Fitalistin world wide – Teil 1: London

Ich bin in den letzten 1-2 Jahren ein bisschen gereist und die Liste der Städte und Länder, die ich noch bereisen möchte ist lang. Bei meinem letzten Trip ist mir die Idee zu dieser neuen Blog Rubrik gekommen: Fitalistin world wide!

Denn egal wo ich bin, nennt es „Berufskrankheit“, ich achte darauf, wie sich die Menschen ernähren und bewegen. Von Land zu Land erkenne ich Unterschiede. Teilweise habe ich es so erwartet, teilweise aber auch eben nicht. Manchmal stimmen meine gewonnenen Eindrücke nicht mit dem überein, was mir in Reiseführern oder den Medien berichtet wurde. Aber eben genau dafür möchte ich nun auch meinen Blog nutzen.

Es erwarten euch in den kommenden Wochen folgende Städte: Bangkok, New York, Riga, London & Amsterdam. Weitere Städtetrips sind für dieses Jahr noch geplant (Danzig, Wien, Prag) bevor es im nächsten Jahr noch mal über „den großen Teich“ geht. Also, wird es in regelmäßigen bis unregelmäßigen Abständen, je nachdem wie es die Zeit zulässt, etwas Neues geben.

Wir beginnen heute mit London, da dieser Trip für mich noch sehr präsent (Kunststück, ist erst ein paar Tage her) und Ausschlaggeber dieser Rubrik ist.

London – Hauptstadt Großbritanniens und dickstes Land Europas…(jedenfalls nach der mir gezeigten Statistik und NOCH) .

Heimat des British Breakfast, Fish&Chips und Bier.

Aber eben auch Sport Nation: Fußball (nach meinem Tipp werden sie dieses Jahr trotzdem nicht Weltmeister :-) ), Polo, Cricket, Golf, Tennis, Hockey, uvm…

Nach ca. 24 Stunden bemerkte ich, dass in London selber, wirklich wenig übergewichtige Menschen zu sehen waren und ich war leicht verwundert. Im Gegenteil, sowohl morgens, mittags, als auch am Abend sah man viele Jogger, die Menschen scheinen viel zu Fuß zu machen und wenn man die Londoner Bevölkerung in der Mittagspause beobachtete, saßen sie bei Salaten, Superfoods und ähnlichem zusammen. Dazu meist Wasser. Andauernd sah man Menschen in Sportkleidung mit Yoga Matte unter dem Arm oder eben geschnürten Laufschuhen. Meines Erachtens nach deutlich mehr als in Deutschland. Aber ich mag da auch falsch liegen.

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Man bekommt zwar überall ungesunde Dinge, wie eben Fish&Chips oder dem recht reichhaltigen Frühstück mit Baked Beans, Würstchen, Bacon, Eiern, gegrillten Tomaten und Champignons (beides nicht ungesund). Auch auf den Märkten und den Supermärkten ist die Auswahl an Gebäck, Süßigkeiten usw. riesig. Aber auf der anderen Seite gibt es in den Supermärkten und auch auf den Märkten eine große Auswahl an Salaten, frischem Obst, Säften & Smoothies, fertigen, sehr gesunden Speisen zum Mitnehmen und auch insgesamt einer sehr hohen Qualität an Lebensmitteln (Fleisch, Fisch, Käse, Obst & Gemüse). In dieser Hinsicht, können sich die deutschen Supermärkte noch einiges abschauen. Auch bei uns gibt es immer mehr Salattheken, gesundes Essen „to go“, usw… aber eben noch sehr viel weniger, als beispielsweise in London.

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Ein weiterer Unterschied: Sowohl auf den Märkten, als auch im Supermarkt sind die Verpackungen immer seltener aus Plastik. Dieses Argument, ist häufig der Gegengrund für das Essen „to go“. In London gab es Strohalme & Salatschalen ohne Plastik. Dies ist noch weiter zu entwickeln, aber ein guter Anfang.

 
Die Frage, die nun offen bleibt: Wieso sind die Briten das „dickste Land Europas“?

Die Antwort findet sich außerhalb Londons. Denn London ist eine Metropole, immer im Trend bzw. Trendsetter und Britanniens städtischer Repräsentant für die Welt. Außerhalb Londons wandelt sich das Bild der Bevölkerung. Kaum ist man außerhalb der Metropole, eher ländlich unterwegs, an Orten, an denen viele Briten aufeinander treffen, erkennt man einen deutlichen Unterschied zur Londoner Bevölkerung. Das Gewicht wird höher, die Ernährung ungesünder. Man sieht häufiger Vertreter der bekannten Fast Food Ketten, die sehr gut besucht sind. Hier habe ich shon eher die Bestätigung darin gesehen, das Großbritannien das dickste Land Europas sein könnte (übrigens Deutschland kämpft mit Finnland um den zweiten Platz, nur damit man eine Vorstellung und einen Vergleich hat).

Fazit: In London sieht man einen ganz deutlichen Trend zum gesunden Essen, einem gesunden Lifestyle. Es ist “In” sich gesund zu ernähren (egal ob Clean, vegan oder mit Superfoods) und auf den Körper zu achten. Für mich (auch unabhängig davon) eine tolle Stadt, die ich auch definitiv wieder besuchen werde!

Eure Fitalistin