Wieso machen wir DAS eigentlich – Motivation ist alles.

Das mit der Motivation ist so eine Sache. Sie lässt uns häufig schwanken zwischen höher, schneller, weiter und dem Gefühl auf ganzer Linie zu versagen. Sie kann unser Ansporn sein, aber auch unsere Bremse. Und immer wieder stellt man sich die Frage: “Warum tust Du das eigentlich?”

Aber was ist dieses “DAS” von dem ich rede? DAS kann für jeden etwas anderes sein. DAS ist in diesem Fall der Weg zu einem bestimmten Ziel. Unser Ziel kann es sein einen Marathon zu laufen, abzunehmen, im Job die Karriereleiter hinauf zu klettern, ein Instrument zu spielen oder vieles mehr. Um dieses Ziel zu erreichen, durchläuft man eine Phase des Erlernens, des übens und immer wieder trainieren. Selten gelingt ein Vorhaben beim ersten Versuch und genau dort liegt die Entscheidung zwischen Neubeginn und erneutem Versuch oder dem Aufgeben. In dem Moment des Scheiterns oder dem Moment in dem man das Gefühl hat, das ein Vorhaben nicht gelingt, gilt es sich neu zu motivieren, es erneut oder eben weiter zu probieren, zu üben, zu lernen oder zu trainieren.

Aber was ist diese Motivation eigentlich?

Motivation gilt als auf neuronaler und emotionaler Aktivität beruhendes Streben nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten. Als erstes benötigen wir ein Motiv etwas zu tun. Dies ist in den meisten Fällen eine Emotion, die wir mit einer Zielorientierung verknüpfen. Wir haben beispielsweise ein gutes Gefühl in einer bestimmten Situation erlebt und möchten dieses Gefühl erneut erfahren. Andersherum kann es aber auch sein, dass wir ein negatives Gefühl in einer bestimmten Situation umgehen möchten. In beiden Fällen ist das Erlangen des Gefühls oder aber eben das Umgehen des Gefühls das Motiv. Die Motivation ist der Prozess der Aktivierung oder Umsetzung unserer Motive.

Wir unterscheiden zwei große Ktegorien der Motivation. Zum Einen gibt es die extrinsische Motivation. Bei dieser Art von Motivation sehen wir einen Vorteil oder eine Belohnung, wenn wir etwas tun / zu Ende bringen. Dies kann beispielsweise Geld im Bereich einer Gehaltserhöhung sein oder allgemein das Erreichen der nächsten Stufe auf der Karriereleiter, die uns mehr Macht verspricht. Die extrinsische Motivation ist nicht selten von unserem Umfeld und den Erwartungen die es an uns stellt geprägt.

Die Andere Art der Motivation ist die intrinsische. Sie kommt aus dem inneren Antrieb heraus. Bei der intrinsischen Motivation tun wir etwas aus persönlichem Interesse oder aber kretiver / künstlerischer Neigung. Die Aufgabe oder Tätigkeit an sich spendet uns Motivation. Sie macht uns Spaß. In gewisser Weise spielen aucch unbewusst Idealvorstellung die man erreichen möchte in die intrinsische Motivation hinein.

Sowohl die extrinsische, als auch die intrinsische Motivation haben im großen und ganzen drei Kategorien von Zielen, die man erreichen möchte:

Diese sind das erlangen von Macht (beruflich, in einer Gruppe), Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe und Leistung (Erfolgserlebnisse und die damit verbundenen Emotionen). All unser Tun und Handeln, lässt sich in mindestens eine dieser drei Kategorien einordnen. Natürlich gibt es auch Handlungen, in denen wir mehr als nur ein Ziel sehen. Je nach Ziel, ist es mal die intrinsische und mal mehr die extrinsische Motivation die uns antreibt das Ziel zu erreichen.

Aber für alle Motive und Ziele gilt: Die Motivation erhält man nur über die Kombination aus Handlungsbereitschaft und Willenskraft. Kurz um: Habe den Willen zu Handeln!

 

Die Fitalistin

Warum fastest Du?

