Fleischlos im Leistungssport

Immer häufiger hört man, dass sich Sportler vegan ernähren. Ist dies auch nur wieder ein einfacher Trend oder steckt dahinter vielleicht sogar ein zukunftsweisender Wink mit dem Zaunpfahl?

Viele glauben, dass einem Veganer die Kraft für sportliche Höchstleistug fehlen muss…er isst ja schließlich kein Fleisch :-) Aber weit gefehlt. Auch Triathleten, Fussballer und auch Boxer “bekennen” sich mittlerweile zur veganen Lebensweise.

Der Fehler der häufig am Anfang begangen wird ist der, dass Sportler viel Reis oder Pasta essen. Dies führt dazu, dass sie sich müde fühlen und ständig hungrig sind.  Wird die Ernährung aber soweit umgestellt, dass leicht verdauliche Kost, die totzdem viel Energie liefert, verzehrt wird (z.B. Buchweizen, Amaranth, Quinoa, Wildreis) erhält der Sportler ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl ohne den Magen stark zu belasten.

Der Grund, weshalb viele Athleten sich vegan ernähren ist der, dass tierischen Produkten nachgesagt wird, dass sie Entzündungen fördern. Dies ist natürlich denkbar schlecht für Sportler. Außerdem stellen Sportler nach dem Wechsl auf die vegane Kost häufig fest, dass sich die Regenerationszeit verbessert und sie besser schlafen können.

Ob sich nun jeder Leistungssportler zukünftig nur noch vegan ernähren sollte sei dahin gestellt.

Denn für jeden Athlet ist es in erster Linie wichtig, den Nährstoffbedarf zu decken, den er beim Training verbraucht.

Kritiker sagen, dass die Leistungssteigerung bei Sportlern die sich vegan ernähren damit zusammen hängt, dass sich der Sportler erstmals mit seiner Ernährung außeinander setzt, sie auf das Training abstimmt und vor allem mehr Obt und Gemüse zu sich nimmt. Somit ist die Vitamin- und Mineralienversorgung im optimalen Bereich. Demnach wäre die Leistungssteigerung auch zu verzeichnen, wenn zusätzlich zu reichlich Obst und Gemüse 1 – 2 Stück Fleisch in der Woche verzehrt werden.

Die Mangelerscheinungen vor denen so häufig gewarnt werden, beziehen sich auf den Bedarf an Vitamin B12. Dies sollte in Form eines Nahrungsergänzungsmittels aufgenommen werden, da es bei Veganern und auch Vegetariern nicht außreichend in der täglichen Ernährung vorkommt bzw. aufgenommen wird. Alle weiteren Stoffe, lassen sich durch die Ernährung abdecken. Ein weiteres Problem das auftreten kann, ist das hohe Nahrungsvolumen, welches ein veganer Athlet zu sich nehmen muss, um den Bedarf zu decken. Bei gleichzeitig schlechterer Nährstoffausnutzung dauert die Verdauung wesentlich länger. Bei 2-3 Trainingseinheiten am Tag, kann eine längere Verdauungszeit hinderlich beim Training sein.

Wie wird der Energiebedarf bei Veganern gedeckt:

  • Obst: Dies ist ein hoher Enegielieferant mit vielen Vitaminen und Antioxidantien. Es bietet viel Abwechslung und kann für Unterwegs in Form von Trockenobst mitgenommen werden.
  • Gemüse: Es enthält viel Wasser (genauso wie Obst) und viele Nährstoffe.
  • Getreide: Liefern langkettige Kohlenhydrate, Spurenelemente und Mineralien. Auch Eiweiße sind enthalten.
  • Kerne, Nüsse, Samen: Sie enthalten Omega 3 Fettsäuren, ebenfalls Spurenelemente und Proteine. Da sie aber auch viele Kalorien liefern, sollten sie nur in kleinen Mengen aufgenommen werden (1 Handvoll täglich).
  • Hülsenfrüchte: Sie sind ein wichtiger Eiweißlieferant in der veganen Ernährung. Zu ihnen gehören Linsen, Bohnen, Erbsen und auch Tofu.
  • Öle & Fette: Sie liefern die lebensnotwenigen Fette. Insbesondere die mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Omega 3) sind hierbei wichtig. Nicht fehlen im veganen Haushalt dürfen: Olivenöl, Rapsöl und Leinöl.

