gedicht heraus entstand die heutige Auffassung des Valentinstages. Im Gedicht “Parlament der Vögel” ist die Rede davon, dass sich Vögel an diesem Tag versammeln, um ihren Partner zu finden.

Mittlerweile wird dieser Tag in vielen Ländern genutzt, um seinen Partnern Blumen, Schokolade oder Karten zu schenken. Wobei es je nach Land unterschiedlich ist, ob die Männern ihren Frauen ein Geschenk machen, die Frauen den Männern oder eben beides. In manchen Ländern wird er auch als Tag der Freundschaft gefeiert, an dem man Menschen die man gerne hateine Karte schreibt.

Es gibt noch einige weitere Geschichten um den Ursprung des Valentinstag. Wir alle kennen ihn als den wohl umsatzstärksten Tag für Blumenhändlern :-)

Auch ich habe mich daran gemacht zu backen. Da es Brauch ist Schokolade zu verschenken (und das wenn möglich selbst gemacht), wurde es standardgemäß ein Schokoladen Kuchen. Und da ich möchte, dass meine Lieben gesund leben, ist es natürlich ein gesunder Kuchen!

Kuchen

Du brauchst:

90g Dinkelmehl, 90g Hanfprotein (es geht auch anderes Proteinpulver), 3 EL Kakaopulver, 6 EL Agavendicksaftt, 1 TL Zimt, 1/2 TL Backpulver, 200ml Milch, 4 Eier, 1 Prise Salz, ggf. Himbeeren oder Erdbeeren für die Deko.

So wird`s gemacht:

Den Ofen auf 180° vorheizen. Alle Zutaten, bis auf die Eier vermengen. Die Eier trennen und das Eigelb mit in den Teig geben. Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen und vorsichtig unter die Masse heben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und für ca. 30Min in den Ofen stellen.

Danach aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Mit Beeren oder Zuckerschrift verzieren und servieren.

Lasst es euch schmecken!

Einen schönen Valentinstag euch allen – Die Fitalistin

Blumenkohl “Reis” – die low carb Variante für den Alltag

Von Zucchini Nudeln habe ich schon häufiger berichtet. Jetzt habe ich vor kurzem ein Video gesehen, in dem ein Blumenkohl klein geraspelt wurde und als Reis Ersatz genutzt wurde. Es sah aus wie eine Reispfanne, war aber eben keine. Das musste ich erstmal ausprobieren. Mittlerweile habe ich es schon zwei Mal erfolgreich getestet.

Beim ersten Mal als eine Reispfanne mit Sprossen, Tofu und Curry. Das war schon super lecker! Leider ist mir erst nach dem Essen aufgefallen, dass ich kein Foto gemacht habe…Schande über mein Haupt :-)

Bei meinem zweiten Versuch, habe ich einen “Reis Salat” mit Erbsen und Champignons gemacht. Das Ergebnis habe ich auf dem Foto unten festgehalten.

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Du brauchst:

300g Blumenkohl, 150g Erbsen (TK), 150g Champingnons, 1TL Gemüsebrühe, etwas Wasser

So wird`s gemacht:

Den Blumenkohl in seine Röschen zerteilen und waschen. Als nächstes werden die Röschen möchglichst klein geraspelt. Dies geht entweder mit einer Raspel oder mit einem Zerkleinerer. Am Ende sollte der Blumenkohl die Größe von Reiskörnern haben. Im nächsten Schritt wird der Blumenkohl mit etwas Wasser und Gemüsebrühe in einen Topf oder eine Pfanne gegeben und kurz gekocht. Da der Blumenkohl sehr klein ist, ist die Garzeit auch nur kurz.

In der Zwischenzeit können die TK Erbsen ebenfalls in eine Pfanne gegeben werden, bei den Champignons den Strunk entfernen, waschen und vierteln. Danach zu den Erbsen in die Pfanne geben.

Wenn das Wasser beim Blumenkohl verkocht ist, kann er in eine Schüssel umgefüllt werden. Die Champignons und Erbsen ebenfalls hinzugeben, sobald sie fertig sind. Alles verrühren und ggf. mit Kräutern und Gewürzen verfeinern.

