Tofu – Gemüsepfanne mit Avocado-Feta Sauce

Es wurde mal wieder gekocht :-) Naja, eigentlich nichts neues, da ich tendenziell viel Zeit in der Küche verbringe. Aber ich habe etwas Neues ausprobiert. In letzter Zeit esse ich vermehrt Avocado. Dieses Mal habe ich sie in einer Sauce ausprobiert und war wirklich begeistert von dem Ergebnis.

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Du bauchst:

125g Tofu (geräuchert), 1/2 Aubergine, 1 Salatgurke, 125g Champignons, 1 Avocado, 70g Feta, etwas Zitronensaft, 1TL Rapsöl, Salz, Pfeffer, 1-2TL Gemüsebrühe.

So wird`s gemacht:

Den Tofu in kleine Stücke schneiden, die Aubergine waschen und ebenfalls in Stücke schneiden. Die Gurke wird geschält, halbiert und entkernt, bevor sie in ca. 1cm dicke Scheiben geschnitten wird. Die Champignons werden gewaschen und halbiert / geviertelt (je nach Größe und Geschmack).

In einer Pfanne einen TL Öl erhitzen und das Gemüse, sowie den Tofu in die Pfanne geben und anbraten. Die Gemüsebrühe hinzugeben. Durch die wasserhaltigen Gemüsesorten, wird kein weiteres Wasser benötigt. GGf. bei Bedarf etwas hinzugeben. In der Zwischenzeit die Avocado halbieren, entkernen und das Fruchtfleisch in eine kleine Schüssel geben und mit einer Gabel zerdrücken. Den Feta in möglichst kleine Stücke schneiden/ bröseln und ebenfalls in die Schüssel zu der Avocado Masse geben. Mit 1 TL Rapsöl, etwas Salz und Pfeffer verrühren, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.

Die Avocadomasse in die Pfanne zu dem Gemüse-Tofu Mix geben und unterrühren. Durch die Hitze schmilzt der Feta und es entsteht eine cremige Sauce.

Das fertige Gericht auf einem Teller anrichten und schmecken lassen.

 

Guten Appetit – Die Fitalistin

Vegetarischer Zucchini Auflauf

Ich mag Zucchinis grundsätzlich sehr gerne. Ob als Nudel, in Scheiben, Streifen oder Booten – ob gebraten, gebacken oder gekocht. Sie ist so vielseitig und so lecker. Jetzt wurde ich aber wieder einmal überrascht, von einer Bio Zucchini. Mehr Bio als dieses Exemplar geht nicht, wurde mir aus vertraulicher Quelle versichert :-)

Außer Wasser (und natürlich Erde) hat diese Zucchini nichts gesehen Und sie schmeckte sooo lecker! Kurzer Hand habe ich mich bei der Verwertung für einen Auflauf mit veganer Bolognese entschiden.

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Du brauchst:

Eine super leckere Zucchini :-)! 100g Hirtenkäse, für die Sauce: 1 Kartoffel, 1 Karotte, 1 kleine Zwiebel, 1 Dose stückige Tomaten, 200g Tofu (natur oder geräuchert), 1 EL Tomatenmark, Salz, Pfeffer, Kräuter nach Belieben.

So wird`s gemacht:

Die Kartoffel und Kartotte schälen, in kleine Stücke schneiden und in einem Topf mit Wasser garen. Für die Würzung einen Teelöffel Gemüsebrühe hinzu geben. In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und in feine Scheiben schneides. In einer Pfanne mit einem Teelöffel Öl anbraten. Sobald die Zwiebel glasig sind, können die Karotte und die Kartoffel, sowie etwas Wasser hinzu gegeben werden. Gemeinsam weiter köcheln lassen. Den Tofu mit einer Gabel zerdrücken und ebnfalls in die Pfanne geben. Alles für ca. 5Min weiter köcheln lassen. Danach die stückigen Tomaten und das Tomatenmark hinzugeben, mit Salz Pfeffer und Gewürzen abschmecken und kurz einkochen lassen. Je nach Geschmack kann alles mit einem Pürierstab weiter zerkleinert werden.

Die fertige Sauce in eine Auflaufform geben, die Zucchini in 1cm dicke Streifen schneiden und auf die Sauc legen. Den Hirtenkäse über der Zucchini zerbröseln und alles für ca. 15 – 20Min bei 180° in den Backofen stellen.

Herausnehmen, anrichten und servieren!