Fazit: Es muss nicht jeder Sportler zwangsläufig zum Veganer werden. Allerdings sollte sich jeder Sportler mit seiner Ernährung außeinandersetzen um sie zu optimieren. Auf der anderen Seite schadet eine vegane Ernährungsweise aber auch nicht, wenn man sportliche Leistungen abrufen möchte.

Bekannte vegane Sportler:

  • Brenden Brazier 8triathlet)
  • Carl Lewis (Leichtathlet)
  • john Salley (NBA)
  • Martina Navratilova

Eure Fitalistin

Kokoshappen – ohne Zucker nach Paleo Prinzip

Dieses Rezept habe ich neulich gefunden und musste es einfach ausprobieren. Es ist schmeckt wirklich gut und eigentlich genauso wie die uns bekannten Bountys.

 

Bountys

Du brauchst:

250g Kokosraspeln, 3EL Kokosfett, 2 EL Kokoscreme, 100g Zartbitter Schokolade

So wird`s gemacht:

Super schnell und einfach geht dieses Rezept. Einfach das Kokosfett mit der Kokoscreme und den Kokosraspeln vermischen, bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Diese Masse in beliebig große Kugeln oder Stifte formen und auf einem Teller in den Kühlschrank stellen. Wenn die Kokoshappen hart geworden sind, kann die Zartbitter Schokolade im Wasserbad geschmolzen werden. Nun die Kokoshappen einzeln in die Schokolade tunken und wieder auf einem Teller in den Kühlschrank stellen. Sobald alles abgekühlt ist, hast du eine Süßigkeit, die gerade jetzt im Sommer super lecker schmeckt und wirklich wenig Kohlenhydrate hat.

Guten Appetit – Die Fitalistin

Cholesterin – Gefahren die es birgt und was man dagegen tun kann

Was du über Cholesterin wissen solltest

Jeder weiß, dass erhöhte Cholesterinwerte schlecht für den Körper und eine der zahlreichen Risikofaktoren sind, die bei der Entstehung der koronaren Herzkrankheit eine Rolle spielen. Trotzdem wissen viele von uns nicht, was genau Cholesterin ist, was es mit LDL-Cholesterin auf sich hat und was die beste Lösung ist, seine erhöhten Cholesterinwerte zu senken. Hier findest du die wichtigsten Fakten sowie Tipps, wie man sich bei einem erhöhten Spiegel ernähren sollte.

 picjumbo.com_HNCK8248

Was ist Cholesterin?

Die fettähnliche Substanz Cholesterin wird von unserem Körper produziert. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Zellmembranen und die Vorstufe von Hormonen und Gallensäuren, die für die Verdauung von Bedeutung sind. Cholesterin wird von Lipoproteinen durch den Körper transportiert. Man unterscheidet zwei Arten, HDL- und LDL-Cholesterin, die unterschiedliche Aufgaben in unserem Organismus haben.

HDL („High Density Lipoprotein“) hat eine hohe Dichte und kann deshalb Cholesterin bis in die Leber befördern, wo es unschädlich gemacht wird. Daher auch sein Rufname „gutes Cholesterin“. LDL-Cholesterin („Low Density Lipoprotein“) hingegen hat eine niedrige Dichte und befördert Cholesterin in die Zellen. Ist überschüssiges Cholesterin im Blut, das von den Zellen nicht benötigt wird, kann sich dieses in den Arterien ablagern. Die Bezeichnung „schlechtes Cholesterin“ ist daher unter bestimmten Bedingungen zutreffend.