Wie in jedem Jahr steht die Fastenzeit bis Ostern vor der Tür. Mit dem Ende der Karnevalszeit bis Karfreitg nutzen viele Menschen die Zeit, um auf verschiedene Weise zu fasten. Die Beweggründe hierfür, sowie die gewählte “Art” des Fastens sind sehr unterschiedlich.

Ich habe dem Fasten bereits einen Blog gewidmet, allerdings ging es da um das “moderne” fasten. Dieses Mal möche ich mich mit den unterschiedlichen Gründen befassen, weshlab gefastet wird und ein paar Varianten des Fastens aufzeigen.

Bitte nicht falsch verstehe, ich möchte nicht mit erhobenem Finger alle dazu bewegen, in der nächsten Zeit auf alles mögliche zu verzichten und jeden der dies nicht macht verurteilen (das nur vorweg). Aber vielleicht, findet der Eine oder Andere hier und da ein Argument für das Fasten oder überdenkt seine Einstellugen dazu.

Fasten bedeutet für viele in erster Linie Verzicht. In einem Gespräch fiel sogar der Satz, man mache nichts mehr was Spaß macht. Das fand ich jetzt etwas weit gefasst und ich glaube es kommt auf die Dinge an, auf die man verzichtet….

Am häufigsten wird beim Fasten wohl der Verzicht auf Schokolade oder Süßigkeiten genannt. Die Gründe dafür sind meist: Man möchte abnehmen und den gute Vorsätzen neuen Wind geben. Einige nutzen auch die Fastenzeit, um mit dem Rauchen aufzuhören. Es gibt auch die Variante das Fastens als eine Art Probezeit zu nutzen. Beispielsweise um sich fleischlos oder sogar vegan zu ernähren. Es ist leichter sich auf eine begrentzte Zeit einzulassen, um zu schauen, wie man mit der neuen Ernährungsweise zurecht kommt. Man kann sich schließlich offen halten, ob man nach Ablauf der Zeit weiter macht oder nicht.

Auch dem Alkohol wird nicht selten für die Zeit bis Ostern abgeschworen. Die meisten fastenwilligen überlegen sich, welches ihr größtes Laster ist, bzw. auch auf was sie am besten verzichten können :-) Heutzutage wird auch immer öfter “speziell” gefastet. Damit meine ich, dass auf ganz bestimmte Dinge verzichtet wird. Beispielsweise auf Lactose, Weizen, Palmfett, uvm.

Aber muss man wirklich immer mit Lebensmitteln fasten? Und wieso wird eigentlich gefastet.

Natürlich liegt der Ursprung des Fastens in der Religion. Auch heute halten sich viele aus religiösen Gründen an die Fatsenzeit. Immer mehr Menschen nutzen aber eben das Fasten als Entwöhnung von “schlechten” Gewohnheiten, wie eben dem Rauchen, dem Süßigkeiten essen, dem Alkohol, oder oder oder.

Mein persönlicher Grund zu fasten liegt in der Selbstverständlichkeit, mit der wir heutzutage viele Dinge hinnehmen. Sätze wie: “Ohne meinen Kaffee am morgen geht das nicht.” oder “Ich brauche Süßigkeiten, Fleisch oder mein Feierabendbier.” lassen mich immer häufiger zweifeln. Denn sind wir mal ehrlich, solche Dinge brauchen wir NICHT um zu überleben. Es handelt sich hierbei um Luxusgüter, die wir mittlerweile wie selbstverständlich konsumieren und die zu unserem Alltag dazu gehören. Diese Dinge gehören auch nur deshalb zu unserem Alltag, weil wir das große Glück haben, in einer Überfluss Gesellschaft zu leben. Es ist einfach alles da. In anderen Teilen der Welt und zum Teil auch vor unserer Haustür ist dies nicht der Fall. Die Menschen haben nicht die finanziellen Möglichkeiten, sich Luxusgüter zu leisten oder leben in Kulturen, in denen es eben nicht Gang und Gebe ist, täglich Fleisch zu essen, immer ein volles Süßigkeiten Regal zu haben oder 3 Mal die Woche Alkohol zu trinken.