Lasst euch diese leichte und leckere low carb Variante schmacken - Die Fitalistin

Outdoor Gym – Was steht hinter diesem ganzheitlichen Konzept

Das Unternehmen „Outdoor Gym“ wurde 2010 von Felix Klemme ins Leben gerufen und hat sich seitdem immer weiter vergrößert. Es soll Menschen dabei helfen ihr Bewusstsein für sich und die Natur um sie herum zu stärken. Hierfür stehen 4 unterschiedliche Trainingsaspekte zur Auswahl:

Get fit ist ein Abnehmprogramm, welches Laufeinheiten mit Workouts beinhaltet.

Be fit ist ein Kraft-Ausdauertraining für den ganzen Körper. Bei einem Zirkeltraining werden Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit geschult.

Bei Be free lernt man seine Umgebung anhand von Querfeldeinläufen genauer kennen. Doch die Kraftübungen kommen dabei nicht zu kurz. Zwischenstopps werden genutzt, um mit Gegenständen, die einem an dem jeweiligen Ort zur Verfügung, stehen Kraftübungen zu vollziehen.

Be strong dient hauptsächlich dem athletischen Muskelaufbau und Definitionstraining.

Alle Workouts finden in der Gruppe statt, um jeden Einzelnen durch das dadurch entstehende Gruppengefühl in seinem Training und Wohlbefinden zu unterstützen. Das wichtigste Merkmal jedoch ist, dass draußen trainiert wird. Denn Felix Klemme ist überzeugt von dem positiven Einfluss der Bewegung in der Natur auf die körperliche und mentale Gesundheit als Energiequelle. Zusätzlich stärkt das Draußen-Sein bei Sonne, so wie auch bei Schnee, Regen und Kälte das Immunsystem und wirkt sich somit positiv auf die Gesundheit des Trainierenden aus.
Insgesamt hat die Natürlichkeit einen sehr hohen Stellenwert beim Outdoor Gym, denn auch über natürliche Nahrung, vor allem im Get fit-Programm, wird aufgeklärt.

Vertreten ist das Outdoor Gym inzwischen an 27 Standorten in ganz Deutschland. Darunter sind Bonn, Hamburg, Berlin, Köln und inzwischen auch Bremen. In jeder Stadt gibt es mehrere Trainingsorte, welche nach Lage und Erreichbarkeit sorgsam ausgewählt wurden.

Outdoor Gym richtet sich an jeden, der Lust hat einen (noch) gesünderen Körper zu bekommen, welcher belastbarer, flexibler und ausdauernder ist. Dabei muss keiner Angst haben, mit den Übungen nicht zurecht zu kommen, da die Übungen an den individuellen Trainingsstand der Teilnehmer angepasst werden.

Bei den Tarifen ist auch an jeden gedacht, nach einer kostenlosen einwöchigen Probezeit, kann man sich zwischen einer sechsmonatigen Mitgliedschaft, welche einem Zugang zu jedem Kurs garantiert und dies so häufig man in dieser Zeit will oder einer 10er Karte, mit welcher man 10 Kurse seiner Wahl, besuchen kann, entscheiden. Alternativ kann man auch das 8 Wochen Programm nach Felix Klemmes Philosophie buchen. Dieses hilft bei der Ernährungsumstellung auf eine gesündere Essensweise, beim Abnehmen und ermöglicht einen betreuten Trainingseinstieg.
Bei Outdoor Gym ist also für jeden das passende dabei. Du möchtest mehr über das Konzept erfahren und eine Probewoche buchen? Gehe auf www.outdoorgym.de und suche nach deiner Stadt.

Vielleicht sehen wir uns beim Training – Die Fitalistin

Käse-Quark Kuchen mit Beeren (low-carb & high protein)

Hier habe ich ein neues Kuchenrezept, welches zugleich gesund ist und lecker schmeckt.

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Du brauchst:

Für den Teig: 150g Magerquark, 2 Eiweiß, 70g Haferflocken, 30g Eiweißpulver, etw. Milch,

Für die Crème: 100g Quark, 50g Frischkäse, 2 Eigelb, TK Beeren

 

So wird`s gemacht:

Der Teig: Es werden alle Zutaten vermengt und in eine Kuchenform gegeben. Diese kommt dann für 10 Minuten bei 180°C in den Ofen.