Bei einem Cholesterintest, den man beim Arzt, aber auch in der Apotheke durchführen lassen kann, wird oft zuerst auf den Gesamtcholesterinwert geachtet. Dieser setzt sich aus HDL, LDL und Triglyzeridwerten zusammen und sollte idealerweise 200 mg/dl nicht überschreiten. Auch das Verhältnis von HDL zu LDL ist entscheidend. Wie viele andere Institutionen empfiehlt die Lipid-Liga deshalb, dass der LDL-Wert für gesunde Menschen unter 160 mg/dl und der HDL-Wert über 40 mg/dl liegen sollte.

 

Was tun bei erhöhtem Cholesterinspiegel?

Obwohl eine cholesterinbewusste Ernährung in den meisten Fällen eine positive Auswirkung auf die Gesundheit hat, ist ihre senkende Wirkung bezüglich des Cholesterinspiegels oft überbewertet. Das liegt daran, dass das meiste Cholesterin in unserem Blut von unserem eigenen Körper hergestellt wird und das Nahrungscholesterin deshalb nur einen geringen Einfluss hat.

Wer einen erhöhten Cholesterinspiegel hat, sollte natürlich darauf achten, sich regelmäßig zu bewegen und einen gesunden Lebensstil zu verfolgen, Alkohol- und Zigarettenkonsum also so niedrig wie möglich zu halten. Eine ausgewogene Ernährung unterstützt außerdem die allgemeine Gesundheit, da sie dafür sorgt, dass unser Körper die Nährstoffe erhält, die er braucht.

Die vielleicht wichtigste Maßnahme, die man bezüglich seiner Ernährung bei erhöhten Cholesterinwerten treffen kann, ist, auf die Fettqualität in der Nahrung zu achten. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. empfiehlt, ausgehend von ihrer evidenzbasierten Leitlinie zum Thema Fettzufuhr, dass gesättigte Fettsäuren in der Ernährung weitestgehend mit ungesättigten Fettsäuren ausgetauscht werden sollten. Hierdurch sinke das Risiko für koronare Herzkrankheiten und die Gesamt- und LDL-Cholesterinkonzentration im Blut.

Besonders mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die in fettreichem Seefisch wie Lachs, Makrele, Hering und anderen vermehrt zu finden sind, sind zu empfehlen. Auch pflanzliche Öle wie Walnuss-, Oliven- und Rapsöl weisen einen hohen Gehalt an ungesättigten Fetten auf. Da der Körper Fett braucht, um es in Energie umzuwandeln und die inneren Organe zu schützen, sollten diese „guten“ Fette also auf jeden Fall einen Teil der Ernährung ausmachen.

Wer einen erhöhten Cholesterinspiegel hat, sollte sich von seinem Arzt beraten lassen, welche Maßnahmen zu treffen sind, um die Werte zu senken. Seine Ernährung ausgewogen und mit Bedacht auf die Fettqualität der Lebensmittel zu gestalten ist jedoch auch für diejenigen von Vorteil, die Körper und Herz langfristig entlasten und pflegen wollen.

Zucchinispaghetti mit proteinreicher Käse- Champignon Soße

Es ist mal wieder Nudelzeit in meiner schlanken Küche :-) Aber natürlich Low Carb und mit vielen Proteinen. Lass dich nicht von der Käsesoße abschrecken, auch diese ist selbstverständlich abgewandelt, sodass sie nicht allzu sehr ins Gewicht schlägt und du auch noch am Abend dieses Gericht genießen kannst.

Zucchinispaghetti mit Käse-Pilz Soßejpg

Du brauchst:

1 Zucchini, 250g Champignons, 2 EL Kräuter Frischkäse, 2 EL Magerquark, 2 EL saure Sahne (geht aber auch ohne) und Kräuter nach Belieben.

So wird`s gemacht:

Die Zucchini in hauch dünne Streifen schneiden oder aber durch den Spiralschneider drehen. Die Champignons putzen und in Streifen schneiden. 1 TL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Champignons darin anbraten. Währenddessen Wasser in einem Topf erhitzen und die Zucchinispaghetti hinein geben (wenn du möchtest, kannst du für den Geschmack Gemüsebrühe hinzugeben). Den Frischkäse mit dem Magerquark, der sauren Sahne und den Kräutern vermengen und zu den Pilzen in die Pfanne geben sobald diese leicht braun sind. Alles verrühren und aufkochen lassen. Sobald die Zucchini die gewünschte Bissfestigkeit erreicht haben (pass auf, das sie nicht zu weich werden, sie sind wesentlich schneller fertig als normale Nudeln) werden sie abgegossen.

