Danke 2016!

Ich weiß, dass viele das Jahr 2016 als ein Jahr empfinden, dass möglichst schnell in Vergessenheit geraten soll. Überall auf der Welt erreichen uns täglich Nachrichten von Terror und Tod. Fragwürdige politische Entwicklungen lassen uns die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und uns fragen, wo das alles noch enden soll.

Aber ich sehe es nicht ein, mich diesen schwarz Malern und schlecht Sehern anzuschließen und das Jahr 2016 für alles Schlechte verantwortlich zu machen. Denn unabhängig von den großen Weltgeschehnissen, schaue ich auf mein eigenes Leben. Und was das betrifft muss ich sagen: “Danke, 2016!”

Natürlich gab es auch für mich nicht nur rosige Momente. Aber, wenn ich das große Ganze betrachte, bin ich für sehr vieles sehr dankbar. Ich habe das große Glück, auch in diesem Jahr von vielen Menschen großartige Unterstützung erfahren zu haben. Es waren wieder einige “alte Bekannte” dabei, aber auch einige neue Bekanntschaften, die sich zu wahren Freunden entwickelt haben.

Vielen Dank also an alle, die mich 2016 wieder unterstützt haben, mir mit Rat und Tat zur Seite standen, mich ermutigten, zu mir hielten und das Jahr für mich so erfolgreich machten.Und was war das für ein Jahr!

Ich konnte mit dem fitalis meine eigenen Trainingsräume eröffnen, in denen ich mich sehr wohl fühle und immer wieder positives Feedback meiner Kunden erhalte. Mein Dank dafür, geht an das gesamte Team des Ring Hotel Munte, dafür dass das Vertrauen in mich gesetzt und ich so herzlich aufgenommen wurde.

Weitere Highlights durfte ich mit der Floorball Mannschaft des TV Eiche Horn erleben. Diese wurden mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga gekrönt. Danke, dass ich Teil hierbei sein durfte.

Erfolgreiche und begeisterte Kunden, dass ist es, wofür ich jeden Tag arbeite. Und auch in 2016 kamen viele ihrem Ziel einen wichtigen Schritt näher oder erreichten eben dieses Ziel.

Auch das Vertrauen vieler Firmen wurde 2016 in mich gesetzt. Ich freue mich zu sehen, dass immer mehr Firmen in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren und diese Aufgabe mir zusprechen.

Mit der Tätigkeit als Dozentin an Trainer Akademien, ging 2016 einer meiner beruflichen Träume in Erfüllung. Vor 5 Jahren noch, saß ich selber in der Uni und “lauschte” meinen Dozenten. In diesem Jahr habe ich selber einige Einsätze als Dozentin gehabt und dufte Themen, die mich begeistern weiter geben.

Durch meine Arbeit komme ich viel herum. In 2016 brachte sie mich erstmals über die deutschen Grenzen hinaus. Auch dies war eine Erfahrung für die ich sehr dankbar bin.

Ich kann nur hoffen und daran arbeiten, dass 2017 auch wieder ein ähnlich erfolgreiches Jahr wird. Ich danke allen Weg Begleitern und freue mich euch auch 2017 an meiner Seite zu wissen.

Foto`s: R. Teetz, M. Lee, T. Espeloer, S. Cordsen

Foto`s: R. Teetz, M. Lee, T. Espeloer, S. Cordsen

Rutscht gut in das neue Jahr hinein – bleibt gesund und seht auch für euch die positiven Dinge, die das Jahr brachte.

Eure Fitalistin

Kinesio Tape – was verbirgt sich hinter den bunten Klebestreifen

Die Ursprünge des kinesiologischen Tapings finden sich in Japan. Mit dieser Therapie Form sollen Regulationsmechanismen über die Haut aktiviert werden. Ähnliche Verfahren bzw. Ansatzpunkte sind aus den Bereichen der TCM bekannt.