Aber es gibt auch andere Gründe für Menschen zu fasten. Ich habe mit ein paar Bekannten gesprochen, die ebenfalls die Fastenzeit für sich nutzen. Die Gründe bei ihnen sind, sich selbst herauszufordern und sich selbst/ den inneren Schweinehund zu besiegen, die Fastenzeit als Einstieg in eine gesündere Lebensweise zu nutzen und sich “schlechte” Angewohnheiten abzugewöhnen.

“Schlechte” Angewohnheiten??? Richtig, denn man muss nicht nur im Bereich der Ernährung fasten. Man kann auch im Bereich des Auto fahrens fasten, in dem man das Aut beispielsweise nur für den Arbeitsweg nutzt oder eben auch gar nicht. Man kann mit seinem Handy fasten, in dem man nicht immer erreichbar ist, sondern nur innerhalb einer bestimmten Zeit und es z.B. am Abend ab 18.00/19.00 oder 20.00Uhr ausmacht. Wenn man häufig mit dem Fahrstuhl fährt, kann man für den Zeitraum der Fastenzeit stattdessen die Treppe nehmen, usw.

Auch im Umgang mit anderen Menschen, kann man die Fastenzeit nutzen. Faste doch mal mit schlechten Gedanken und Lästereien über deine Mitmenschen, sage Bitte und Danke (ja ich weiß, dass sollte selbstverständlich sein), nimm andere Menschen so an, wie sie sind und versuche ihnen nicht Dein Ideal aufzuzwängen.

All das sind Ideen für die kommende Fastenzeit. Ob du davon etwas nutzt oder nicht, dass ist ganz alleine dir überlassen. Solltest du ab Mittwoch fasten, wünsche ich dir viel Erfolg. Nimm dir nicht zu viel vor und bleibe realistisch im setzen deiner Ziele und vor allem beschummel dich nicht selbst. Du solltest dies nur für dich tun und nicht, weil andere dies auch machen oder es von dir erwartet wird.

Die Fitalistin

Liebe geht durch den Magen :-)

Heute ist Valentinstag – der Tag der Liebenden :-)

Der Ursprung dieses Tages liegt im Gedenken an enthauptete christliche Märtyrer namens Valentinus. Valentinus von Rom beispielsweise traute, trotz Verbot durch den Kaiser, Ehepaare nach kirchlichem Ritus. Er wurde am 14. Februar 269 hingerichtet. Im 20. Jahrhundert wurde dieser Tag allerdings aus dem römischen Genrealkalender gestrichen. Nach wie vor ist es in vielen Ländern Brauch an diesem Tag Ehepaare zu segnen.

Aus einem Gedicht heraus entstand die heutige Auffassung des Valentinstages. Im Gedicht “Parlament der Vögel” ist die Rede davon, dass sich Vögel an diesem Tag versammeln, um ihren Partner zu finden.

Mittlerweile wird dieser Tag in vielen Ländern genutzt, um seinen Partnern Blumen, Schokolade oder Karten zu schenken. Wobei es je nach Land unterschiedlich ist, ob die Männern ihren Frauen ein Geschenk machen, die Frauen den Männern oder eben beides. In manchen Ländern wird er auch als Tag der Freundschaft gefeiert, an dem man Menschen die man gerne hateine Karte schreibt.

Es gibt noch einige weitere Geschichten um den Ursprung des Valentinstag. Wir alle kennen ihn als den wohl umsatzstärksten Tag für Blumenhändlern :-)

Auch ich habe mich daran gemacht zu backen. Da es Brauch ist Schokolade zu verschenken (und das wenn möglich selbst gemacht), wurde es standardgemäß ein Schokoladen Kuchen. Und da ich möchte, dass meine Lieben gesund leben, ist es natürlich ein gesunder Kuchen!

Kuchen

Du brauchst:

90g Dinkelmehl, 90g Hanfprotein (es geht auch anderes Proteinpulver), 3 EL Kakaopulver, 6 EL Agavendicksaftt, 1 TL Zimt, 1/2 TL Backpulver, 200ml Milch, 4 Eier, 1 Prise Salz, ggf. Himbeeren oder Erdbeeren für die Deko.

So wird`s gemacht:

Den Ofen auf 180° vorheizen. Alle Zutaten, bis auf die Eier vermengen. Die Eier trennen und das Eigelb mit in den Teig geben. Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen und vorsichtig unter die Masse heben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und für ca. 30Min in den Ofen stellen.

