Eiweißbrötchen – oder so ähnlich

Morgens ein frisches Brötchen, sogar selbst gebacken und low carb. Das wäre doch was. Das dachte ich mir jedenfalls gestern Abend gegen 22Uhr. Ich wollte für den heutigen langen Arbeitstag leckere Brötchen mitnehmen, also machte ich mich ans Backen. Die benötigten Zutaten hatte ich eigentlich alle zu Hause (eine kleine Modifizierung sei an manchen Stellen erlaubt). Leider gab meine Kückenwaage den Geist auf – Batterie alle. So musste ich nach Augenmaß und Löffelgröße abmessen.

Das Ergebnis: Im Ofen zerliefen meine schönen, gleichmäßig geformten Brötchen über dem gesamten Blech. Also hatte ich am Ende eher einen großen Fladen anstatt von Brötchen. Aber da das Aussehen den Geschmack schließlich nicht beeinflusst, ist mir die Form schlussendlich egal. Und ich habe von einer weisen Person gelernt, dass ich immer das Gute in allem sehen soll. Folglich habe ich jetzt leckere & gesunde Eiweißfladen :-)

eiweissbrot

Und so werden sie gemacht:

Du brauchst:

3 EL Chia Samen, 4 EL Flohsamenschalen, 200g Eiweißpulver (neutral), 1 Tüte Backpulver, 2 Eier, 200g Magerquark, 250ml Wasser (ich habe da glaube ich etwas mehr genommen).

So wird`s gemacht:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben. Ich empfehle sie richtig abzuwiegen, vielleicht klappt es dann auch mit den Brötchen. Den Teig in gleich große Kugeln formen und auf ein Backblech legen. Den Ofen auf 200° vorheizen und die Brötchen für ca. 30Min in den Ofen stellen. Mein Teig war etwas schneller fertig, er ist aber auch flach gewesen, nachdem meine Kugeln zerlaufen sind. Es kann also sein, dass die Brötchen etwas länger brauchen.

Wenn sie fertig sind, aus dem Ofen nehmen und überraschen lassen, was aus den Kugeln vom Anfang geworden ist.

Viel Spaß und Erfolg beim Backen – Die Fitalistin

Gemüsenudel Nester mit Ei und Feta

Ein neues lowcarb Gericht gab es diese Woche bei mir. Da es sich gut vorbereiten lässt, habe ich es direkt für zwei Tage vorgekocht.

Du brauchst:

1 Zucchini, 2 Wurzeln, 4 Eier, 100g Feta/ Hirtenkäse (<30% F. i, Tr.), Salz, Pfeffer & Gewürze nach Belieben

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So wird`s gemacht:

Die Zucchini waschen und die Enden entfernen. Die Wurzeln werden geschält und ebenfalls an den Enden abgeschnitten. Nun beides durch einen Gemüsenudelschneider drehen, so dass Spaghettis entstehen. Diese zu Nestern formen, in dem man sie aufdreht oder mit den Händen formt und in eine Auflaufform legen. Jeweils in der Mitte eine kleine “Kuhle” frei machen. Mit ca. 2 EL Öl die Nester beträufeln. In jede Kuhle wir ein Ei hineingeschlagen, sodass das Eigelb liegen bleibt und das Eiweiß durch das Nest läuft. Salz, Pfeffer und Gewürze darüber geben und bei 200° für ca. 30 Minuten in den Ofen stellen. Für die letzten 10 Minuten denFeta oder Hirtenkäse zerbröseln und darüber geben.

Wenn das Ei gestockt ist, der Käse leicht zerlaufen und das Gemüse gar ist, die Form aus dem Ofen holen und die Nester servieren. Werden nur die Nester gegessen ist es  ein super Abendessen mit nur wenigen Kohlenhydraten. Als Mittagessen empfehle ich ein paar Bratkartoffeln (am Vortag gekocht) dazu zu servieren.

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Guten Appetit – Die Fitalistin

Was ist Ernährung für Dich?