Nun werden die Zucchini entweder auf einem Teller angerichtet und mit der Soße übergossen oder du kannst sie kurz zu der Soße in die Pfanne geben und alles vermengen, bevor du es auf dem Teller anrichtest.

Ganz gleich, für welche Variante du dich entscheidest – ich wünsche dir einen guten Appetit :-)

Die Fitalistin

Pre- Workout Mahlzeiten – wie wichtig ist die Mahlzeit vor dem Training

Wie so oft gibt es auch bei diesem Thema keine allgemein gültige Aussage die man treffen kann. Das Essen vor dem Training ist von Person zu Person unterschiedlich. Manch einer kann nach einer deftigen Mahlzeit (z.B. Schnitzel) ohne Probleme trainieren, ein anderer wiederum, kann lediglich mit einem kleinen, leichten Snack zum Sport aufbrechen.

Zusätzlich hängt eine Pre- Workout Mahlzeit von der Trainingszeit, dem jeweiligen Ziel und den körperlichen Voraussetzungen ab.

Allerdings gibt es auch für die Pre- Workout Mahlzeiten ein paar grundlegende Regeln.

  • man sollte nie mit leerem Magen trainieren, denn
  • durch die Mahlzeit erhältst du mehr Energie für das Training
  • der Muskelabbau während des Trainings wird durch eine Aufnahme von Proteinen vor dem Training verringert
  • durch die Zufuhr von Kohlenhydraten und Proteinen wird wiederum der Muskelaufbau gefördert.

Wichtig für die Verteilung der Nährstoffe, ist die Verdauungsgeschwindigkeit der einzelnen Makronährstoffe.

  1. Fette = 6 – 8 Stunden
  2. Eiweiße= 3 – 4 Stunden
  3. Kohlenhydrate = 2 – 3 Stunden

Damit das Essen beim Training nicht mehr so schwer im Magen liegt, empfehle ich mit den Fetten zu sparen und hingegen anteilig mehr von den Proteinen und Kohlenhydraten vor dem Training zu essen. Die letzte Mahlzeit vor dem Training sollte ca. 90 Minuten vor dem Training gegessen werden. Aber auch wenn du direkt vor dem Training Hunger bekommst, darfst du selbstverständlich auch direkt vorher etwas essen (hier empfehle ich ein Stück Obst).

Die Frage die sich nun noch stellt ist: “Wie viel soll es denn von allem sein?”

Die Antwort darauf ist wieder, dass es sehr unterschiedlich ist. Natürlich in erster Linie davon abhängig, wie hoch dein Grundumsatz ist, wie viel Hunger du hast bzw. wie lange deine letzte Mahlzeit her ist.

Gute Pre – Workout Mahlzeiten sind z.B.

  • Haferflocken mit Magerquark oder Joghurt + 1 Stück Obst
  • Protein Shake + Banane
  • Omelett aus 2 -3 Eiern und 1 Tomate
  • oder aber einfach 1 Stück Obst wenn es schnell gehen soll

Fazit: Vor dem Training sollte immer eine leichte Protein und Kohlenhydrat Mahlzeit gegessen werden um beim Training den optimalen Effekt zu erzielen. Wichtig ist dabei sich an den eigenen Rahmenbedingungen zu orientieren und nur so viel zu essen, dass der Hunger gestillt ist, aber eben noch keine Übersättigung eintritt

Ich wünsche ein erfolgreiches Training – Die Fitalistin

Zu viel Gutes, ist gar nicht gut…oder wieso Menschen ganz genau wissen, was ungesund ist.