Die Crème: Die Crème bereitet man am besten zu, während der Teig im Ofen ist. Man verrührt dafür alle Zutaten, bis eine cremige Masse entsteht. Sind die 10 Minuten des Kuchens vorüber, bestreicht man ihn direkt mit der Crème und tut ihn für weitere 20 Minuten in den Ofen. Danach kann man ihn entweder warm verzehren, oder man lässt ihn vorher abkühlen.

Viel Spaß und guten Appetit – die Fitalistin

Haferflocken Pudding

Dieses Rezept ist gut für morgens geeignet, da man die Zutaten meistens zu Hause hat und es außerdem simpel ist. Demnach ist es also perfekt um es dann schon zu machen, wenn man noch gar nicht ganz wach ist.

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Du brauchst:

Für den Pudding: 60g Haferflocken, ½ Pck Pudding Pulver (Vanille oder Schoko), 400 ml Wasser, Süßstoff nach Belieben

Zusätzlich: 100g Joghurt oder Quark, 100g Beeren

 

So wird`s gemacht:

Für den Pudding vermischt man zuerst alle Zutaten, bis auf den Joghurt bzw. den Quark und die Beeren, und tut sie dann bei 900 Watt für 4-5 Minuten in die Mikrowelle. Zwischendurch sollte man umrühren. Nachdem man den Pudding aus der Mikrowelle genommen hat, rührt man entweder die 100g Joghurt oder Quark hinein. Nach dem Abkühlen kann der Pudding nach Wunsch noch mit 100g Beeren verfeinert werden.

Guten Appetit – Die Fitalistin

Käse-Zupfkuchen lowcarb

Du würdest gerne mal wieder Kuchen essen, aber willst weiterhin auf deine gesunde Ernährung achten? Dann hab ich hier das perfekte Rezept für dich.

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Du brauchst:

Für den Teig: 100g Eiweißpulver, 1 EL Kakao, 1 Ei, 45g Margarine, Süßstoff, ¼ Pck. Backpulver, Vanillezucker

Für die Crème: 250g Quark, 180ml Milch, 1 Ei, Süßstoff, ½ Vanille Pudding, 3 EL ÖL, 1EL Zitrone

 

So wird´s gemacht:

Während sich der Ofen auf 180°C vorheizt, werden der Teig und die Crème vorbereitet.

Der Teig: Hierfür tut man alle Zutaten in einen Topf und mixt sie so lange, bis sie eine möglichst homogene Masse ergeben. Je nach Belieben kann man auch noch etwas Kakao hinzufügen, wodurch der Teig eine dunklere Farbe erhält. Nun werden ¾ des Teiges in eine zuvor mit Backpapier ausgelegte (um den Fettanteil beim Einfetten zu sparen) Form gegeben und an den Seiten hochgedrückt.

Die Crème: Für die Herstellung der Crème mixt man ebenfalls alle Zutaten bis sie eine gleichmäßige Masse bilden. Diese Masse wird dann auf dem Teig in der Form verteilt.

Der Kuchen kommt nun für 35 Minuten in den Ofen und sollte nach der Zeit eine gold-braune Färbung bekommen haben. Für die Fertigstellung des Kuchens nimmt man den restlichen Teig und formt ihn zu kleinen „Flecken“, welche auf der Oberfläche verteilt werden, bevor er dann schließlich für weitere 20 Minuten in den Ofen kommt. Jetzt kann man ihn entweder etwas abkühlen lassen, oder direkt warm genießen.

Ich wünsche einen guten Appetit – die Fitalistin

Danke 2016!

Ich weiß, dass viele das Jahr 2016 als ein Jahr empfinden, dass möglichst schnell in Vergessenheit geraten soll. Überall auf der Welt erreichen uns täglich Nachrichten von Terror und Tod. Fragwürdige politische Entwicklungen lassen uns die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und uns fragen, wo das alles noch enden soll.