Danach aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Mit Beeren oder Zuckerschrift verzieren und servieren.

Lasst es euch schmecken!

Einen schönen Valentinstag euch allen – Die Fitalistin

Outdoor Gym – Was steht hinter diesem ganzheitlichen Konzept

Das Unternehmen „Outdoor Gym“ wurde 2010 von Felix Klemme ins Leben gerufen und hat sich seitdem immer weiter vergrößert. Es soll Menschen dabei helfen ihr Bewusstsein für sich und die Natur um sie herum zu stärken. Hierfür stehen 4 unterschiedliche Trainingsaspekte zur Auswahl:

Get fit ist ein Abnehmprogramm, welches Laufeinheiten mit Workouts beinhaltet.

Be fit ist ein Kraft-Ausdauertraining für den ganzen Körper. Bei einem Zirkeltraining werden Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit geschult.

Bei Be free lernt man seine Umgebung anhand von Querfeldeinläufen genauer kennen. Doch die Kraftübungen kommen dabei nicht zu kurz. Zwischenstopps werden genutzt, um mit Gegenständen, die einem an dem jeweiligen Ort zur Verfügung, stehen Kraftübungen zu vollziehen.

Be strong dient hauptsächlich dem athletischen Muskelaufbau und Definitionstraining.

Alle Workouts finden in der Gruppe statt, um jeden Einzelnen durch das dadurch entstehende Gruppengefühl in seinem Training und Wohlbefinden zu unterstützen. Das wichtigste Merkmal jedoch ist, dass draußen trainiert wird. Denn Felix Klemme ist überzeugt von dem positiven Einfluss der Bewegung in der Natur auf die körperliche und mentale Gesundheit als Energiequelle. Zusätzlich stärkt das Draußen-Sein bei Sonne, so wie auch bei Schnee, Regen und Kälte das Immunsystem und wirkt sich somit positiv auf die Gesundheit des Trainierenden aus.
Insgesamt hat die Natürlichkeit einen sehr hohen Stellenwert beim Outdoor Gym, denn auch über natürliche Nahrung, vor allem im Get fit-Programm, wird aufgeklärt.

Vertreten ist das Outdoor Gym inzwischen an 27 Standorten in ganz Deutschland. Darunter sind Bonn, Hamburg, Berlin, Köln und inzwischen auch Bremen. In jeder Stadt gibt es mehrere Trainingsorte, welche nach Lage und Erreichbarkeit sorgsam ausgewählt wurden.

Outdoor Gym richtet sich an jeden, der Lust hat einen (noch) gesünderen Körper zu bekommen, welcher belastbarer, flexibler und ausdauernder ist. Dabei muss keiner Angst haben, mit den Übungen nicht zurecht zu kommen, da die Übungen an den individuellen Trainingsstand der Teilnehmer angepasst werden.

Bei den Tarifen ist auch an jeden gedacht, nach einer kostenlosen einwöchigen Probezeit, kann man sich zwischen einer sechsmonatigen Mitgliedschaft, welche einem Zugang zu jedem Kurs garantiert und dies so häufig man in dieser Zeit will oder einer 10er Karte, mit welcher man 10 Kurse seiner Wahl, besuchen kann, entscheiden. Alternativ kann man auch das 8 Wochen Programm nach Felix Klemmes Philosophie buchen. Dieses hilft bei der Ernährungsumstellung auf eine gesündere Essensweise, beim Abnehmen und ermöglicht einen betreuten Trainingseinstieg.
Bei Outdoor Gym ist also für jeden das passende dabei. Du möchtest mehr über das Konzept erfahren und eine Probewoche buchen? Gehe auf www.outdoorgym.de und suche nach deiner Stadt.

Vielleicht sehen wir uns beim Training – Die Fitalistin

Danke 2016!

Ich weiß, dass viele das Jahr 2016 als ein Jahr empfinden, dass möglichst schnell in Vergessenheit geraten soll. Überall auf der Welt erreichen uns täglich Nachrichten von Terror und Tod. Fragwürdige politische Entwicklungen lassen uns die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und uns fragen, wo das alles noch enden soll.