Heute kommt wieder eine kleine Anekdote aus meiner täglichen Arbeit. Kennt ihr das? Man bekommt ein Gespräch zwischen zwei Menschen mit und muss schmunzeln bzw. innerlich den Kopf schütteln? Mir ist das neulich passiert.

Kurz vor Kursbeginn trafen meine Teilnehmer ein. Ich kenne die Gruppe schon etwas länger und wir haben eine sehr schöne Atmosphäre im Kurs. Jedenfalls war es an diesem Tag sehr warm und da in diesem Kurs nur ältere Menschen sind, fragte ich, ob alle etwas zu trinken dabei haben und am Tag schon genug getrunken haben. Ein allgemeines Kopfnicken und Bestätigen war die Rückmeldung. Da habe ich einfach mal gefragt, wie viel denn ungefähr getrunken wurde. Die Antwort war (Mittags um 15 Uhr) schon ganze 2 Gläser Wasser. Ich gab meinen Teilnehmern dann die Rückmeldung, dass dies bei Weitem nicht genug sei (vor allem nicht bei dem Wetter). Es sei denn es handelt sich um 0,5 L Gläser. Nein, so groß waren die Gläser dann doch nicht.

Ich gab den Tipp, doch bitte bei Temperaturen von 30G rad auch mal 2 Liter am Tag zu trinken. Die Antwort und die Aussage auf die ich hinaus möchte war: Das sei viel zu viel und überhaupt sei zu viel Wasser ja ungesund, weil es die Nieren schädigt!!!!

BITTE WAS!!!! Wer sagt denn so einen (es tut mir Leid) Blödsinn, dass 2 L Wasser am Tag Nierenschädigend seien? Ich erklärte dann, das zu viel Wasser durchaus auch irgendwann negativen Einfluss auf die Nieren hat, es sich aber bei dem “zu viel” um regelmäßig ca. 6 – 7 L Wasser täglich handelt und nicht 2 Liter (was als Normwert für Menschen gilt).

Aber das Wasserbeispiel ist nicht die einzige Situation, bei der Menschen etwas eigentlich Gesundes als ungesund einstufen. Mein Lieblingsbeispiel ist nach wie vor die Eiweißaufnahme. Auch hier bekomme ich immer wieder verwundert zu hören, dass zu viel Eiweiß schädlich für die Nieren ist. Die Quintessenz daraus: Eiweiß wird vermieden. Stattdessen lieber mehr Kartoffeln, Nudeln oder Reis essen (ist ja nicht schädlich für die Nieren).

Wenn ich dann frage, was wohl ungesünder sei Eiweiß, Wasser oder das Glas Alkohol am Abend bzw. die 1/2 Tüte Chips oder die Tafel Schokolade werde ich belächelt und mir wird gesagt, dass ein bisschen Lebensqualität ja sein müsse.

Hier kommen wir dem ganzen dann schon näher…Alkohol, Chips und Schokolade schmecken vielen besser als Wasser und Putenfleisch oder Magerquark. Also sind die Lebensmittel, die gut schmecken, nicht so schlimm wie Lebensmittel die nicht so gut schmecken???? Ja, das klingt logisch (ein wenig Sarkasmus sei mir an dieser Stelle gestattet).

Dieses Phänomen sieht man sehr häufig. Menschen wissen, wieso eigentlich gesunde Dinge (ob Lebensmittel oder auch sportliche Betätigung) doch ungesund sind. Hier sei von mir gesagt, dass bei allem die Dosis das Gift bestimmt. Ich kann es natürlich auch mit gesunden Dingen übertreiben, aber einfach außer Acht zu lassen, dass es noch viel mehr Dinge gibt, die schon in kleinen Dosierungen ungesünder sind als gesunde Sachen in höherer Dosierung, ist auch nicht ganz richtig (Beispiel: Alkohol, rauchen).

