Fitalistin world wide – Teil 2: Thailand

Heute komme ich zum zweiten Teil meiner neuen Blog Rubrik. Es geht kulinarisch nach Asien, meine bisher weiteste Reise, die ich alleine angetreten bin. Im letzten Jahr ging es für mich nach Thailand. Hier bin ich von Bangkok gestartet und bis nach Chiang Mai getourt (und natürlich auch wieder zurück). Es war eine wundervolle Reise, mit unvergesslichen Eindrücken, einer beeindruckenden Kultur und tollen Menschen die ich kennengelernt habe.

Auch kulinarisch hat Thailand einiges zu bieten. Man darf sich nicht von manchen Hygienezuständen abschrecken lassen. Insbesondere in den kleinen Städten und Dörfern, ist es auf den Märkten bei 35° nicht immer so richtig appetitlich. Aber toi toi toi, ich hatte überhaupt keine Schwierigkeiten alles zu vertragen.

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Thailand hat eine recht leichte Küche mit viel Gemüse, magerem Fleisch und Fisch oder Tofu (wie immer: Das ist allein mein Eindruck). Mittags und abends gibt es immer eine Portion Reis auf den Teller und dazu das eigentliche Gericht in einer Schale, aus der jeder nehmen kann. Auch für Vegetarier und Veganer ist immer etwas zu finden. In vielen Gerichten werden Cashewkerne oder Erdnüsse verarbeitet oder auch Früchte wie Mango oder Ananas.

Es gab so viele Eindrücke, dass ich gar nicht so recht weiß, bei welchem leckeren Gericht ich beginnen soll. Also von Anfang an :-)

Einer der besten Tipps die ich vom Asienkenner meines Vertrauens bekommen habe und hier gerne weiter gebe ist das Essen in Bangkok. Mir wurde gesagt, ich solle mir in der kleinsten Gasse die am schäbigsten aussehende, offene Küche aussuchen die Suppen anbietet und dort essen. Gesagt, getan…und es war so lecker. Wohl die beste Suppe, die ich je gegessen habe. Meine wichtigsten Ausdrücke für die Bestellung: “No meat” und “European style” (vielleicht hat auch genau das dazu geführt, dass ich alles vertragen habe…)

In der Suppe enthalten: Tofu, Gambas, Nudeln und etwas Gemüse. Bei 38° in der Sonne Bangkoks eine heiße Suppe essen? Definitiv jedes Mal wieder! Und nochmal vielen Dank für diesen tollen Tipp.

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Weiter ging es mit Phat Thai (in den Varianten mit Fleisch oder vegetarisch zu finden). Auch dieses Gericht lässt sich bei den warmen Temperaturen sehr gut essen und hat mich nachhaltig beeindruckt.

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Auf dem Weg nach Norden, wurde in verschiedenen kleinen Orten Stopp gemacht. Hier war das Essen meist ähnlich. Es gab verschiedene Gericht (Gemüse in Sauce, Gemüse mit Fisch und Sauce, Gemüse mit Fleisch und Sauce) dazu immer eine Portion Reis. So konnte man sich immer nehmen was man wollte und lernte die thailändische Küche kennen. Auch das eine oder andere traditionell thailändische Buffet stand auf dem Plan.

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Als Nachtisch und auch morgens zum Frühstück, gab es für mich meist Obst. Thais essen zum Frühstück eher deftig und eigentlich einiges von dem, was es auch zum Mittag oder Abend gibt. Das Einzige was von den Dingen für mich interessant war, war das Omelett (aber auch hier für mich ohne Fleisch). Und da das Obst so lecker war, habe ich mich daran gehalten. Ehrlich gesagt schmeckt mir das heimische Obst hier in Deutschland seither nicht mehr so gut wie vorher. Seit dem Urlaub weiß ich wie Bananen, Ananas, Mango und Papaya schmecken können. Und leider kommt das Obst hier nicht annähernd an diesen Geschmack. Klar, diese Früchte werden importiert und es steht die Frage im Raum, ob man dann überhaupt dieses Obst hier essen sollte wegen dem ökologischen Fußabdruck usw usw…aber um dieses Thema kümmere ich mich in diesem Blog nicht. Da soll sich jeder seine eigene Meinung drüber bilden und handeln, wie man es selber für richtig hält.

Abends ging es häufig in die umliegenden Restaurants und auch hier habe ich vorher Tipps bekommen, auf welche Siegel ich achten solle und den einen oder anderen Geheim Tipp erhalten. Diesen gebe ich hier nicht weiter, weil ich keine Werbung machen möchte und das ganze Thema mit der Werbung ja mittlerweile sehr eng gesehen wird. Also so viel dazu: In Chiang Mai gibt es sehr gute Restaurants in denen man tolle Currys essen kann (natürlich wieder “european style”) :-)

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Was mir währende der gesamten Zeit aufgefallen ist: In Thailand wird wenig Süß Kram gegessen. Ab und an Eis (klar bei den Temperaturen), aber wenig Schoki usw. Das mag an den Preisen und am Wetter liegen. Denn eines ist deutlich geworden: Die Preise in Thailand sind aus unserer Sicht sehr niedrig (Suppe für umgerechnet 1,50€, ein gesamtes Dinner für 5€). Für die Thais hingegen ist das viel Geld.

