Die Käsebrötchen Verschwörung :-)

Nach vielen Trainingswissenschaftlichen Themen, einigen Rezepten, Tipps und Tricks, war mir heute, zu Beginn der Woche, nach etwas zum schmunzeln. Ich hoffe ihr habt Spaß beim Lesen. Beim nächsten Mal gibt es wieder ein leckeres Rezept :-)

Jeder kennt jemanden der jemanden kennt…der sich vegetarisch ernährt. Sprich der kein Fleisch, keine Wurst, Fisch und ggf. Eier isst, dafür aber Käse.

Und jeder kennt wiederum jemanden, der jemanden kennt…der bekennender Fleisch Liebhaber ist und ohne Fleisch „nicht leben“ könnte.

Nun war auch jeder von uns schon einmal bei einer Veranstaltung, bei der es belegte Brötchen oder Brote gibt. Ich habe meine folgenden  Beobachtungen nun schon bei einigen solcher Veranstaltungen gemacht, weshalb ich auf die Idee zu diesem Blog gekommen bin.

Die Vielzahl der Teilnehmer der Veranstaltungen ernährt sich „normal“, sprich mit Fleisch, Fisch, eben allem. Auf den Platten mit belegten Brötchen / Broten gibt es häufig ein größeres Wurst als Käse Angebot .Na klar, neben Salami, Schinken, Mett, gekochtem Schinken, Mortadella, etc…gibt es meist mit Gouda und Camembert (o.ä.) eine geringere Auswahl.

Allerdings ist es immer so, dass die Käsebrötchen / -brote schneller verzehrt werden und die Wurst Angebote länger liegen bleiben. Dies ist für Vegetarier ein Problem. Wenn diese später in die Pause/ zu den Brötchen kommen, sind die Brötchen ohne Fleisch häufig weg oder noch ein klägliches Käsebrötchen liegt da.

Versteht mich nicht falsch, jeder darf essen was er möchte und über die ernährungswissenschaftliche Wichtigkeit  von Käsebrötchen lässt sich auch philosophieren. Aber manchmal fallen einem Dinge auf und wenn sie sich bei mehrfacher Beobachtung bestätigen denkt man darüber nach.

Ich meine wie kann es sein, dass man als Fleischliebhaber als erstes nach einem Käsebrötchen greift??? Ist es dieses Prinzip der Waren Knappheit? Menschen sehen, dass es von etwas nur wenig gibt und greifen zunächst danach, um auf jeden Fall noch eines zu bekommen? Denn von Wurstbrötchen haben wir ja genug?!

Demnach gäbe es dieses Problem nicht, wenn mehr Käsebrötchen, als Wurstbrötchen vorhanden wären.

ABER!

Jeder Catering Service denkt sich wahrscheinlich: Da es mehr Fleischesser gibt, soll es schließlich davon genug für alle geben. Denn einige Menschen können ohne ihr Wurstbrot schließlich „nicht überleben“. (Eine weitere Frage: Ist Wurst günstiger als Käse und daher häufiger auf den Brötchen Platten vertreten?)

Ihr merkt, wir befinden uns im Teufelskreis. Würde man nämlich von beiden viele machen, müsste man danach zu viel weg werfen, weil so viel übrig bleibt. 

Meine Theorie dahinter (bitte nicht allzu ernst nehmen). Es  gibt die Käsebrötchen Verschwörung. Fleischesser haben sich zusammen getan und ein Abkommen getroffen. Sie essen vorrangig die Käsebrötchen, um ihr Argument zu stärken, dass es zu wenig zu essen für Vegetarier gibt. Denn eben dieses Argument hört man nach wie vor von Fleischessern. Sind die Käsebrötchen weg heißt es: „Siehst du, wenn Du Fleisch essen würdest müsstest du jetzt nicht hungern.“

 Mein Appell an alle Fleisch / Wurst Liebhaben: Wenn ihr Vegetarier mit in der Runde habt, schaut doch einfach, dass ihr vielleicht erst die  Wurstbrote/ -brötchen esst. So bekommen alle etwas ab :-)

Eure Fitalistin

Was tun bei Muskelkater – wie Du ihn verhinderst, bzw. ihn schnell wieder los wirst

Hinter Muselkater verbergen sich minimale Verltzungen des Muskelgewebes. Die Schmerzen die wir spüren, kommen allerdings nicht nur durch die Schädigung selber, sondern von der “Imunantwort” des Körpers. Im Körper findet ein entzündlicher Prozess statt. Die entstandenen Risse im Muskel werden durch das Eindringen von Flüssigkeit vergrößert.

Der Gedanke, dass ein Training ohne Muskelkater nicht effektiv ist, ist mittlerweile wiederlegt. Es geht bei allen Trainingsplänen und Periodisierungen um die progressive Belastungssteigerung für den Körper.

Positiv ist zu bemerken, dass nach einer ersten Trainingseinheit, die ggf. einen Muskelkater hervorgerufen hat, bereits bei der zweiten Belastung durch das Training, die Schädigung der Muskulatur und der damit verbundene Muskelkater deutlich geringer ist. Dies liegt an neuronalen, mechanischen und zellulären Schutzmechanismen, die eine erneute Gewebeschädigung im gleichen Maße verhindern. 

Es wird empfohlen, die Bewegungsamplitude bei den einzelnen Übungen langsam zu steigern und eben nicht von der ersten Bewegung an mit vollem Gewicht über die gesamte “range of motion” zu gehen. Ein Aufwärmen ist demnach zu empfehlen.

 

Was ist aber zu tun, wenn der Muskelkater schon mal da ist?

Den Schmerz weg zu trainieren mit einer erneut hohen Belastung ist nicht zu empfehlen. Hingegen ist lockere Bewegung, wie beispielsweise Rad fahren durchaus förderlich. Es erhöht die Duchblutung des geschädigten Gewebes was wiederum durch eine bessere Versorgung mit Nährstoffen, den Heilungsprozess begünstigt.

Ansonsten gilt es der schmerzenden Muskulautr eine Pause zu gönnen. Andere Muskeln dürfen durchaus trainiert werden.

Auch Sportsalben können sich positiv auf den Muskelkater auswirken. Auch sie fördern die Durchblutung und verhelfen auf diese Weise zu einer verbesserten Regeneration. Von Profisportlern hört man häufig das Wort “Eistonne”. Ein kaltes Bad betäubt die Nerven und lindert dadurch den Schmerz. Für den Breitensportler ist ein Wechselduschen ebenso effektiv.

Über die Ernährung lässt sich ein Muskelkater auch positiv beeinflussen. Die Einnahme von Magnesium beipielsweise nimmt die Spannung aus dem Muskel. Eine eiweißhaltige Ernährung ist auch zu empfehlen. Wichtig dabei ist, dass ausreichend getrunken wird, um die Synthetisierung des Eiweiß zu gewährleisten. Enzündungshemmer wie beispielsweise Kirschsaft oder Gelbwurzel sollten in die Ernnährung des Sportlers einfließen. Ein frisch aufgekochter Ingwertee fördert zusätzlich die Durchblutung und unterstützt den Laktat Abbau im Körper.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ein gut geplantes Training mit einer progressiven Belastungssteigerung dafür sorgen sollte, dass der Sportler nicht unter Muskelkater zu leiden hat. Bei Wiedereinsteigern oder Trainingsanfängern, kann ein Muskelkater durchaus vorkommen. Auch aktive Athleten sind bei neuen Belastungen nicht automatisch davor geschützt. Sollte ein Muskelkater auftreten, kann man diesen durch gezielte Maßnahmen positiv beeinflussen.

Viel Spaß bei Training – Die Fitalistin