Aber ich sehe es nicht ein, mich diesen schwarz Malern und schlecht Sehern anzuschließen und das Jahr 2016 für alles Schlechte verantwortlich zu machen. Denn unabhängig von den großen Weltgeschehnissen, schaue ich auf mein eigenes Leben. Und was das betrifft muss ich sagen: “Danke, 2016!”

Natürlich gab es auch für mich nicht nur rosige Momente. Aber, wenn ich das große Ganze betrachte, bin ich für sehr vieles sehr dankbar. Ich habe das große Glück, auch in diesem Jahr von vielen Menschen großartige Unterstützung erfahren zu haben. Es waren wieder einige “alte Bekannte” dabei, aber auch einige neue Bekanntschaften, die sich zu wahren Freunden entwickelt haben.

Vielen Dank also an alle, die mich 2016 wieder unterstützt haben, mir mit Rat und Tat zur Seite standen, mich ermutigten, zu mir hielten und das Jahr für mich so erfolgreich machten.Und was war das für ein Jahr!

Ich konnte mit dem fitalis meine eigenen Trainingsräume eröffnen, in denen ich mich sehr wohl fühle und immer wieder positives Feedback meiner Kunden erhalte. Mein Dank dafür, geht an das gesamte Team des Ring Hotel Munte, dafür dass das Vertrauen in mich gesetzt und ich so herzlich aufgenommen wurde.

Weitere Highlights durfte ich mit der Floorball Mannschaft des TV Eiche Horn erleben. Diese wurden mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga gekrönt. Danke, dass ich Teil hierbei sein durfte.

Erfolgreiche und begeisterte Kunden, dass ist es, wofür ich jeden Tag arbeite. Und auch in 2016 kamen viele ihrem Ziel einen wichtigen Schritt näher oder erreichten eben dieses Ziel.

Auch das Vertrauen vieler Firmen wurde 2016 in mich gesetzt. Ich freue mich zu sehen, dass immer mehr Firmen in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren und diese Aufgabe mir zusprechen.

Mit der Tätigkeit als Dozentin an Trainer Akademien, ging 2016 einer meiner beruflichen Träume in Erfüllung. Vor 5 Jahren noch, saß ich selber in der Uni und “lauschte” meinen Dozenten. In diesem Jahr habe ich selber einige Einsätze als Dozentin gehabt und dufte Themen, die mich begeistern weiter geben.

Durch meine Arbeit komme ich viel herum. In 2016 brachte sie mich erstmals über die deutschen Grenzen hinaus. Auch dies war eine Erfahrung für die ich sehr dankbar bin.

Ich kann nur hoffen und daran arbeiten, dass 2017 auch wieder ein ähnlich erfolgreiches Jahr wird. Ich danke allen Weg Begleitern und freue mich euch auch 2017 an meiner Seite zu wissen.

Foto`s: R. Teetz, M. Lee, T. Espeloer, S. Cordsen

Foto`s: R. Teetz, M. Lee, T. Espeloer, S. Cordsen

Rutscht gut in das neue Jahr hinein – bleibt gesund und seht auch für euch die positiven Dinge, die das Jahr brachte.

Eure Fitalistin

Kinesio Tape – was verbirgt sich hinter den bunten Klebestreifen

Die Ursprünge des kinesiologischen Tapings finden sich in Japan. Mit dieser Therapie Form sollen Regulationsmechanismen über die Haut aktiviert werden. Ähnliche Verfahren bzw. Ansatzpunkte sind aus den Bereichen der TCM bekannt.

Die bunten Klebestreifen sind vielfältig einsetzbar, weshalb sich mittlerweile nicht nur der Bereich des Leistungssport für sie interessiert. Die genaue Wirkweise des Kinesio Tapes ist wissenschaftlich noch nicht bewiesen. Man geht bisher von zwei Effekten aus: Der Förderung der Mikrozirkulation im subcutanen Gewebe durch die Faltenbildung des Tapes (Convolution) und eine sensorische Affarenz zum ZNS, welche das aufgeklebte Tape auf der Haut verursacht.