Guten Appetit & vielen Dank für die geschenkte Zucchini – Die Fitalistin!

Ladys an die Hanteln!

Im Mai 2014 habe ich bereits einen Blog zum Thema Muskelaufbau bei Frauen geschrieben. Heute gehe ich noch ml auf dieses Thema ein. Auch wenn mittlerweile gefühlt mehr Frauen an den Geräten trainieren, finde ich die Hantelecken in den Studios könnten stärker von Frauen frequentiert werden.

Sätze und Hashtags wie “strong is the new skinny” / “strong not skinny” / “no pain no gain” und und und sind Wortführend für die Frauen die “pumpen” gehen. Und ja, oh mein Gott, ich habe pumpen gesagt…Das machen doch nur Männer, nur die Bodybuilder, die ganz dicke Oberarme haben wollen. Wer mich kennt weiß, dass auch ich diese Begriffe und Sätze immer mit einem leichten Schmunzeln von mir gebe. Für mich ist es schlicht Krafttraining. Und dieses gehört, genau so wie Stabi- und Ausdauertraining für mich zum Trainingsplan dazu.

Ich gebe zu, dass auch ich in meinen Anfangszeiten die Hantelecken gemieden habe, denn da waren immer  so große, böse dreinblickende Jungs/ Männer, die beim Training gestöhnt haben. Mittlerweile weiß ich, dass diese nur spielen wollen und so böse gucken, weil das Training schon ziemlich anstrengend ist. Aber Mädels glaubt mir, ihr dürft da auch hin und mit Hanteln trainieren. Und das Training mit Kurz- bzw. Langhanteln ist häufig sehr viel effektiver (wenn es richtig gemaacht wird), als das Training an den Geräten.

Denn neben der Verbesserung der Muskelkraft findet, durch den hohen koordinativen Anspruch auch ein Stabilisationstraining statt. Durch die Beanspruchung mehrerer Muskelgruppen in einer Übung, kommt es zum einen zu einer Steigerung der allgemeinen Belastbarkeit und auch zur Kompensation muskulärer Ungleichgewichte.

Dabei ist es unbedeutend, ob man die 5Kg, 10Kg oder 25Kg Hanteln nimmt. Ein effektives Trining besteht darin einen Trainingsreiz zu setzen. Bei manchen gelingt dies mit 5Kg, andere die schon länger dabei und geübt sind, erhöhen nach und nach die Gewicht und nehmen dementsprechend mehr.

Das aller wichtigste beim Training mit Hanteln (wobei allgemein auch bei jeder Form des Trainings), ist die richtige Ausführung der Übung. Es werden keine Gewichte gesteigert oder Übungsausführungen erschwert, so lange die Technik bei der jeweiligen Übung nicht korrekt ist. Nur so kann man sicher gehen, dass keine Verletzungen riskiert werden – dies ist auch der Punkt, an dem falscher Ehrgeiz fehl am Platz ist. Lasst euch daher die Übungen von Trainern zeigen und fragt auch immer wieder nach, ob jemand sich zur Kontrolle die Übung ansehen kann.

Es gibt sehr viele effektive Übungen mit Lang- und/oder Kurzhantel die Spaß machen und dem Training neuen Schwung geben. Also Ladys, ran an die Hanteln. Ich möchte euch pumpen sehen ;-)

Eure Fitalistin

Gefüllte Paprika – vegan

Heute gibt es mal wieder ein veganes Rezept aus meiner schlanken Küche. Gefüllte Paprika mit Curry-Tofu und Dinkel wie Reis. Ein tolles Mittagessen, das lecker und gut vorzubereiten ist.

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Du brauchst:

1 rote Paprika, 150g Tofu (geräuchert oder natur), 1/4 Tasse Dinkel wie Reis, 1 Tomate, 1 TL Curry (gerne mehr, wenn ihr mögt), 100ml Kokosmilch (o.ä.)

So wird`s gemacht:

Bei der Paprika den “Deckel” abschneiden und sie im Inneren von Kernen befreien. Danach kann die Paprika erstmal zur Seite gelegt werden. Als nächstes den Dinkel mit der Doppelten Menge Wasser und ets Gemüsebrühe in einem Topf zum kochen bringen und danach für ca 20min köcheln lassen. Den Tofu zerbröseln und mit etwas Öl in einer Pfanne  anbraten. Die Kokosmilch und das Curry hinzu geben und etwas einkochen lassen. Sobald der Dinkel gar ist, kann dieser in die Pfanne zum Tofu gegeben werden. Alles gut miteinander vermengen und in die Paprika füllen. Durch die Wärme gart die Paprika etwas mit.