Die bunten Klebestreifen sind vielfältig einsetzbar, weshalb sich mittlerweile nicht nur der Bereich des Leistungssport für sie interessiert. Die genaue Wirkweise des Kinesio Tapes ist wissenschaftlich noch nicht bewiesen. Man geht bisher von zwei Effekten aus: Der Förderung der Mikrozirkulation im subcutanen Gewebe durch die Faltenbildung des Tapes (Convolution) und eine sensorische Affarenz zum ZNS, welche das aufgeklebte Tape auf der Haut verursacht.

Das Tape selbst besteht aus Baumwolle als Trägermaterial. In seiner Elastizität, Dicke und Schwere ähnelt es der Haut, was es so angenehm zu tragen macht. Es ist mit Acrylkleber beschichtet, welcher eine gute Hautverträglichkeit aufweist. Das Tape ermöglicht den Luft- & Wasseraustausch und kann somit beim Duschen, Sport und in der Sauna getragen werden.

Die vielen bunten Farben in denen es erhältlich ist, haben wissenschaftlich keine nachgewiesene Bedeutung. Allerdings findet man hierzu in der Literatur unterschiedliche Meinungen. Daher gehe ich darauf mal kurz ein. Blaues Tape soll beruhigen, schmerzlindern und detonisierend wirken. Rotes oder pinkes Tape fördert de Durchblutung, wirkt anregend und tonisierend. Das schwarze oder hautfarbene Tape verhält sich neutral und kann daher immer eingesetzt werden.

Zusammenfassend kann man zu den Farben sagen, dass persönliche Vorlieben hierbei berücksichtigt werden können.

Aber wann nutze ich das Tape?

Es gibt unterschiedliche Anwendungsbereiche. Beginnend bei muskulären Problemen. Hierbei wird Einfluss auf das Tonusverhalten des Muskels genommen. Auch Störungen in der Muskulatur wie beispielsweise Zerrungen können positiv beeinflusst werden. Außerdem kann es zur Entlastung von Sehnen und Bändern beitragen, die Regeneration des kollagenen Gewebes positiv beeinflussen und stabilisierend wirken. Im Bereich der Faszien, kann das Kinesio Tape zur Auflockerung des Gewebes eingesetzt werden.

Die Tapes können auch ähnlich einer kontinuierlichen Lymphdrainage wirken. Hierfür gibt es spezielle Anlegetechniken, die Lymphabflusstörungen und hohen Gewebedruck positiv beeinflussen.

Alles ist bisher noch nicht wissenschaftlich belegt und daher häufig noch sehr vage formuliert. Was aber feststeht ist, dass schon einige Erfolge in den verschiedenen Behandlungsbereichen durch den Einsatz von Kinesio Tape erzielt wurden. Auch ich arbeite sehr gerne damit und freue mich, die neu erlernten Techniken auszuprobieren und erfolgreich einzusetzen.

Die Fitalistin

Kinderernährung – gesund, lecker & stressfrei???

Kind: “Papa, was ist das?”

Vater: “Das magst du nicht.”

Kind: “Und was ist das, können wir das probieren?”

Vater: “Nein, dass magst du eh nicht.”

Diesen Dialog bekam ich in der Gemüseabteilung bei meinem wöchentlichen Einkauf mit. Dieses “Frage – Antwort – Spiel” ging noch weitere zwei Mal hin und her, bis der Vater die Gemüseabteilung “endlich” hinter sich gebracht hatte. Das Kind zeigte auf die Gemüsesorten Aubergine, Sellerie, Blumenkohl und Tomate. Ich gebe zu, dass dies alles Gemüsesorten sind, die auch ich als Kind nicht mochte (abgesehen vom Blumenkohl, in Hühnersuppe mit vielen Klößen war der ok :-) )

Ich selber habe keine Kinder und möchte niemandem auf den Schlips treten und natürlich kann es sein, dass dieses Kind jede Woche beim Einkauf auf eben diese Gemüsesorten zeigt und fragt was das ist und es kann auch sein, dass diese Gemüsesorten wirklich schon zu Hause auf dem Tisch standen und sich das Kind geweigert hat sie zu essen. All das weiß ich nicht und möchte daher nicht unhöflich erscheinen, wenn ich sage, das mich dieser Dialog geschockt hat.