Das Tape selbst besteht aus Baumwolle als Trägermaterial. In seiner Elastizität, Dicke und Schwere ähnelt es der Haut, was es so angenehm zu tragen macht. Es ist mit Acrylkleber beschichtet, welcher eine gute Hautverträglichkeit aufweist. Das Tape ermöglicht den Luft- & Wasseraustausch und kann somit beim Duschen, Sport und in der Sauna getragen werden.

Die vielen bunten Farben in denen es erhältlich ist, haben wissenschaftlich keine nachgewiesene Bedeutung. Allerdings findet man hierzu in der Literatur unterschiedliche Meinungen. Daher gehe ich darauf mal kurz ein. Blaues Tape soll beruhigen, schmerzlindern und detonisierend wirken. Rotes oder pinkes Tape fördert de Durchblutung, wirkt anregend und tonisierend. Das schwarze oder hautfarbene Tape verhält sich neutral und kann daher immer eingesetzt werden.

Zusammenfassend kann man zu den Farben sagen, dass persönliche Vorlieben hierbei berücksichtigt werden können.

Aber wann nutze ich das Tape?

Es gibt unterschiedliche Anwendungsbereiche. Beginnend bei muskulären Problemen. Hierbei wird Einfluss auf das Tonusverhalten des Muskels genommen. Auch Störungen in der Muskulatur wie beispielsweise Zerrungen können positiv beeinflusst werden. Außerdem kann es zur Entlastung von Sehnen und Bändern beitragen, die Regeneration des kollagenen Gewebes positiv beeinflussen und stabilisierend wirken. Im Bereich der Faszien, kann das Kinesio Tape zur Auflockerung des Gewebes eingesetzt werden.

Die Tapes können auch ähnlich einer kontinuierlichen Lymphdrainage wirken. Hierfür gibt es spezielle Anlegetechniken, die Lymphabflusstörungen und hohen Gewebedruck positiv beeinflussen.

Alles ist bisher noch nicht wissenschaftlich belegt und daher häufig noch sehr vage formuliert. Was aber feststeht ist, dass schon einige Erfolge in den verschiedenen Behandlungsbereichen durch den Einsatz von Kinesio Tape erzielt wurden. Auch ich arbeite sehr gerne damit und freue mich, die neu erlernten Techniken auszuprobieren und erfolgreich einzusetzen.

Die Fitalistin

Sport – die Sprache die verbindet!

Weltweit gibt es über 7000 Sprachen, wohl unzählige Bräuche und Sitten und noch mehr Zeichen. Aber eine “Sprache” verbindet uns alle: Der Sport.

Es ist glaube ich egal in welchem Land und in welcher Altersgruppe, wenn du einer Gruppe Menschen einen Ball gibst, werden sie beginnen damit zu spielen. Und das bemerkenswerte, sie werden gemeinsam mit dem Ball spielen. Auch wenn sie aus unterschiedlichen Ländern stammen, andere Sprachen sprechen und andere kulturelle Hintergründe haben. Sport verbindet!

Dennoch  hat Sport in jedem Land  eine andere Bedeutung und einen anderen Stellenwert für die Menschen. So wird Sport auch als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit genutzt und spielt eine wichtige Rolle bei der Inklusion benachteiligter Gruppen in vielen Ländern.

Sport fördert gegenseitiges Verständnis und die soziale Kompetenz, er lehrt mit Niederlagen umzugehen, sich fair zu verhalten und tolerant zu sein. Dies sind Fähigkeiten, die im Alltag der Gesellschaft häufig zu kurz kommen.

Für viele Menschen stellt Sport eine Chance dar – eine Chance auf ein anderes Leben. Insbesondere Sportarten die weit verbreitet und anfangs nicht viel Ausrüstung benötigen und damit günstig sind (Laufen, Schwimmen, Fußball), bieten diese Chance.

Aber was bedeutet Sport für Menschen? Sport wird aus ganz unterschiedlichen Gründen betrieben.

Viele nennen die Geselligkeit und den Spaß an der Bewegung als Hauptgrund für ihre sportliche Aktivität, denn beim Sport trifft man Freunde und Gleichgesinnte. Auch der Gesundheitsaspekt, so wie das figurorientierte Training sind häufige Gründe Sport zu treiben. Nicht zu unterschätzen ist der Ausgleich zu Arbeit und Alltag den Sport bietet.