Der Hintergrund dieser Eigenschaft der Menschen ist, dass man es sich auf diese Art einfach machen kann. Immer eine Ausrede zu haben, wieso man etwas Gesundes nicht tun kann, ist einfacher, als zu sagen ich habe keine Lust. Denn wenn ich meiner Freundin erzähle, dass Sport (allgemein und nicht sportartspezifisch) nicht gut für mich sei, weil ich Knie, Rücken oder sonstige Problematiken habe, klingt das besser als zu sagen: “Ich habe keine Lust” oder “Es ist mir zu anstrengend” oder “Das ist mir zu viel Aufwand” usw… Wie ihr seht, es gibt viele Formulierungen für: 2 L Wasser trinken ist zu viel und damit ungesund.

Ich möchte mit diesem Blog niemanden kritisieren. Es gibt mit Sicherheit auch Situationen in denen das eine oder andere vermeintlich gesunde für eine Person doch nicht so gesund ist. Ich möchte mit diesem Blog nur darauf hinweisen, dass wir manchmal ehrlich zu uns selbst sein sollten, nicht den einfachsten Weg gehen sollten und auch ehrlich zugeben müssen, dass es ungesündere Dinge gibt die wir tun, ohne sie zu hinterfragen.

Denn wie es schon viele gesagt haben: Die erfolgreiche Zone ist nicht die komfortabelste Zone!

Eure Fitalistin

Bunter Gemüseauflauf für das Abendessen!

Viele schaffen es aufgrund ihrer Arbeitszeiten nur am Abend etwas warmes zu essen. Dieser Auflauf ist mit viel Gemüse und reichlich Eiweiß ein toller Sattmacher und eine leichte Alternative für warme Sommerabende.

Gemüseauflauf2

Du brauchst:

Gemüse nach Belieben (in meinem Fall: Brokkoli, Blumenkohl, Möhren, Champignons, Kohlrabi und Prinzessbohnen), 2 – 3 Eier (je nach Auflaufmenge), 1 Becher saure Sahne, 150g Magerquark. Wer den Auflauf überbacken möchte, dem empfehle ich einen Käse mit max. 30% F. i. Tr.

So wird`s gemacht:

Den Blumenkohl und Brokkoli waschen, zerkleinern und leicht vorkochen. Die Prinzessbohnen ebenfalls waschen und für einen kurzen Moment zu Brokkoli und Blumenkohl in den Topf geben.  Die Möhre in der Zwischenzeit schälen und in möglichst dünne Scheiben schneiden (es empfiehlt sich eine Reibe). Die Champignons putzen und in grobe Scheiben schneiden.

Das Gemüse, bis auf die Champignons, in eine Auflaufform geben. Die saure Sahne mit dem Magerquark und dem Ei vermengen, mit Gewürzen nach belieben verfeinern und über das Gemüse geben. Den Auflauf bei 180° in den Ofen stellen und für ca. 25 Minuten garen lassen. Nach 25 Minuten die Champignons und den Käse hinzugeben und für weitere 15 Minuten (bis der Käse zerlaufen ist) im Ofen lassen. Danach aus dem Ofen holen auf Tellern anrichten und servieren.

Guten Appetit! wünscht Die Fitalistin

Ernährung & Psyche – kleine Tricks mit großer Wirkung

Mit kleinen Tricks und Kniffen im Alltag, ist es möglich die Kalorienaufnahme zu reduzieren. Dazu reicht es unsere Psyche ein wenig auszutricksen. Denn häufig essen wir nicht, weil wir Hunger haben, sondern lediglich aus Appetit, Langeweile oder Stress. Mit diesen 12 Tipps gelingt es dir unnötigen Kalorien im Alltag aus dem Weg zu gehen.