Ich habe früher mit auf den Weg bekommen, dass ich jedes Gericht, jedes Gemüse usw einmal probiere. Wenn ich es dann nicht mag, ist es ok. Und ja so haben sich auch einige Gemüsesorten lange Jahre nicht auf meinem Teller blicken lassen, bis ich selber sie mal wieder probieren wollte. Einige sind immer noch nicht mein Fall, aber viele eben doch.

Überall wird heutzutage gepredigt, dass eine gesunde Ernährung für Kinder wichtig ist und das die Kinder immer früher mit Übergewicht zu kämpfen haben. Und dann sehe ich ein Kind, dass scheinbar Interesse an Gemüsesorten hat (wenn auch nicht als Gemüse, sondern vielleicht eher als bunte Gegenstände) und dann wird darauf nicht mal eingegangen.

Aber wie geht man dieses Problem an? Wie macht man Gemüse für Kinder interessant? Hierüber gibt es viele Tricks und Tipps. Die für mich schönsten und plausibelsten (wie gesagt, ich habe noch keine Erfahrung in der Praxis) habe ich hier mal zusammen gefasst.

Was wohl am seltensten hilft, ist das Argument: “Gemüse ist gesund, davon wirst du groß und stark!” War mir früher auch egal und groß bin ich trotzdem geworden…sogar 1,78m. Auch das Schimpfen und Aufregen der Eltern hilft eher selten. Denn auch bei nicht aufgeräumten Zimmern oder nicht gemachten Hausaufgaben wird geschimpft. Also bei allem was keinen Spaß macht, ergo macht Gemüse keinen Spaß.

Eine gesunde Ernährung muss spannend und lustig für Kinder sein.

Eine Freundin von mir, die bereits Mutter ist, hat mal gesagt, dass es hilft, wenn ihre Tochter das Essen mit zubereitet. Sie darf dann selber das Gemüse abwaschen, schneiden, den Topf umrühren usw… Das geht natürlich nur, wenn die Zeit dafür da ist und das Kind auch schon so “groß” ist, dass es diese Dinge machen kann.

Häufig wird auch davon berichtet, dass man aus Gemüse Figuren schnitzen oder Bilder legen soll. Zum Beispiel ein Gesicht mit Tomaten als Augen, Gurkenscheiben als Mund, Karotte als Nase usw… Dies kostet natürlich Zeit und Vorbereitung, soll aber auch schon helfen.

Ein weiterer Tipp von einer anderen Bekannten war, dass sie das Gemüse nicht mehr wie Gemüse aussehen lässt. Beispielsweise gibt es Gemüse Püree aus Karotten oder Blumenkohl oder eben Sellerie. Dazu noch eine Kartoffel um die passende Konsistenz zu erreichen. Dann wird es einfacher. Und bevor s jetzt heißt, dass durch das pürrieren fast alle Vitamine verloren gehen….das Püree ist immer noch gesünder als Pommes und Chicken Nuggets aus der TK.

Ein Tipp von dem ich gerade erst gehört habe, der mich auch zu diesem Blog brachte ist das Umbenennen von Gemüse. Wenn das Gemüse oder das gesamte Gericht einen spannenden Namen hat, haben Studien gezeigt, dass Kinder sowohl in der KiTa, als auch in der Schule und zu Hause mehr Gemüse essen. Beispiele hierfür sind: “Räubertopf”, “Superhelden Pfanne”, “Zauberkugeln (Erbsen), Hexenhäuser (Pilze), Powersticks (Paprikastreifen), uvm… Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Vielleicht ist auch für eure Kinder das passende dabei :-)

Denn im Kindesalter werden die Grundsteine für einen gesunden Lebensstil gelegt. Wer hier lernt sich gesund zu ernähren, hat auch im späteren Leben seltener Probleme mit Übergewicht, Diabetes oder Gicht.

Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Umsetzung – Die Fitalistin