Dieses Gericht lässt sich super für den nächsten Tag vorbereiten und mitnehmen. Wer möchte, kann etwas fettresuzierten Kräuterquark dazu geben (dann st es nur noch vegetarisch und nicht mehr vegan).

Viel Spaß beim ausprobieren – Die Fitalistin

Low Carb Fladenbrot – Perfekt für die Grillsaison

Eine gesunde und kohlenhydratarme Ernährung beim Grillen ist nicht schwer. Mit Flesch und Gemüse ist man gut bedient. Aber wie steht es mit dem so beliebten Fladenbrot mit Kräuterbutter?

Kein Problem. Mit diesem Rezept, könnt ihr ein leckeres Fladenbrot schnell und einfach selber backen! Und das ohne Mehl :-)

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Du brauchst:

3 Eier, 100g Frischkäse (0,2% Fett), 1 EL Flohsamenschlenpulver, 1 EL Backpuver, 50g Käse (Emmentaler oder Leerdamer), etwas Salz.

So wird`s gemacht:

Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Alle anderen Zutaten miteinander vermengen, bis ein glatter Teig entsteht. Danach vosichtig das Eiweiß unter heben. Den Teig in eine Springform füllen oder in mehrere kleine Haufen aufteilen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Den Backofen auf 150° vorheizen und den Teig für ca. 25Min backen. Zwischendurch immer wieder anstechen und testen, ob der Teig noch kleben bleibt. Passiert das nicht mehr, kann das Fladenbrot aus dem Ofen geholt werden. Kurz abkühlen lassen und schon ist es verzehr fertig. Du kannst es zusätzlich mit etwas Käse oder

Guten Appetit, wünscht – Die Fitalistin

Wieso machen wir DAS eigentlich – Motivation ist alles.

Das mit der Motivation ist so eine Sache. Sie lässt uns häufig schwanken zwischen höher, schneller, weiter und dem Gefühl auf ganzer Linie zu versagen. Sie kann unser Ansporn sein, aber auch unsere Bremse. Und immer wieder stellt man sich die Frage: “Warum tust Du das eigentlich?”

Aber was ist dieses “DAS” von dem ich rede? DAS kann für jeden etwas anderes sein. DAS ist in diesem Fall der Weg zu einem bestimmten Ziel. Unser Ziel kann es sein einen Marathon zu laufen, abzunehmen, im Job die Karriereleiter hinauf zu klettern, ein Instrument zu spielen oder vieles mehr. Um dieses Ziel zu erreichen, durchläuft man eine Phase des Erlernens, des übens und immer wieder trainieren. Selten gelingt ein Vorhaben beim ersten Versuch und genau dort liegt die Entscheidung zwischen Neubeginn und erneutem Versuch oder dem Aufgeben. In dem Moment des Scheiterns oder dem Moment in dem man das Gefühl hat, das ein Vorhaben nicht gelingt, gilt es sich neu zu motivieren, es erneut oder eben weiter zu probieren, zu üben, zu lernen oder zu trainieren.

Aber was ist diese Motivation eigentlich?

Motivation gilt als auf neuronaler und emotionaler Aktivität beruhendes Streben nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten. Als erstes benötigen wir ein Motiv etwas zu tun. Dies ist in den meisten Fällen eine Emotion, die wir mit einer Zielorientierung verknüpfen. Wir haben beispielsweise ein gutes Gefühl in einer bestimmten Situation erlebt und möchten dieses Gefühl erneut erfahren. Andersherum kann es aber auch sein, dass wir ein negatives Gefühl in einer bestimmten Situation umgehen möchten. In beiden Fällen ist das Erlangen des Gefühls oder aber eben das Umgehen des Gefühls das Motiv. Die Motivation ist der Prozess der Aktivierung oder Umsetzung unserer Motive.

Wir unterscheiden zwei große Ktegorien der Motivation. Zum Einen gibt es die extrinsische Motivation. Bei dieser Art von Motivation sehen wir einen Vorteil oder eine Belohnung, wenn wir etwas tun / zu Ende bringen. Dies kann beispielsweise Geld im Bereich einer Gehaltserhöhung sein oder allgemein das Erreichen der nächsten Stufe auf der Karriereleiter, die uns mehr Macht verspricht. Die extrinsische Motivation ist nicht selten von unserem Umfeld und den Erwartungen die es an uns stellt geprägt.