Auf diese Frage, bin ich in dieser Woche mit einer Kundin gestoßen. Während unseres Trainngs unterhielten wir uns wie immer über den aktuellen Stand ihrer Ernährung und welche der besprochenen Punkte ihr in der Umsetzung noch schwer fallen.

Dabei sagt sie zu mir: “Sina, ich muss mir vorallem wieder darüber klar werden, was Ernährung ist, was sie bewirken soll und was ich mit ihr verbinde.”

Und damit brachte sie mich auf die Idee zu diesem Blog. Denn was ist Ernährung eigentlich und viel wichtiger, zu was wird sie mittlerweile gemacht…

Eigentlich hat die Ernährung eine Aufgabe bzw. eine Funktion: Sie soll uns ernähren! Das klingt jetzt ziemlich banal und jeder denkt bestimmt: Ja klar Sina, soweit kommt wohl jeder. Aber was ich damit sagen möchte ist, dass die Ernährung im ursprünglichen Sinne eben nicht mehr ist als die Zufuhr von Energie in Form von Kalorien. Durch die Zufuhr von Kalorien, werden alle Funktionen in unserem Körper aufrecht erhalten. Was das Benzin fürs Auto ist, sind Lebensmittel für den menschlichen Körper.

Je nachdem was man für ein Auto fährt benötigt man “Super”, “Diesel” oder “E10″. Das würde ich einfach mal vergleichen mit einer “vegetarischen”, “veganen” oder “normalen” Ernährung. Oder aber mit verschiedenen Allergien und Intoleranzen (das soll in keiner Weise ein wissenschaftlicher Vergleich sein). Worauf ich hinaus möchte ist, dass jedes Auto eine bestimmte Art von Kraftstoff hat, die ihm gut tut. So ist es auch mit unserem Körper. Wir haben Lebensmittel, die uns gut tun, uns leistungsfähig machen und stärken. Dies sind die im allgemeinen als “gesund” betitelten Lebensmittel. Ich glaube niemand kommt auf die Idee, seinem Auto einen Kraftstoff zu geben, der ihm nicht gut tut. Mit unserem Körper gehen wir da leider anders um. Denn “gesund” ist für viele nicht gleich “lecker”. Versteht das nicht falsch, ich nehme mich da nicht raus. Auch ich esse Lebensmittel, die nicht gesund sind. Aber wie anfangs beschrieben, bin ich eben über genau diese Überlegung auf diesen Blog gekommen.

Denn heut zu Tage ist unsere Ernährung für uns viel mehr, als nur die Zufuhr von Energie. Sie ist Belohnung, Stresskiller, Trostspender, Beschäftigung, usw…die Gründe etwas zu essen, finden wir immer. Häufig bekomme ich von Kunden oder auch von meinen Bekannten zu hören, dass man sich schließlich nicht alles verbieten könne, das Essen auch Spaß machen solle und gutes Essen ein Stück Lebensqualität ist. Genau dieser Meinung bin ich auch, aber  die Definition von “gutem” Essen ist subjektiv. Der Student freut sich über die Pizza vom lieblings Lieferservice, der Geschäftsmann über das 5 Gänge Menü, die besten Freundinnen über ihre Lieblingsschokolade. Es gibt noch viele weitere Beispiele, aber die Richtung die ich meine sollte damit klar sein.

Alle Definitionen haben ihre Richtigkeit und ihre Gründe, aber so lange wir der Ernährung einen so großen Stellenwert geben und sie damit in direkten Zusammenhang damit bringen, ob es uns gut geht, wir uns wohlfühlen und wir glücklich sind, haben wir meiner Meinung nach ein Problem. Die Tafel Schokolade sollte nicht maßgeblich daran beteiligt sein, dass wir zufrieden sind oder eben nicht zufrieden sind, wenn wir sie uns verbieten. Sollten es nicht andere Bereiche des Lebens sein, die für unser Glück, unser Wohlbefinden und unsere Zufriedenheit zuständig sind? So etwas wie unsere Familie, Freunde, Partner, Hobby, Beruf, etc…Ist es nicht unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass wir uns in unserem Leben wohl fühlen? Dass ab und an auch die Pizza, die Schokolade, o.ä. dazu gehören ist vollkommen in Ordnung. Aber sie sollten nicht entscheidend dafür sein.

