Intermittieredes Fasten – was verbirgt sich hinter dem Trend?!

In diversen Medien hört und liest man mittlerweile vom neuen Trend “Intervall Fasten”. Heute gehen wir dem ganzen mal auf den Grund und schauen, was sich dahinter verbirgt und für wen es geeignet ist.

Was ist intermittierendes Fasten überhaupt?

Intermittierendes Fasten ist eine Art des Fastens, bei der man gewisse Zeitspannen ohne Nahrung auskommt. Dies kann ein Tag pro Woche sein, jedoch auch eine gewisse Stundenzahl pro Tag. Eine intensive Form des intermittierendem Fasten ist ein täglicher Wechsel von normal essen und fasten.

Wie sollte das Fasten umgesetzt werden?

Obwohl man einige Mahlzeiten durch die Fastenperioden auslässt, sollte man trotzdem auf seine Ernährung achten. Zucker und isolierte Kohlenhydrate (z. B. Weißmehl, weißer Reis) sollten demnach weiterhin ausgelassen werden, damit der Blutzuckerspiegel und die Insulinwerte niedrig bleiben, wodurch der Körper vermehrt aus der Verbrennung von Fetten gewinnt. Ebenso sollten Snacks und dergleichen vermieden werden. Intensiver wird das Fasten gestaltet, wenn man nach und nach seinen Körper so trainiert, dass man nur in einem bestimmten Zeitraum am Tag eine Mahlzeit zu sich nimmt (beispielsweise von 11-15 Uhr).

Wozu dient intermittierendes Fasten?

Nach einer Mahlzeit wird der Stoffwechsel angeregt, wodurch die Mikronährstoffe gut vom Darm resorbiert werden können. Da der Körper nicht mit mehreren Mahlzeiten belastet wird und keine Snacks dazwischen kommen, können Antioxidanten in der darauf folgenden Zeit die Zellen und Gewebe entgiften, sowie Schäden an der Zellmembran und am Erbgut reparieren.

Muss man hungern?

Obwohl man anfangs das Gefühl hat, hungrig zu sein, hungert man nicht wirklich. Es handelt sich lediglich um Appetit. Der Körper verfügt über genug Reserven, um kleine Perioden ohne Nahrungsaufnahme zu überstehen.

Intermittierendes Fasten im Sport

Durch die Ernährung ohne isolierte Kohlenhydrate lernt der Körper, seinen Blutzuckerspiegel zu regulieren, wodurch mehrere Stunden ohne Nahrung überstanden werden können, ohne dabei an Hunger oder Schwächegefühlen zu leiden. Das Gegenteil ist der Fall. Die Nahrungspausen werden sich in Phasen höchster körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit entwickeln. Wenn man also Sport in den Tag integrieren möchte, empfiehlt es sich, dies einige Zeit nach der letzten Mahlzeit zu machen, um die verbesserte Leistung in der Nahrungspause auszunutzen.

Für wen ist Intervallfasten geeignet?

Beim Intervallfasten gibt es eigentlich keine Ausnahmen. Falls man jedoch schwanger oder stillend sein sollte, ist diese Art von Fasten nicht empfehlenswert. Gleiches gilt für Menschen mit einer Essstörung. Falls man Medikamente zu sich nimmt, die zum Beispiel Blutdruck- oder Blutzuckersenker sind, sollte sich mit einem Arzt in Verbindung setzen, um diese Art des Fastens mit ihm zu besprechen. Ebenfalls empfiehlt es sich unter diesen Umständen, dass man seine Blutwerte im Blick behält.

 

Wie lange sollte man auf diese Weise fasten?

Grundlegend gibt es keine zeitliche Begrenzung für das intermittierende Fasten. Der menschliche Körper ist so gemacht, dass auch kurze Hungerzeiten ausgeglichen werden können. Dies ist durch Reserven möglich, die der Körper in Muskeln und im Fettgewebe lagert, um daraus die nötige Energie zu ziehen.

Aus Erfahrungsberichten lässt sich ableiten, dass man sich schnell an das Intervallfasten gewöhnt und man wenig verzichten muss. Viele berichten, dass durch die Pausen die Mahlzeiten intensiver und besser schmecken als vorher und man dadurch eine hohe Zufriedenheit erlangt.

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