Die Andere Art der Motivation ist die intrinsische. Sie kommt aus dem inneren Antrieb heraus. Bei der intrinsischen Motivation tun wir etwas aus persönlichem Interesse oder aber kretiver / künstlerischer Neigung. Die Aufgabe oder Tätigkeit an sich spendet uns Motivation. Sie macht uns Spaß. In gewisser Weise spielen aucch unbewusst Idealvorstellung die man erreichen möchte in die intrinsische Motivation hinein.

Sowohl die extrinsische, als auch die intrinsische Motivation haben im großen und ganzen drei Kategorien von Zielen, die man erreichen möchte:

Diese sind das erlangen von Macht (beruflich, in einer Gruppe), Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe und Leistung (Erfolgserlebnisse und die damit verbundenen Emotionen). All unser Tun und Handeln, lässt sich in mindestens eine dieser drei Kategorien einordnen. Natürlich gibt es auch Handlungen, in denen wir mehr als nur ein Ziel sehen. Je nach Ziel, ist es mal die intrinsische und mal mehr die extrinsische Motivation die uns antreibt das Ziel zu erreichen.

Aber für alle Motive und Ziele gilt: Die Motivation erhält man nur über die Kombination aus Handlungsbereitschaft und Willenskraft. Kurz um: Habe den Willen zu Handeln!

 

Die Fitalistin

Eiweiß Brötchen

Wer sich an meinen letzten Versuch erinnert, Eiweißbrötchen zu machen weiß, dass dies irgendwie schief gelaufen ist und ich am Ende Eiweißfladen hatte. Waren zwar lecker und zweckdienlich, aber eben nicht so wie sie sein sollten.

Dieses Mal habe ich einen neuen Versuch gestartet und ein anderes Rezept ausprobiert. Und siehe da, es sind richtige Brötchen dabei heraus gekommen. Sie schmecken ebenfalls sehr lecker und machen unglaublich satt.

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Du brauchst: 1/2 Päckchen Backpulver, 6 EL Flohsamenschalen, 2 EL Leinschrot, 2 EL Magerquark, 1 EL Frischkäse (fettreduziert), 2 Eier und wenn du magst eine Handvoll geraspelten Käse.

So wird`s gemacht: Alle trockenen Zutaten miteinander verrühren. Danach den Quark, den Frischkse und die Eier hinzugeben und alles zu einer glatten Masse rühren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig in zwei größere oder vier kleinere Brötchen aftelen. Diese in die gewünschte Form bringen und auf das Backblech legen. Bei 180° in den Ofen schieben und für ca. 20 – 30Min backen. Immer mal nach schauen, ob sie nicht zu dunkel werden und mit einem Messer anstechen.

Danach aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Guten Appetit – Die Fitalistin

Smart not hard – warum sich viele Anfänger und übermotivierte Sportler überfordern!

Sprüche wie “no pain no gain” oder “”go hard or go home” geistern heute durch die Fitness Studios, Bootcamps und Trainingspläne. Der Sport & Fitness Bereich hat sich unserer höher, schneller, weiter Mentalität im Leben angepasst. Herzlichen Glückwunsch, wir stressen uns immer mehr und machen uns psychisch und physisch kaputt.

Ist es für den Trainingserfolg wirklich notwenig bei jedem Training an die persönliche Grenze und teils darüber hinaus zu gehen? Die Einstellung, dass ein Trainng nicht effektiv ist, wenn man danach nicht auf allen Vieren und vor Schweiß triefend nach Hause gekrochen ist, begegnet mir immer häufiger.  Aber wieso ist das eigentlich so?

Wir leben in einer Zeit, in der wir in jeder Lebenslage 100% von un erwarten. In der wir der Meinung sind “viel hilft viel” und das mit möglichst wenig Zeitaufwand das maximale erreicht werden soll. Koste es, was es wolle.

Ja, es gibt Studien die belegen, dass beim HIIT Training, Crossfit und in Bootcamps nachweislich 6x mehr Körperfett verloren wird, als in einem vergleichbaren Zeitraum mit einem normalen Ausdauertraining auf dem Crosstrainer oder dem Ergometer. In unserer Zeit, in der Zeit = Geld ist, wir möglichst wenig unserer Zeit aufbringen wollen, weil schon die nächsten Termine warten, treffen diese Trainingskonzepte den Nerv der Zeit.