  1. Aus den Augen aus dem Sinn: Lebensmittel sollten nicht herumliegen. Insbesondere Dinge wie Schokolade, Chips verschwinden im Keller, fettige Wurst und Käse werden in blickdichten Verpackungen aufbewahrt. Gesunde Lebensmittel wie beispielsweise Obst und Gemüse hingegen dürfen griffbereit im Blickwinkel liegen. So greift man beim Blick in den Kühlschrank eher zu den gesunden Sachen, die schnell verfügbar sind.
  2. Unbequeme Küche: Gemütliche Sitzgelegenheiten gehören nicht unbedingt neben den Kühlschrank. Die Versuchung aus dem Kühlschrank direkt zu essen, bzw. auf dem Stuhl danebensitzt und isst, führt dazu, dass wir mehr essen, als wir eigentlich möchten/ müssen.
  3. Gesundes auf dem Tisch: Beim Essen stehen Salat, Gemüse Sticks u.ä. auf dem Tisch. Die kalorienreichen Speisen (Nudeln, fettige Soßen, Braten, etc…) sind im Topf und werden vom Herd geholt. Auf diese Weise greift man schneller zum Salat oder Gemüse, anstatt sich von den kalorienreichen Speisen nachzunehmen.
  4. Wiegetag: Der Freitag geht es auf die Waage (nur am Freitag). Da unser Gewicht innerhalb der Woche schwankt, ist es besser sich immer am gleichen Tag zu wiegen. So erhält man einen besseren Vergleichswert, der am Freitag aufgrund der gleichbleibenden Ernährung innerhalb der Woche am niedrigsten ist.
  5. Kleine Teller: Man isst bis zu 22% weniger, wenn der Teller nur einen 5cm kleineren Durchmesser hat. Auch die Farbe des Tellers ist nicht unbedeutend. Haben Teller und Speise die gleiche Farbe, isst man automatisch mehr.
  6. Den Teller lieber nicht so vollmachen: Der Satz: “Du isst auf, was du dir nimmst” prägte die Kindheit vieler. Auf der einen Seite muss man natürlich daruaf achten, dass nicht zu viele Lebensmittel weggeworfen werden, aber der Satz führt dazu, dass man von klein an mehr isst, als man eigentlich möchte bzw. braucht. Der Satz: “Nimm lieber weniger und hole dir dann noch etwas nach.”
  7. Am Büfett: Am Anfang des Büfetts wird der Teller bereits zu 2/3 beladen. Beginnt man bei Salat und Gemüse, ist der Teller schon fast voll, wenn es zu den kalorienreichen Speisen geht. So spart man automatisch.
  8. Plan für die Kantine: Schon vor dem Gang in die Kantine, sollte der Speiseplan betrachtet werden. Auf diese Weise kann man sich schon vorher für eine kalorienarme Speise entscheiden und wird in der Kantine nicht mehr so leicht in Versuchung geführt.
  9. Der Kaffee Trick: Morgens zum Frühstück ein Marmeladenbrötchen und einen Milchkaffee? Trinke in Zukunft den Milchkaffee zu erst und esse danach das Brötchen. Nach dem Kaffee hat man kaum noch Appetit auf die Kohlenhydrate und spart auch hier wieder ein paar Kalorien ein.
  10. Ernährung oder Training? Wie schnell nimmt man ab, bzw. wie lange braucht man, um die ersten Kilo abzunehmen? Dazu hier eine kleine theoretische Rechnung: Reduziert man einen Energiebedarf von 2400Kalorien um die Hälfte, benötigt man 6 Tage um 1 Kg Fett (7000 Kalorien) abzunehmen. Zum Vergleich: Ein Mann (80Kg schwer) muss dafür ca. 85Kilometer joggen. Beide Wege führen früher oder später zum Ziel. Am effektivsten ist jedoch die Kombination aus Ernährung und Training.
  11. Bilder im Kopf: Durch gezieltes Vermitteln von Entspannungstechniken und dem Verknüpfen von kalorienreichem Essen mit schlechten Bildern (z.B.: Müllhalden) und  gesundem Essen mit positiven Bildern (einem Palmenstrand), ist es Forschern gelungen bei ihren Probanden den Effekt zu erzielen, dass sie weniger ungesunde und mehr gesunde Lebensmittel zu sich nehmen.
  12. Anti Kater Stimmung: Um den ungeliebten Kopfschmerzen am Tag nach der Feier vorzubeugen, ist es nützlich Sekt, Wein oder Bier aus hohen, schmalen Gläsern zu trinken. Zudem ist es hilfreich das Glas beim Einschenken auf einen Tisch zu stellen, anstatt es in der Hand zu halten. Erstens schenkt man weniger ein und zweitens trinkt man weniger aus hohe Gläsern. Nicht nur der Kater wird so vermieden, sondern auch die Kalorien reduziert. Denn Alkohol hat ziemlich viele davon und stoppt auch die Fettverbrennung, solange der Körper damit beschäftigt ist, ihn abzubauen.