Aber ich sehe es nicht ein, mich diesen schwarz Malern und schlecht Sehern anzuschließen und das Jahr 2016 für alles Schlechte verantwortlich zu machen. Denn unabhängig von den großen Weltgeschehnissen, schaue ich auf mein eigenes Leben. Und was das betrifft muss ich sagen: “Danke, 2016!”

Natürlich gab es auch für mich nicht nur rosige Momente. Aber, wenn ich das große Ganze betrachte, bin ich für sehr vieles sehr dankbar. Ich habe das große Glück, auch in diesem Jahr von vielen Menschen großartige Unterstützung erfahren zu haben. Es waren wieder einige “alte Bekannte” dabei, aber auch einige neue Bekanntschaften, die sich zu wahren Freunden entwickelt haben.

Vielen Dank also an alle, die mich 2016 wieder unterstützt haben, mir mit Rat und Tat zur Seite standen, mich ermutigten, zu mir hielten und das Jahr für mich so erfolgreich machten.Und was war das für ein Jahr!

Ich konnte mit dem fitalis meine eigenen Trainingsräume eröffnen, in denen ich mich sehr wohl fühle und immer wieder positives Feedback meiner Kunden erhalte. Mein Dank dafür, geht an das gesamte Team des Ring Hotel Munte, dafür dass das Vertrauen in mich gesetzt und ich so herzlich aufgenommen wurde.

Weitere Highlights durfte ich mit der Floorball Mannschaft des TV Eiche Horn erleben. Diese wurden mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga gekrönt. Danke, dass ich Teil hierbei sein durfte.

Erfolgreiche und begeisterte Kunden, dass ist es, wofür ich jeden Tag arbeite. Und auch in 2016 kamen viele ihrem Ziel einen wichtigen Schritt näher oder erreichten eben dieses Ziel.

Auch das Vertrauen vieler Firmen wurde 2016 in mich gesetzt. Ich freue mich zu sehen, dass immer mehr Firmen in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren und diese Aufgabe mir zusprechen.

Mit der Tätigkeit als Dozentin an Trainer Akademien, ging 2016 einer meiner beruflichen Träume in Erfüllung. Vor 5 Jahren noch, saß ich selber in der Uni und “lauschte” meinen Dozenten. In diesem Jahr habe ich selber einige Einsätze als Dozentin gehabt und dufte Themen, die mich begeistern weiter geben.

Durch meine Arbeit komme ich viel herum. In 2016 brachte sie mich erstmals über die deutschen Grenzen hinaus. Auch dies war eine Erfahrung für die ich sehr dankbar bin.

Ich kann nur hoffen und daran arbeiten, dass 2017 auch wieder ein ähnlich erfolgreiches Jahr wird. Ich danke allen Weg Begleitern und freue mich euch auch 2017 an meiner Seite zu wissen.

Foto`s: R. Teetz, M. Lee, T. Espeloer, S. Cordsen

Foto`s: R. Teetz, M. Lee, T. Espeloer, S. Cordsen

Rutscht gut in das neue Jahr hinein – bleibt gesund und seht auch für euch die positiven Dinge, die das Jahr brachte.

Eure Fitalistin

Kinesio Tape – was verbirgt sich hinter den bunten Klebestreifen

Die Ursprünge des kinesiologischen Tapings finden sich in Japan. Mit dieser Therapie Form sollen Regulationsmechanismen über die Haut aktiviert werden. Ähnliche Verfahren bzw. Ansatzpunkte sind aus den Bereichen der TCM bekannt.

Die bunten Klebestreifen sind vielfältig einsetzbar, weshalb sich mittlerweile nicht nur der Bereich des Leistungssport für sie interessiert. Die genaue Wirkweise des Kinesio Tapes ist wissenschaftlich noch nicht bewiesen. Man geht bisher von zwei Effekten aus: Der Förderung der Mikrozirkulation im subcutanen Gewebe durch die Faltenbildung des Tapes (Convolution) und eine sensorische Affarenz zum ZNS, welche das aufgeklebte Tape auf der Haut verursacht.

Das Tape selbst besteht aus Baumwolle als Trägermaterial. In seiner Elastizität, Dicke und Schwere ähnelt es der Haut, was es so angenehm zu tragen macht. Es ist mit Acrylkleber beschichtet, welcher eine gute Hautverträglichkeit aufweist. Das Tape ermöglicht den Luft- & Wasseraustausch und kann somit beim Duschen, Sport und in der Sauna getragen werden.