Und versteht mich nicht falsch, ich glaube auch an den Erfolg, den man mit diesen Trainings haben kann. Allerdings bin ich der Meinung, dass sie nicht für jeden gleichermaßen geeignet sind.

Anfänger erhalten hierbei zu früh eine sehr hohe Traiingsintensität. Planen sie dazu noch eine zu knappe Regenerationszeit oder sind übermotiviert und möchten jeden Tag zum Training gehen, gelangen sie sehr schnell in den Bereich des Übertrainings. Dadurch werden Erschöpfungssymptome begünstigt.

Zusätzlich sollte beachtet werden, dass einige Menschen mental nicht in der Lage sind ein Training, welches immer an die körperlichen Grenzen geht zu verkraften. Was nicht heißen soll, dass sie schwach sind, sodern viel mehr einfach ein anderes Training benötigen. Bei diesem wird selbstverständlich auch ein Reiz gesetzt, denn ohne den geht es schließlich nicht. Aber die Intensität, mit der trainiert wird, ist eine andere.

Bei jedem muss das Umfeld (privat sowie beruflich) beachtet werden. Der gestresste Manager, der schlecht schläft, immer unterwegs ist und sich schlecht ernährt, sollte nicht zusätzlih ein Training absolvieren, welches ihn an seine Grenzen bringt. Auch wenn es im ersten Moment den Anschein macht, als könnte hier der Sport, das Auspowern ein Ventil sein, bei dem er “Luft ablässt”, kann genau das Gegenteil eintreten. Denn Stress macht dick, dazu könnt ihr gerne meinen Blog lesen: http://www.sina-cordsen.de/newsblog/wieso-macht-stress-dick/

In solchen Fällen, ist ein moderateres Training der Grundlagen Ausdauer besser für den Kunden. Auf diese Weise, kann  der Körper Stresshormone abbauen, die Schlafqualität steigt und der Heißhunger wird reduziert.

Natürlich muss man sich diesen Effekt auch selber vor Augen führen. Denn viele sind anfangs verwirrt von dem langsamen Laufen oder Farrad fahren. Auf Dauer wird es der Körper aber dankend annehmen. Und auch so erreicht man seine Ziele, vielleicht nicht ganz so schnell, aber gesünder.

Viel Erfolg beim Training.

Die Fitalistin

Warum fastest Du?

Wie in jedem Jahr steht die Fastenzeit bis Ostern vor der Tür. Mit dem Ende der Karnevalszeit bis Karfreitg nutzen viele Menschen die Zeit, um auf verschiedene Weise zu fasten. Die Beweggründe hierfür, sowie die gewählte “Art” des Fastens sind sehr unterschiedlich.

Ich habe dem Fasten bereits einen Blog gewidmet, allerdings ging es da um das “moderne” fasten. Dieses Mal möche ich mich mit den unterschiedlichen Gründen befassen, weshlab gefastet wird und ein paar Varianten des Fastens aufzeigen.

Bitte nicht falsch verstehe, ich möchte nicht mit erhobenem Finger alle dazu bewegen, in der nächsten Zeit auf alles mögliche zu verzichten und jeden der dies nicht macht verurteilen (das nur vorweg). Aber vielleicht, findet der Eine oder Andere hier und da ein Argument für das Fasten oder überdenkt seine Einstellugen dazu.

Fasten bedeutet für viele in erster Linie Verzicht. In einem Gespräch fiel sogar der Satz, man mache nichts mehr was Spaß macht. Das fand ich jetzt etwas weit gefasst und ich glaube es kommt auf die Dinge an, auf die man verzichtet….

Am häufigsten wird beim Fasten wohl der Verzicht auf Schokolade oder Süßigkeiten genannt. Die Gründe dafür sind meist: Man möchte abnehmen und den gute Vorsätzen neuen Wind geben. Einige nutzen auch die Fastenzeit, um mit dem Rauchen aufzuhören. Es gibt auch die Variante das Fastens als eine Art Probezeit zu nutzen. Beispielsweise um sich fleischlos oder sogar vegan zu ernähren. Es ist leichter sich auf eine begrentzte Zeit einzulassen, um zu schauen, wie man mit der neuen Ernährungsweise zurecht kommt. Man kann sich schließlich offen halten, ob man nach Ablauf der Zeit weiter macht oder nicht.