Nicht weniger wichtig ist für viele der Wettkampfgedanke der hinter den sportlichen Ambitionen steht und damit die Chance sich zu beweisen. Die Möglichkeit sich mit anderen messen zu können, fernab von Noten, Geld und Aussehen, stellt für viele einen Reiz dar. Während im Alltag zu häufig Sympathien, Geld, gesellschaftliche Stellung und Herrkunft über Erfolg und Misserfolg entscheiden, kommt es beim Sport nur auf die Leistung an, die man am “Tag X” abrufen kann (ja, ich weiß selbst, dass auch beim Sport mittlerweile nicht alles gold ist was glänzt, aber ich gehe vom ursprünglichen Sportgedanken aus).

Der Grund Sport zu treiben ist für jeden ein anderer. Ich betreibe schon mein ganzes Leben Sport. Was mir allerdings immer wieder auffällt ist, dass sich Menschen beim Sport grüßen. Egal, ob auf der Laufrunde, im Fitness Studio oder auf dem Spielfeld, für einen Gruß ist immer Zeit – denn Sport verbindet!

Was mich interessieren würde ist, aus welchem Grund ihr Sport treibt. Was bewegt euch dazu euch zu bewegen?

Ich freue mich auf Antworten – Die Fitalistin

 

Sport trotz Krankheit – ab wann falscher Ehrgeiz gefährlich wird

Leichte Kopfschmerzen, etwas Schnupfen oder Husten. In der Herbst /Winterzeit schnieft und hustet es gefühlt überall. Egal ob die Kollegen auf der Arbeit, die Familie zu Hause oder der Trainingspartner beim Sport – irgendwie sind alle erkältet. Aber was macht der erkältete Trainingspartner beim Sport? Sollte man nicht viel eher seinem Körper die Ruhe geben, die er zum auskurieren von Krankheiten braucht, anstatt ihn noch zusätzlich durch einen sportlichen Reiz zu stressen?

Grundsätzlich gilt es, auf seinen Körper zu hören und ehrlich zu sich selbst zu sein. Wie stark ist man erkrankt? Ist es eine leichte Erkältung, fühlt man sich schwach oder hat man sogar Fieber? Je nach Symptom ist es in Ordnung sich leicht sportlich zu betätigen bzw. sollte man es auf jeden Fall sein lassen.

  1. Leichter Schnupfen: Wenn man merkt, dass die Nase etwas läuft und man leicht nasal spricht, sich aber ansonsten wirklich fit fühlt, kann man eine leichte Sporteinheit absolvieren. Voraussetzung ist dafür aber, dass weder die Atmung eingeschränkt ist, noch andere Krankhheitssymptome auftreten. Und auch bei einem leichten Schnupfen gilt: Man sollte keine Höchstleistung von seinem Körper erwarten oder Leistungssport betreiben. Eine lockere Laufrunde oder ein leichtes Training an Geräten kann bei einem leichten Schnupfen sogar förderlich sein. Die Durchblutung wird angeregt, die Schleimhäute besser versorgt und der Körper kann neue Abwehrkräfte entwickeln.
  2. Erkältung: Kommen zu dem eben genannten Schnupfen auch noch Husten und Glieder-/ Kopfschmerzen hinzu, sollte man die Sporteinheit gegen das heimische Bett oder Sofa austauschen und das Sportgetränk gegen Tee. Denn das Immunsystem ist angeschlagen, die Atemwege sind nicht frei, was die geforderte Atmung nicht ermöglicht. Der Körper ist nicht in der Lage Höchstleistungen zu bringen, was die Sporteinheit nicht allzu effektiv macht. Falscher Ehrgeiz ist ab jetzt nicht mehr angebracht. Nur weil für diesen Tag eine Trainingseinheit angesetzt wurde oder der Trainingspartner auf einen wartet, bedeutet das nicht, dass die Gesundheit hinten angestellt werden sollte. Auch die Sommerfigur kann noch eine Woche warten. Steht ein Wettkampf vor der Tür den man auf keinen Fall verpassen möchte, ist vorab auf jeden Fall ein Arzt aufzusuchen.
  3. Fieber: Hier gilt es, definitiv KEINEN Sport zu machen. Und auch erst dann wieder anzufangen, wenn man mindestens drei Tage Fieber frei ist. Ignoriert man dies, droht eine Herzmuskelentzündung. Dabei befallen die Viren und Bakterien den Herzmuskel was langfristig zu Herzrhythmusstörungen führen kann.

