Fitalistin world wide – Teil 3: New York

In meinem heutigen Blog nehme ich euch mit über den “großen Teich” in die USA – genauer gesagt nach New York.

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten beherbergt auch kulinarisch eine Menge und macht seinem Ruf in vielerlei Hinsicht alle Ehre. Aber auch der Lifestyle, der eine gesunde Ernährung und Sport ganz weit oben sieht, ist in New York deutlich zu spüren.

Aber mal von Anfang an. Ich war 2017 kurz vor Weihnachten für ein paar Tage in New York. Hier habe ich mir ganz Touri like die bekannten Sehenswürdigkeiten angeschaut und bin (kulinarisch gesehen) dem einen oder anderen Geheimtipp nachgegangen.

Ich bin ganz ehrlich und gestehe, dass ich mit einigen Vorurteilen, insbesondere was die Ernährung angeht, in den Flieger gestiegen bin. Einige Vermutungen haben sich bestätigt, an anderer Stelle wurde ich positiv überrascht.

Wir haben uns gegen ein Frühstück im Hotel entschieden und wollten stattdessen in den umliegenden Läden frühstücken. Dies hat sehr gut geklappt. Direkt am ersten Morgen ging es einer Empfehlung nach in ein Restaurant. Hier gab es für uns Rührei und Pancakes. Das Schöne am zu zweit Reisen ist, dass man sich alles teilen und so besser probieren kann. Jeder bekam einen halben Pancake (es gab die Wahl zwischen Vollkorn und Weißmehl Pancakes) und ein halbes Omelett. Portionsmäßig reichte das vollkommen aus. Zu den Pancakes gab es Früchte und Ahornsirup. Dazu Kaffee in Massen :-) Gesättigt und wach wie das Duracell Häschen ging es in den Tag. Wir haben alles zu Fuß gemacht, weil ich der Meinung bin, dass man so einfach mehr sieht.

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Was auf den Straßen New Yorks aufgefallen ist, die Menschen machen sehr viel Sport und sind um einiges schlanker, als ich es erwartet habe. Ständig sah man Leute joggen, mit dem Rad fahren oder mit Yoga Matte unter dem Arm im Sport Dress durch die Gegend laufen (wobei auch hier zu Lande viele Menschen in Sportdress rum laufen, ohne dass sie Sport machen…). Zur Mittagszeit haben wir uns meist in ein Café gesetzt und Menschen beobachtet (ein sehr schönes Hobby im Urlaub). Zum Lunch sind die New Yorker in die vielen Lebensmittelgeschäfte getingelt in denen es diverse Dinge “to go” gab. Und ich muss sagen: Alles sehr gesund und ausgewogen. Von Salaten über Smoothies, Wraps, Früchte usw… haben wir alles gesehen. Viele Läden werben mit veganer Küche, low carb, Paleo und co. Etwas was ich hier in Deutschland bisher vergleichsweise wenig gesehen habe.

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Natürlich hat man an vielen Essensständen an den Straßen auch die “Klassiker” gesehen. Hot Dogs, Donuts, frittiertes irgendwas. Man bekommt gefühlt alles was das kulinarische Herz begehren könnte. Auch hier haben wir natürlich auch mal zugeschlagen und den New York Cheesecake probiert. Das Fazit hierzu: Ein Stück für zwei Personen reicht (er ist dann doch sehr mächtig).

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Am Abend haben wir die umliegenden Restaurants ausprobiert. Da unser Hotel sehr zentral in der 5th Avenue lag, hatten wir eine sehr große Auswahl. Meist reichte uns abends allerdings ein Salat – der Cesars Salad hat es uns besonders angetan. Aber auch Burger und Pommes wurden getestet, wenn man schon mal in Amerika ist.

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Geschmacklich war alles einwandfrei, wobei man ganz klar sagen muss, dass man bei einem längeren Aufenthalt oder einem Leben dort, schon ein wenig darauf achten sollte, dass man nicht allzu häufig den Versuchungen verfällt und sich eher an den Möglichkeiten der gesunden Ernährung, die es reichlich gibt, orientiert.

Mein New York Fazit: Aus kulinarischer Sicht eine kleine Offenbarung. Es gibt einfach alles. Und das beziehe ich eben nicht nur auf den “ungesunden” Lifestyle, den wir in erster Linie mit Amerika assoziieren. Man merkt, dass sich unsere Ernährung an der amerikanischen orientiert und vieles mit leichter Verzögerung bei uns ankommt. Insbesondere das Angebot an gesunden Lebensmitteln hat mich nachhaltig beeindruckt und ich hoffe, dass auch dieser Trend immer weiter zu uns überschwappt.

Eure Fitalistin

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