Auch dem Alkohol wird nicht selten für die Zeit bis Ostern abgeschworen. Die meisten fastenwilligen überlegen sich, welches ihr größtes Laster ist, bzw. auch auf was sie am besten verzichten können :-) Heutzutage wird auch immer öfter “speziell” gefastet. Damit meine ich, dass auf ganz bestimmte Dinge verzichtet wird. Beispielsweise auf Lactose, Weizen, Palmfett, uvm.

Aber muss man wirklich immer mit Lebensmitteln fasten? Und wieso wird eigentlich gefastet.

Natürlich liegt der Ursprung des Fastens in der Religion. Auch heute halten sich viele aus religiösen Gründen an die Fatsenzeit. Immer mehr Menschen nutzen aber eben das Fasten als Entwöhnung von “schlechten” Gewohnheiten, wie eben dem Rauchen, dem Süßigkeiten essen, dem Alkohol, oder oder oder.

Mein persönlicher Grund zu fasten liegt in der Selbstverständlichkeit, mit der wir heutzutage viele Dinge hinnehmen. Sätze wie: “Ohne meinen Kaffee am morgen geht das nicht.” oder “Ich brauche Süßigkeiten, Fleisch oder mein Feierabendbier.” lassen mich immer häufiger zweifeln. Denn sind wir mal ehrlich, solche Dinge brauchen wir NICHT um zu überleben. Es handelt sich hierbei um Luxusgüter, die wir mittlerweile wie selbstverständlich konsumieren und die zu unserem Alltag dazu gehören. Diese Dinge gehören auch nur deshalb zu unserem Alltag, weil wir das große Glück haben, in einer Überfluss Gesellschaft zu leben. Es ist einfach alles da. In anderen Teilen der Welt und zum Teil auch vor unserer Haustür ist dies nicht der Fall. Die Menschen haben nicht die finanziellen Möglichkeiten, sich Luxusgüter zu leisten oder leben in Kulturen, in denen es eben nicht Gang und Gebe ist, täglich Fleisch zu essen, immer ein volles Süßigkeiten Regal zu haben oder 3 Mal die Woche Alkohol zu trinken.

Aber es gibt auch andere Gründe für Menschen zu fasten. Ich habe mit ein paar Bekannten gesprochen, die ebenfalls die Fastenzeit für sich nutzen. Die Gründe bei ihnen sind, sich selbst herauszufordern und sich selbst/ den inneren Schweinehund zu besiegen, die Fastenzeit als Einstieg in eine gesündere Lebensweise zu nutzen und sich “schlechte” Angewohnheiten abzugewöhnen.

“Schlechte” Angewohnheiten??? Richtig, denn man muss nicht nur im Bereich der Ernährung fasten. Man kann auch im Bereich des Auto fahrens fasten, in dem man das Aut beispielsweise nur für den Arbeitsweg nutzt oder eben auch gar nicht. Man kann mit seinem Handy fasten, in dem man nicht immer erreichbar ist, sondern nur innerhalb einer bestimmten Zeit und es z.B. am Abend ab 18.00/19.00 oder 20.00Uhr ausmacht. Wenn man häufig mit dem Fahrstuhl fährt, kann man für den Zeitraum der Fastenzeit stattdessen die Treppe nehmen, usw.

Auch im Umgang mit anderen Menschen, kann man die Fastenzeit nutzen. Faste doch mal mit schlechten Gedanken und Lästereien über deine Mitmenschen, sage Bitte und Danke (ja ich weiß, dass sollte selbstverständlich sein), nimm andere Menschen so an, wie sie sind und versuche ihnen nicht Dein Ideal aufzuzwängen.

All das sind Ideen für die kommende Fastenzeit. Ob du davon etwas nutzt oder nicht, dass ist ganz alleine dir überlassen. Solltest du ab Mittwoch fasten, wünsche ich dir viel Erfolg. Nimm dir nicht zu viel vor und bleibe realistisch im setzen deiner Ziele und vor allem beschummel dich nicht selbst. Du solltest dies nur für dich tun und nicht, weil andere dies auch machen oder es von dir erwartet wird.

Die Fitalistin

Wieso macht Stress dick?

Druck und Anspannung – jeder war schon mal im Stress! Dies kann in der Schule oder der Universiät bei Prüfungen und Arbeiten passieren. Auch später im Beruf geraten wir ab und zu in Stress. Hohe Erwartungen werden gestellt, die Ansprüche steigen und es wird immer mehr erwartet. In der heutigen “höher, schneller, weiter Gesellschaft” ist das Thema Stress täglich spürbar. Und nicht nur in Schule und Beruf nicht zu unterschätzen, sondern auch im Privatleben oder der Freizeit.