Ich hoffe dir mit diesen 12 Tipps ein wenig helfen zu können und wünsch viel Spaß bei der Umsetzung.

Die Fitalistin.

Wenn man mal Zug fährt…

Manchmal ergeben sich zufällig doch die interessantesten Gespräche. Gestern war ich wieder einmal unterwegs mit dem Zug. Nach dem ich in einer Vierer Sitzgruppe einen Platz ergattert habe (der Zug war zum Feierabend doch recht voll) begann nach einem kurzen höflichen “Hallo” das allgemeine Schweigen wie man es eben kennt.

Durch die Frage, ob ich wüsste, wann der Zug in Hamburg ankäme, bzw. wie viel Verspätung wir haben, kam man doch ins Gespräch über Tätigkeiten in Bremen, Hamburg, eigentliche Herkunft, Sinn und Zweck der Zugfahrt.

Es stellte sich heraus, dass mein Sitznachbar Lebensmitteltechnik studiert hat und in diesem Beruf arbeitet. Hier ergab sich gleich eine Menge Gesprächsstoff und eine interessante Diskussion. Das Thema dieser Unterhaltung kam schnell auf die “Lebensmittelampel”. Diese soll mit Hilfe der Ampelfarben (rot, gelb, grün) auf Lebensmitteln kennzeichnen, welche gesund (grün) sind und häufig verzehrt werden sollten und welche hingegen nicht so gesund sind und von daher seltener (gelb) oder kaum (rot) auf dem Speiseplan Einkehr erhalten.

Bisher war ich totaler Fan dieser Idee und konnte es kaum erwarten, bis sie endlich durchgesetzt wird. Ich fand es gut, dass die Auswahl für den Verbraucher vereinfacht werden soll und es leicht erkennbar gemacht wird, was als gesund oder eben ungesund eingestuft wird.

Nun wurde mir eine andere Einstellung bzw. Ansicht der Dinge aufgezeigt.

Die Idee: Sollt man es dem Verbraucher wirklich noch leichter machen und stattdessen nicht lieber über die Thematik aufklären? Dies am besten schon in Grundschulen. Der Verbraucher müsste sich mit der täglichen Ernährung befassen und beschäftigen und nicht schon alles vorgesetzt bekommen. So muss der Mensch wieder weniger nachdenken und gibt die Verantwortung für seine Ernährung ein Stück weiter ab.

Ein weiterer Aspekt ist ganz klar die Frage, welches Lebensmittel, wie gekennzeichnet werden muss. Natürlich sind manche Lebensmittel leicht einzuteilen. Gemüse – grün, Süßigkeiten und Chips – rot. Soviel dazu…aber wie verhält es sich beispielsweise mit Butter, Fruchtjoghurt und anderen Milchprodukten? Alles gelb? Das wäre nicht ganz richtig, aber grün würde die Assoziation aufrufen, dass alles ganz viel gegessen werden darf, was so auch nicht der Wahrheit entspricht.

Ihr merkt, das Ganze ist komplexer als man anfangs denkt und kann nicht ganz so leicht gehandhabt werde, wie es auf den ersten Blick scheint.

Ich bin gespannt, was aus der Lebensmittel Ampel wird und ob wir sie früher oder später auf unseren Lebensmitteln finden(denkt kurz an mich, wenn ihr sie seht J ).

Ich werde die Entwicklung beobachten und bedanke mich für das tolle Gespräch mit meinem Sitznachbarn.

Wie steht ihr zu der Lebensmittel Ampel? Ich freue mich auf eure Meinungen und Ansichten zu dem Thema in hoffentlich vielen Kommentaren.

Eure Fitalistin