Muscheln – der kalorienarme Eiweiß Lieferant

Bei mir wurde wieder einmal die schlanke Küche angeheizt. Ich habe im letzten Jahr Muscheln für mich entdeckt. Langezeit habe ich mich davon ferngehalten (warum weiß ich gar nicht). Aber als ich sie zum ersten mal in Tomaten Sauce (Weißwein Sauce ist nicht meins – ich mag Alkohol im Essen nicht so gerne) gegessen habe, wurde mir sofort klar, dass es von nun an häufiger Muscheln geben soll. Gesagt, getan…aber nur im Restaurant. Alleine habe ich mich da nicht so rangetraut, bis ich mir neulich einen Ruck gegeben und mich mit dem Thema Muscheln kochen auseinander gesetzt habe. ich glaube mich hat die “Angst” davor, welche man essen kann und welche lieber nicht, vom selbst kochen abgehalten. Aber zu Zeiten des Internets, findet man für alles Erklärungen und Anleitungen :-)

Denn Muscheln sind sehr gesund. In 100g Muschelfleisch, stecken gerade einmal 69kcal. Außerdem beinhalten sie 60% Eiweiß, sind reich an Kalium, Kalzium, Magnesium und Natrium sowie an Vitamin A und Vitamin E.

IMG_20180116_212121_389Du brauchst:

Muscheln (ca. 1Kg, weil viel Fleisch bleibt da nicht), 1x Suppengemüse (Lauch, Sellerie, Möhre), 1 Dose stückige Tomaten, Tomatenmark, Kräuter, Salz & Pfeffer

So wird`s gemacht:

Die Muscheln gut abwaschen und Muscheln aussortieren, die bereits geöffnet sind. Den Lauch in feine Ringe schneiden und in einem Topf mit etwas Öl anbraten. Auch den Sellerie und die Möhre aus dem Suppengemüse in kleine Scheiben, Streifen oder Stücke schneiden und mit in den Topf geben. Mit etwas Gemüsebrühe ablöschen und kurz einkochen lassen. Als nächstes die stückigen Tomaten hinzugeben und mit 2-3EL Tomatenmark erweitern. Alles mit Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Muschen hinzugeben und ca. 5Min kochen lassen. Auf Teller füllen und etwas Petersilie darüber geben.

Schon sind die Muscheln fertig und können verzehrt werden. Hierbei ist die Regel allerdings anders, als am Anfang. Nun gilt es keine Muscheln zu essen, die während des Kochens geschlossen geblieben sind.

Ich wünsche euch einen guten Appetit und viel Spaß bei kochen.

Die Fitalistin

Schlaf und Sport – eine wichtige Wechselwirkung!

Ich habe vor geraumer Zeit bereits darüber geschrieben, dass unser Schlaf eine zentrale Rolle für unseren Körper spielt ( http://www.sina-cordsen.de/newsblog/schlaf-macht-gluecklich-gesund-schlank/ )

Heute möchte ich darauf eingehen, wie wichtig der Schlaf für Leistungssportler / Breitensportler ist. Denn die Koponente Schlaf wird von vielen, als maßgeblicher Erfolgsfaktor, unterschätzt.

Während des Schlafes wird unsere Leistungsfähigkeit wieder hergestellt und für unsere Gesundheit gesorgt. Das Immunsystem wird gestärkt, die Haut regeneriert sich, die Energiespeicher des Körpers werden aufgefüllt und Muskelwachstum, sowie Knochendichte werden positiv beeinflusst.

Schlafen wir langfristig zu wenig, sowie es bei ca. 10% der Bevölkerung der Fall ist (vorrangig bei Geschäftsführern/ Managern, Geschäftsreisenden, jungen Eltern und Studenten), nimmt unter anderem unsere Leistungsfähigkeit und die Konzentration ab. Außerdem wird eine erhöhte Nahrungsaufnahme von fetthaltigen und kohlenhydratreichen Produkten und damit eine Gewichtszunahme verzeichnet.

Für den Leistungssport bedeutet ein erholsamer Schlaf eine höhere Leistungsfähigkeit mit verbesserten Reaktionen und einer erhöhten Treffsicherheit. Gleichzeitig wird das Verletzungsrisiko vermindert, da die Koordination besser ist. Zu dem sorgt ein erholter Körper für eine bessere Stimmung. Es gibt nicht die optimale Schlafenszeit oder Dauer, da diese sehr individuell ist und von unserem jeweiligen Alltag abhängt. Auch wenn wir 1-2 Stunden weniger schlafen, kann die Qualität des Schlafes eine bessere sein. Nichts desto trotz, sollte man nicht weniger als 6 Stunden schlafen. Der Durchschnitt shläft 7-8 Stunden pro Nacht.

Aber nicht nur der Schlaf wirkt sich positiv auf den Sport aus, sondern auch umgekehrt. Sportliche Betätigung 2 – 4Stunden vor dem zu Bett gehen, beeinflusst den Schlaf positiv. Dabei ist die Intensität der Sporteinheit nicht relevant. Sowohl bei moderater, als auch bei intensiver sportlicher Belastung wurde ein besseres Einschlafen, sowie eine verbesserte Schlafqualität nachgewiesen.

Manch ein Nahrungsergänzungsmittel, ergänzt ebenfalls einen besseren Schlaf und eine gute Erholung. Dazu zählen zum Beispiel Magnesium, Creatin und Glycin. Alternativ zu der Nahrungsergänzung, findet man diese Stoffe auch in Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchten und Nüssen.

In diesem Sinne macht es für jeden Sportler durchaus Sinn seine Schlafgewohnheiten zu überdenken und sie zu optimieren. Denn auch wenn der Trainingsplan und die Ernährung stimmen, kann ein unausgeschlafener Körper zu Leistungsabfällen führen.

In diesem Sinne wünsche ich eine geruhsame Nacht.

Die Fitalistin