Die vielen bunten Farben in denen es erhältlich ist, haben wissenschaftlich keine nachgewiesene Bedeutung. Allerdings findet man hierzu in der Literatur unterschiedliche Meinungen. Daher gehe ich darauf mal kurz ein. Blaues Tape soll beruhigen, schmerzlindern und detonisierend wirken. Rotes oder pinkes Tape fördert de Durchblutung, wirkt anregend und tonisierend. Das schwarze oder hautfarbene Tape verhält sich neutral und kann daher immer eingesetzt werden.

Zusammenfassend kann man zu den Farben sagen, dass persönliche Vorlieben hierbei berücksichtigt werden können.

Aber wann nutze ich das Tape?

Es gibt unterschiedliche Anwendungsbereiche. Beginnend bei muskulären Problemen. Hierbei wird Einfluss auf das Tonusverhalten des Muskels genommen. Auch Störungen in der Muskulatur wie beispielsweise Zerrungen können positiv beeinflusst werden. Außerdem kann es zur Entlastung von Sehnen und Bändern beitragen, die Regeneration des kollagenen Gewebes positiv beeinflussen und stabilisierend wirken. Im Bereich der Faszien, kann das Kinesio Tape zur Auflockerung des Gewebes eingesetzt werden.

Die Tapes können auch ähnlich einer kontinuierlichen Lymphdrainage wirken. Hierfür gibt es spezielle Anlegetechniken, die Lymphabflusstörungen und hohen Gewebedruck positiv beeinflussen.

Alles ist bisher noch nicht wissenschaftlich belegt und daher häufig noch sehr vage formuliert. Was aber feststeht ist, dass schon einige Erfolge in den verschiedenen Behandlungsbereichen durch den Einsatz von Kinesio Tape erzielt wurden. Auch ich arbeite sehr gerne damit und freue mich, die neu erlernten Techniken auszuprobieren und erfolgreich einzusetzen.

Die Fitalistin

Kinderernährung – gesund, lecker & stressfrei???

Kind: “Papa, was ist das?”

Vater: “Das magst du nicht.”

Kind: “Und was ist das, können wir das probieren?”

Vater: “Nein, dass magst du eh nicht.”

Diesen Dialog bekam ich in der Gemüseabteilung bei meinem wöchentlichen Einkauf mit. Dieses “Frage – Antwort – Spiel” ging noch weitere zwei Mal hin und her, bis der Vater die Gemüseabteilung “endlich” hinter sich gebracht hatte. Das Kind zeigte auf die Gemüsesorten Aubergine, Sellerie, Blumenkohl und Tomate. Ich gebe zu, dass dies alles Gemüsesorten sind, die auch ich als Kind nicht mochte (abgesehen vom Blumenkohl, in Hühnersuppe mit vielen Klößen war der ok :-) )

Ich selber habe keine Kinder und möchte niemandem auf den Schlips treten und natürlich kann es sein, dass dieses Kind jede Woche beim Einkauf auf eben diese Gemüsesorten zeigt und fragt was das ist und es kann auch sein, dass diese Gemüsesorten wirklich schon zu Hause auf dem Tisch standen und sich das Kind geweigert hat sie zu essen. All das weiß ich nicht und möchte daher nicht unhöflich erscheinen, wenn ich sage, das mich dieser Dialog geschockt hat.

Ich habe früher mit auf den Weg bekommen, dass ich jedes Gericht, jedes Gemüse usw einmal probiere. Wenn ich es dann nicht mag, ist es ok. Und ja so haben sich auch einige Gemüsesorten lange Jahre nicht auf meinem Teller blicken lassen, bis ich selber sie mal wieder probieren wollte. Einige sind immer noch nicht mein Fall, aber viele eben doch.

Überall wird heutzutage gepredigt, dass eine gesunde Ernährung für Kinder wichtig ist und das die Kinder immer früher mit Übergewicht zu kämpfen haben. Und dann sehe ich ein Kind, dass scheinbar Interesse an Gemüsesorten hat (wenn auch nicht als Gemüse, sondern vielleicht eher als bunte Gegenstände) und dann wird darauf nicht mal eingegangen.