Unter diesen Gesichtspunkten ist es ratsam, lieber einmal zu vorsichtig zu sein und ein Training ausfallen zu lassen, als einmal zu oft unvorsichtig zu sein und sich, seinem Körper und seiner Gesundheit zu schaden.

Denn kein Training oder Wettkampf ist wichtiger als die eigene Gesundheit!

Kommt gesund durch die dunkle Jahreszeit – Eure Fitalistin

Präventionskurse nach §20 – Möglichkeiten nutzen

Immer wieder biete ich Präventionskurse nach §20 in meinen Räumen dem “fitalis – Fitness im Hotel Munte” an. Doch was genau sind eigentlich §20 Kurse? Für wen sind sie geeignet? Und wieso sollte man diese Möglichkeit für sich nutzen?

Sogenannte Präventionskurse sind Kurse die von der Krankenkasse geprüft & zertifiziert sind. Das bedeutet, dass die Krankenkasse einen gewissen Prozentsatz der Teilnahmegebühr (bis zu 80% oder 75€) übernimmt und dem Teilnehmer am Ende des Kurses zurück erstattet.

Es gibt vier Bereiche in die präventive Maßnahmen unterteilt werden: Bewegung, Entspannung, Ernährung und Suchtprävention. Jeder kann pro Jahr an 2 Kursen teilnehmen und sich von der Krankenkasse diese Teilnahme bezuschussen lassen. Diese beiden Kurse müssen jedoch aus zwei unterschiedlichen Bereichen gewählt werden. Beispielsweise im Frühjahr ein Kurs aus dem Bereich “Bewegung” und im Herbst einen Kurs aus dem Bereich “Entspannung”. Die Dauer der Kurse beträgt 8 – 12 Wochen (je nach Bereich und Anbieter) und sie finden einmal wöchentlich an einem festen Tag zu einer festen Uhrzeit statt. Um die Bezuschussung durch die Krankenkassen zu erhalten, muss an 80% der Einheiten teilgenommen werden (bei 10 Einheiten also 8 Anwesenheiten). Ist dies erfüllt, erhält man am Ende des Kurses eine Bestätigung durch den Anbieter. Diese reicht man bei der Krankenkasse ein und erhält einen Anteil der Kosten zurück. Wie hoch genau die Bezuschussung ist, variiert je nach Krankenkasse.

Eine Qualitätssicherung der Kurse und der Trainer läuft über eine zentrale Prüfstelle. Hier werden die Kurse seitens der Anbieter eingereicht und geprüft. Sobald das Kurskonzept und die Trainerqualifikation für den jeweiligen Kurs stimmig sind, werden sie veröffentlicht. Ohne diese Zertifizierung, gibt es keine Möglichkeit sich die Kursgebühr von der Krankenkasse erstatten zu lassen.

Diese Kurse eignen sich für jeden. Ganz egal, ob Sportanfänger oder bereits sportlich aktiv. Natürlich sollte man sich die Kurse aus den Bereichen aussuchen, von denen man selber profitieren kann. Nichts desto trotz sind Präventionskurse eine Möglichkeit, die Hilfe zur Selbsthilfe schafft. Die Teilnehmer lernen aus den jeweiligen Bereichen wichtige Dinge für ihren Alltag. Sei es das rückengerechte Heben, Tragen oder arbeiten, die gesunde Ernährung im Arbeitsalltag oder die Eine oder Andere Entspannungstechnik für stressige Situationen.

Warum also diese Möglichkeit nicht für sich selber nutzen, dem Körper etwas Gutes tun und ggf. den (Wieder)-einstieg in den Sport finden?

Viel Spaß dabei. Ich freue mich euch in einem meiner Präventionskurse begrüßen zu dürfen!

praeventionskurse

Die Fitalistin