Kokosfett – die wertvolle Alternative für Allergiker und Veganer

Das Fett der Kokosnuss, das uns exotische Vielfalt in die Küche bringt, wurde lange Zeit zu Unrecht als gesundheitsschädlicher Dickmacher verurteilt. Wieso diese Frucht so nützlich beim Backen, Kochen und Braten ist und so unterschiedlichen Produkten vorkommt, erkläre ich euch jetzt.

Kokosfett

Der Einsatz der #Kokosnuss erstreckt sich über Nahrungsmittel wie Mehl, Flocken, Öl/ Fett und Brotaufstrich bis hin zu Kosmetikartikeln wie Bodylotion, Shampoo, Masken & Peelings. Der Hauptanbau der Kokosnuss ist natürlich in warmen Ländern, wie z.B. Indien, Indonesien und den Philippinen. Die Kokospalme trägt das ganze Jahr über Früchte. Ist das Fleisch der Kokosnuss frisch, enthält es einen Wasseranteil von 50%. Wird es mit zunehmender Reife trockener, reduziert sich dieser enorm. Hingegen beträgt der Fettanteil des Fruchtfleischs 60 – 70%.

Eben dieser Fettanteil ist es, der Langezeit zur Annahme geführt hat, dass Kokosfett ungesund sei. Das enthaltene Fett wurde als “schlechtes” Fett eingestuft, das es sich um die gesättigten #Fettsäuren handelt. Diese werden für einen hohen #Cholesterinspiegel verantwortlich gemacht, welcher Herz – Kreislauferkrankungen begünstigt. Mittlerweile weiß man allerdings, dass es sich bei den gesättigten Fettsäuren im #Kokosfett zum großen Teil um mittelkettigen Fettsäuren handelt. Die Laurinsäure (eine der gesättigten Fettsäuren) ist zu 45% im Kokosfett enthalten. Diese mittelkettige erhöht zwar den Cholesterinspiegel im Blut. Aber sie erhöht nur den Anteil des HDL – Cholesterins (gutes Cholesterin; zu merken mit “Hab Dich Lieb” Cholesterin), nicht aber den Anteil des LDL – Cholesterins (schlechtes Cholesterin; zu merken mit “Lass Das Lieber” – Cholesterin). Kurz gesagt: Die Laurinsäure beeinflusst den Fettstoffwechsel sogar positiv! Denn das HDL – Cholesterin schützt die Gefäße vor Fettablagerungen.

Kokosfett eignet sich sehr gut für Allergiker (beispielsweise bei Gluten Unverträglichkeit). Hier empfiehlt es sich Kokosmehl zu verwenden. Auch bei einer veganen Ernährung sind Kokosprodukte empfehlenswert. Sowohl für die Verwendung in Lebensmitteln als auch in der Kosmetik ist die Kokosnuss sehr beliebt. Neben Kokosextrakten in Lotion und Haarpflege kann auch das Kokosfett, welches beim Braten verwendet wird, als Handcreme oder Bodylotion genutzt werden. Einfach während des Kochens etwas Kokosfett in den Händen verteilen. Es zieht schnell ein, ist geruchslos und sorgt für gepflegte, weiche Haut. Probiere es aus ;-)

Ein weiterer Vorteil des Kokosfetts ist, dass es im Gegensatz zu vielen Ölen, sehr hitzebeständig ist. Dieser Faktor macht es ideal zum Braten. Und keine Angst, dass alle Speisen bei Verwendung des Kokosfetts nach Kokos schmecken, das Kokosfett ist geschmacksneutral. Zudem ist es sehr lange haltbar. Zum Verständnis sei noch gesagt, dass es sich bei Kokosfett und Kokosöl um dieselbe Sache handelt. Wieso die zwei Namen? Ganz einfach: Kokosfett schmilzt bei Temperaturen über ca. 23°. Das bedeutet, dass es in tropischen Ländern in flüssiger Form (Öl) zu finden ist und sich in unseren Breitengraden verfestigt (Fett).

Wichtig bei der Verwendung von Kokosfett/-öl ist, dass man qualitativ hochwertige Produkte verwendet. Das beste Kokosfett ist Reines, kalt gepresstes auch bekannt als “Virgin Coconut Oil”. Viele im Handel erhältliche Produkte wurden industriell gehärtet, was dazu führt, dass sog. Transfettsäuren (steigern das LDL – Cholesterin) entstehen.

Du bist neugierig geworden und möchtest Kokosprodukte wie #Kokosfett #Kokoscreme #Kokosblütenzucker #Kokosmehl oder #Kokosflocken in Deine Nahrung integrieren?

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