Aber wie geht man dieses Problem an? Wie macht man Gemüse für Kinder interessant? Hierüber gibt es viele Tricks und Tipps. Die für mich schönsten und plausibelsten (wie gesagt, ich habe noch keine Erfahrung in der Praxis) habe ich hier mal zusammen gefasst.

Was wohl am seltensten hilft, ist das Argument: “Gemüse ist gesund, davon wirst du groß und stark!” War mir früher auch egal und groß bin ich trotzdem geworden…sogar 1,78m. Auch das Schimpfen und Aufregen der Eltern hilft eher selten. Denn auch bei nicht aufgeräumten Zimmern oder nicht gemachten Hausaufgaben wird geschimpft. Also bei allem was keinen Spaß macht, ergo macht Gemüse keinen Spaß.

Eine gesunde Ernährung muss spannend und lustig für Kinder sein.

Eine Freundin von mir, die bereits Mutter ist, hat mal gesagt, dass es hilft, wenn ihre Tochter das Essen mit zubereitet. Sie darf dann selber das Gemüse abwaschen, schneiden, den Topf umrühren usw… Das geht natürlich nur, wenn die Zeit dafür da ist und das Kind auch schon so “groß” ist, dass es diese Dinge machen kann.

Häufig wird auch davon berichtet, dass man aus Gemüse Figuren schnitzen oder Bilder legen soll. Zum Beispiel ein Gesicht mit Tomaten als Augen, Gurkenscheiben als Mund, Karotte als Nase usw… Dies kostet natürlich Zeit und Vorbereitung, soll aber auch schon helfen.

Ein weiterer Tipp von einer anderen Bekannten war, dass sie das Gemüse nicht mehr wie Gemüse aussehen lässt. Beispielsweise gibt es Gemüse Püree aus Karotten oder Blumenkohl oder eben Sellerie. Dazu noch eine Kartoffel um die passende Konsistenz zu erreichen. Dann wird es einfacher. Und bevor s jetzt heißt, dass durch das pürrieren fast alle Vitamine verloren gehen….das Püree ist immer noch gesünder als Pommes und Chicken Nuggets aus der TK.

Ein Tipp von dem ich gerade erst gehört habe, der mich auch zu diesem Blog brachte ist das Umbenennen von Gemüse. Wenn das Gemüse oder das gesamte Gericht einen spannenden Namen hat, haben Studien gezeigt, dass Kinder sowohl in der KiTa, als auch in der Schule und zu Hause mehr Gemüse essen. Beispiele hierfür sind: “Räubertopf”, “Superhelden Pfanne”, “Zauberkugeln (Erbsen), Hexenhäuser (Pilze), Powersticks (Paprikastreifen), uvm… Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Vielleicht ist auch für eure Kinder das passende dabei :-)

Denn im Kindesalter werden die Grundsteine für einen gesunden Lebensstil gelegt. Wer hier lernt sich gesund zu ernähren, hat auch im späteren Leben seltener Probleme mit Übergewicht, Diabetes oder Gicht.

Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Umsetzung – Die Fitalistin

Ernährung bei Sportverletzungen

Kann man den Heilungsprozess bei Sportverletzungen durch die Ernährung beeinflussen?

Ja, dass kann man und zwar im positiven wie auch im negativen Sinne. Damit alle Prozesse, die für die Wundheilung und Reduktion von Entzündungen wichtig sind optimal ablaufen können, bedarf es einer ausgewogenen Ernährung.

Vorerst gilt es aber die Frage zu stellen, um was für eine Art der Verletzung es sich handelt und von welcher Art Sportler wir sprechen. Ist es der Profisportler mit einer langwierigen Verletzung der die restliche Saison ausfällt oder der Freizeitsportler mit leichten muskulären Problemen. Natürlich kann eine abgestimmte Ernährung beiden helfen. Allerdings ist die Ambition der beiden eine andere. Während der Profisportler von seiner Gesundheit und Leistungsbereitschaft abhängig ist, ist es beim Freizeitsportler nicht weiter schlimm die Eine oder Andere Woche zu pausieren.