Der Mensch von heute möchte es immer allen recht machen und überall beste Ergebnisse erreichen – eben allem gerecht werden.

Dabei gilt es in zwei Arten von Stress zu unterscheiden Denn es gibt nicht nur den negativen Stress, der uns auslaugt, müde macht und an die Grenzen der Belastbarkeit bringt. Auch von positivem Stress ist die Rede. Diesen lasse ich aber in diesem Blog außen vor. Denn ich möchte mich mit dem Thema Gewichtszunahme durch Stress beschäftigen.

Dafür gehe ich auf den chronischen, negativen Stress ein. Wie der Name schon sagt, geht es hier nicht um eine stressige Situation, sondern um ein dauerhaft anhaltendes hohes Stresslevel in unserem Körper. Chronischer Stress wird ausgelöst durch: ein hohes Arbeitspensum, ständiges Pendeln mit Stau, vielen Verpflichtungen, Geld Problemen, wenig und schlechtem Schlaf, chronischen Entzündungen und Erkrankungen.

Die Folgen davon sind: Heißhunger auf Süßes, eine reduzierte Körperfettverbrennung, eine verminderte Insulinresistenz, vermehrte Bildung von Bauchfett, Herz-Kreislauf Beschwerden, Müdigkeit, Spannungsschmerzen in Kopf und Nacken, schlechte Laune und wenig Geduld, Depressionen und Schlafstörungen.

Aber was hat das jetzt mit einer Gewichtszunahme bzw. eben auch keiner Gewihtsabnahme zu tun?

Chronischer Stress beeinflusst unser Gehirn und das Essverhalten. In dauerhaften Stress Situationen werden die Hungerhormone verstärkt ausgeschüttet. Unser Körper ist in einer dauernden Bereitschaft, immer in der Lage “Höchstleistungen” abzurufen. Dafür wird der Hypothalamus aktiviert, der die Produktion von Kortisol auslöst. Kortisol lässt uns normalerweise morgens frisch und munter werden und wird vom Körper zum Abend hin abgebaut, damit wir müde werden und gut schlafen können.

Das Kortisol lässt den Körper die Energie aus den Fettzellen bereitstellen, damit die Muskeln Leistungsbereit sind. Gleichzeitig sorgt es auch dafür, dass die Fettdepots möglichst schnell wieder gefüllt werden. Für das Auffüllen der Depots benötigt der Körper schnell verfügbare Energie. Diese findet er in zuckerhaltigen Speisen, insbesondere in süßen Lebensmitteln. Kurz um: wir haben Heißhunger.

Das Problem das bei chronischem Stress entsteht ist, dass die bereitgestellte Energie nicht genutzt wird (es findet kein Kampf, keine Flucht, o.ä. statt). Der Körper muss die bereitgestellte Energie also wieder in die Depots einlagern. Da uns chronischer Stress über Tage, Wochen und Monate begleitet, besteht in unserem Körper also eine fortlaufende Fetteinlagerung.

Die Gewichtszunahme bzw. nicht Abnahme setzt uns dann wiederum unter Stress. Wir befinden uns in einem Teufelskreis.

Weitere Folgen von ständigem Stress sind die Schwächung des Immunsystems, schlechte Stimmung und Depressionen. Dabei geht jeder anders mit dem Stress und seinen Folgen um.

Die Lösung, um aus diesem Hamsterrad heraus zu kommen ist, die Stressfaktoren ausfindig zu machen und benennen zu können. Wenn man weiß, was genau den Stress in einem auslöst, kann man im zweiten Schritt überlegen, was verändert werden müsste und was man verändern kann, um die Situation weniger stressig zu gestalten und für Körper, Geist und Seele erträglicher zu machen.

Zusätzlich kann man durch Entspannungsübungen den Stress verringern und mit einer ausgewogenen Ernährung den Heißhunger Attacken entgegen wirken.

Beispiele hierfür sind, weniger Kaffee und Alkohol trinken, gute Fette aus Fisch, Nüssen und Ölen aufnehmen. Gleichzeitig sollte man mehr Gemüse als Obst essen, um den Fruchtzuckergehalt niedrig zu halten.

Die Fitalistin