Ich glaube, dass wir dem Essen einen derartig hohen Stellenwert geben, weil es einer der wenigen Bereiche unseres Lebens ist, in dem wir nich fremdbestimmt sind. In nahezu allen anderen Bereichen unseres Lebens, sind wir von anderen Menschen “abhängig” und werden zu einem großen Teil fremdbestimmt. Bei der Ernährung können wir selber Entscheidungen treffen, Regeln befolgen oder eben nicht und bewusst “ja” oder “nein” sagen.

Aber wie kann man den Teufelskreis durchbrechen? Ich bin kein Psychologe und gebe hier nur meine Eindrücke und Meinungen wieder. Ich versuche mit meinen Kunden andere Verhaltensmuster zu finden. Beispielsweise ein anderes Belohnungsprinzip, wenn man sich bisher mit Essen (ungesundem Essen) belohnt hat. Einem alternativen Stressabbau, wenn es bisher die Schokolade war, usw… Das ist nicht immer einfach und geht nicht von heute auf morgen. Man muss kontinuierlich daran arbeiten und vor allem das “Problem” erkennen.

Ich glaube nicht, dass dies die Lösung aller Probleme ist, ich habe mir nur meine Gedanken zu diesem Thema gemacht (nicht wissenschaftlich, psychologisch oder ähnliches) nachdem mich meine Kundin darauf brachte. Jeder möchte das beste für sein Auto, denn eine Reparatur kostet Geld. Aber unser Körper ist viel wertvoller als ein Auto und eine Beschädigung, kostet noch viel mehr!

Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche!

Die Fitalistin

Gefüllte Tomate mit Reis

Ein wirklich einfaches und sehr leckeres Rezept habe ich vor kurzem von meiner Schwägerin bekommen. Es ist super, wenn man Reisreste übrig hat und nicht weiß was man damit anstellen soll :-)

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Du brauchst:

Reis, Fleischtomaten, Hirtenkäse, Curry, Kräuter, Salz, Pfeffer.

So wird`s gemacht:

Reis kochen, bzw. den schon fertigen Reis verwenden. Den “Deckel” der Tomate abschneiden und ohne Strunk in kleine Würfel schneiden und zum Reis geben. Den Hirtenkäse ebenfalls zerkleinern und zum Reis geben. Mit Kräutern, Salz, Pfeffer abschmecken und Curry nach Belieben hinzugeben.

Die Tomate aushöhlen und mit dem Reis befüllen. Bei 180° für ca. 20min in den Backofen stellen und mit etwas Käse überbacken.

Danach aus dem Ofen nehmen und servieren – Guten Appetit!

Die Fitalistin

Süßkartoffel Tagliatelle mit Brokkolisauce

Auch aus Kartoffeln kann man Nudeln machen. Und zwar ganz einfach mit einem Sparschäler :-)

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Du brauchst:

1 große Süßkartoffel, 250 – 300g Brokkoli, 150g saure Sahne, etwas Gemüsebrühe, Kräuter & Würze nach Belieben.

So wird`s gemacht:

Die Süßkartoffel schälen und mit dem Sparschäler in Streifen (Tagliatelle) schneiden. Den Brokkoli in Gemüsebrühe kochen. Anschließend die Gemüsebrühe abgießen und alles, bis auf 2-3 Röschen, mit einem Pürierstab zu einer gleichmäßigen Masse zerkleinern. Anschließend die saure Sahne und etwas von der Gemüsebrühe wieder hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Während der Zubereitung der Sauce, können die Kartoffel-Nudeln gekocht werden. Sobald sie gar sind, werden sie abgegossen und auf einem Teller angerichtet. Die Brokkolisauce darüber geben und mit den übrig gebliebenen Brokkoliröschen dekorieren.

Guten Appetit – wünscht die Fitalistin