Was ich ganz gerne als “Nachtisch” zu mir genommen habe         war ein Eiskaffee. Dieser war etwas anders als bei uns. Ohne Vanilleeis, dafür mit vielen Eiswürfeln und süßer Milch. Und es gibt viele Eissorten und auch einige bekannte Schokoladenprodukte mit dem Geschmack “grüner Tee” oder “Matcha”. Diese gefielen mir sehr gut und ich freue mich jedes Mal, wenn mir sowas mitgebracht wird.

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Mein Fazit: Sehr leckeres Essen zu sehr günstigen Preisen. Mal was anderes, aber sehr zu empfehlen. Thailand wird mich noch mal wieder sehen und die thailändische Küche ist seit einem Jahr fester Bestandteil meiner Ernährung :-)

Viel Spaß beim reisen – Die Fitalistin

Training in der Saisonvorbereitung

Heute geht es um die optimale Saisonvorbereitung für Individual- & Mannschaftssportler. Denn nach der Saison ist bekannterweise vor der Saison (mal wieder eine Kleinigkeit fürs Phrasenschwein – ich glaube, ich werde mir demnächst wirklich eines anschaffen :-) ).

Nach einer anstrengenden und langen Saison heißt es erst mal Urlaub und Pause machen. Das heißt im optimal Fall nicht, dass der Sportler gar nichts mehr macht. Viel mehr gebe ich den Tipp, dass der Sportler ein moderates Sportprogramm absolviert, dass ihm Spaß macht, aber natürlich auch dass man mal die Seele baumeln lässt und die ein oder andere Woche nichts tut. Dies kann dem Körper gut tun und dazu führen, dass er sich komplett regeneriert. Denn bei vielen Sportlern ist eine 100%ige Regeneration in der Saison nicht möglich, bzw. wird nicht durchgeführt.

Je nach dem wie lange der “Leerlauf” zwischen dem Ende der einen und dem Beginn der anderen Saison ist, dauert die Pause 4 – 6 Wochen. Es geht darum neben der körperlichen Erholung auch eine mentale Erholung zu erzielen. Dafür benötigt der Sportler genügend Zeit die vergangene Saison mit ihren Erfolgen oder auch Misserfolgen zu verarbeiten, sich auf andere Dinge zu konzentrieren und die freie Zeit für sich und Dinge die unter der Saison auf der Strecke bleiben zu nutzen.

Die Saisonvorbereitung ist sehr sportartspezifisch. Beginnt allerdings häufig mit dem Aufbau der Grundlagenausdauer und dem Stabitraining. Einige Laufeinheiten und Training mit dem eigenen Köpergewicht und instabilen Untergründen stehen anfangs auf dem Plan. Neben der Ausdauer soll auch die Tiefenmuskultur trainiert werden, um Verletzungen vorzubeugen. Nach und nach werden Intervalle und Krafttrainings eingebaut. Hierfür eignen sich Zirkeltrainings, Ganzkörperübungen und nach und nach Sportartspezifische Übungen. Nun ist es wichtig zu wissen, welche Voraussetzungen der Sportler für die Sportart benötigt, damit Eigenschaften wie beispielsweise Schnellkraft, Sprungkraft, Ausdauer und eben spezielle Muskelgruppen verstärkt trainiert werden.

Die Vorbereitung beginnt also recht allgemein und wird mit der Zeit immer spezifischer. Ich gebe den Tipp dies über 4-6 Wochen wieder aufzubauen. Natürlich davon abhängig, wie viel Zeit für die Vorbereitung bleibt. Diese Phase ist nicht immer die beliebteste, da Sportler lieber die eigentliche Sportart ausüben, anstatt etwas anderes dafür zu trainieren. Aber es ist sehr wichtig in jeder Sportart eine gute bis hervorragende Physis zu haben, um verletzungsfrei zu bleiben und fit zu sein.

Ist ein gutes Physis Level erreicht, wird dieses gehalten und die eigentliche Sportart mit Technik, Taktik (ggf. Spielzügen) trainiert. Das Fitness Training sollte nun nicht gänzlich in Vergessenheit geraten, tritt aber in den Hintergrund. Es geht darum das Fitnesslevel zu halten und die Sportartspezifischen Dinge zu verbessern.

Auch hier beginnt man mit den Grundlagen und Basics des Sports, bevor es anspruchsvoller wird. Aber auch in der Vorbereitung heißt es, die Regenerationszeiten einzuhalten. Und das Training so aufzuteilen, dass die Einheiten ineinandergreifen und aufeinander aufbauen.

Auf diese Weise wird der Sportler optimal auf die neue Saison vorbereitet und ist zum Saisonstart top fit und motiviert.

Wichtig ist, die Vorbereitung möglichst abwechslungsreich zu gestalten, um die Sportler motivieren und ganzheitlich zu trainieren.

Ich wünsche allen Sportlern eine erfolgreiche Vorbereitung und guten Start in die Saison!

Die Fitalistin