Aber welche Konsequenzen können für den Sportler aus einer Verletzung resultieren, wenn sie die Ernährung außer Acht lassen, bzw. wobei soll die Ernährung genau helfen?

Je nach Sportintensität und Schwere der Verletzung kann es sein, dass das Bewegungspensum von sehr hoch auf fast Null runter gefahren wird. Das bedeutet, dass der Kalorienbedarf stark reduziert wird. Der Körper benötigt weniger Kalorien, da er sich nicht mehr so viel bewegen muss / kann. Also sollte die Kalorienzufuhr gesenkt werden, damit eine potentielle Gewichtszunahme verhindert wird. Aber Vorsicht! Der Körper benötigt für die Heilungsprozesse ebenfalls Energie und das Gehen an Gehstützen ist anstrengender als das normal Gehen. Daher wird die Kalorienzufuhr leicht gedrosselt, aber nicht auf ein Minimum herab gesetzt.

Teils werden Entzündungshemmende Medikamente verschrieben. Aber auch durch die Ernährung kann man Entzündungshemmende Stoffe aufnehmen, die es ermöglichen die Tabletten zu reduzieren oder ganz abzusetzen (immer mit dem Arzt besprechen). Die ungesättigten und mehrfach ungesättigten fettsäuren (Omega6 & Omega3) wirken entzündungshemmend. Sie sind in Fisch, Ölen und Nüssen enthalten und wirken auf natürliche Weise entzündungshemmend.

Durch eine länger andauernde eingeschränkte Bewegung wird auch die Muskulatur abgebaut. Dies bemerken viele Sportler recht schnell an dem von der Verletzung betroffenen Körperteil (z.B. Arm oder Bein). Im Vergleich zum gesunden Bein, verliert die verletzte Extremität schnell an Umfang. Schnell einsetzende Physiotherapie oder Krankengymnastik arbeiten daran die Muskulatur wieder aufzubauen und das verletzte Gewebe zu stärken. Aber auch hier kann man positiven Einfluss durch die Ernährung nehmen. Nachweislich bringt eine einfach nur gesteigerte Aufnahme von Proteinen nicht den Effekt, dass sich die Muskeln wieder aufbauen. Hierfür fehlt der notwendige Trainingsreiz. Allerdings bewirkt die Aminosäure Leucin einen verbesserte Muskelproteinbildung. Es gibt hierzu noch keine Studie, die genaue Mengen im Verhältnis zur Muskelmasse analysiert. Aber die Aufnahme von Leucin und auch anderen Proteinen schadet nicht bei Sportverletzungen. Lebensmittel mit hohem Leucin Gehalt sind: Rind, Garnelen, Hering, Forelle, Huhn, Quinoa, Lachs, Linsen, Emmentaler und Cashewkerne.

Auch manche Minaeralstoffe und Vitamine sind wichtig für den Heilungsprozess. Beispielsweise wirkt sich Zink nachweislich positiv auf den Wundheilungsprozess aus und Vitamin C ist wichtig für die Bildung von Kollagen. Das Vitamin C findet sich in hohem Maße in Paprika, Brokkoli, Kiwi, Erdbeeren, Orangen. Zink ist enthalten in Austern, Rind und Leber. Aber auch in pflanzlichen Produkten wie beispielsweise Weizenkleie, getrockneten Linsen, Erbsen und Haferflocken.

Wenn man diese Lebensmittel regelmäßig in den Ernährungsplan einbaut hat man die Möglichkeit den Heilungs- & Genesungsverlauf positiv zu beeinflussen.

Worauf verzichtet werden sollte, weil er nachweislich den Heilungsprozess (wie auch andere Stoffwechselprozesse im Körper) verlangsamt, ist Alkohol.

Natürlich bewirkt die Ernährung alleine nicht die schnelle Heilung und den schnellen Wiedereinstieg ins Training. Sie dient nur der Ergänzung zu den abgestimmten Rehamaßnahmen wie Physiotherapie und Krankengymnastik.

Ich drücke allen Sportlern die Daumen, dass sie gesund durch die Saison kommen.

Die Fitalistin