Aktuelles von Henning – seit 7 Monaten ist er nun dabei!

Monat 3 und 4 ohne Sina inkl. 10km beim swb-Marathon

September / Oktober

Sünden und Mehr

In diesen 2 Monaten muss ich leider gestehen, immer wieder mal der einen oder anderen Ernährungssünde unterlegen gewesen zu sein. Hauptsächlich bezogen sich diese auf Knabberein und Kaffee und Kuchen Orgien. Auch wenn ich bei den Kaffee und Kuchen-Geschichten planerisch hin gearbeitet habe, sprich kein Mittag vorweg gegessen habe, war durch viele Geburtstage in diesem Zeitraum, die Häufigikeit sehr hoch. Ich habe zwar versucht oftmals selbst etwas a la Low-Carb zu backen, aber es ist dann doch nicht das selbe. Es hat immer irgendwie die Konsistenz und das aussehen von Omlett.

Ebenfalls ist die eine oder andere Knabberei am Abend hin und wieder auf den Tisch gekommen. Wobei ich aber nicht mehr in dem Maß (1 Tüte Chips oder 1 Tafel Schokolade) zugeschlagen habewie vor den 12 Wochen. So habe ich mich meist mit einer Handvoll Chips oder 1-2 Riegel Schokolade zufrieden gegeben oder mir doch eine alternative, wie Gewürzgurken,   gesucht.

Beim Training musste ich leider ebenfalls ein paar Rückschläge hin nehemen. So hat meine rechtes Knie Probleme gemacht, weshalb ich die eine Lauf- sowie eine Aquafitnesseinheit habe ausfallen lassen müssen.

Den 10km-Deutsche Bank Lauf im Rahmen des 10. swb-Marathon habe ich dann aber mit Sina in Angriff genommen und wir waren auch gut in der Zeit. Ca. bei Kilometer 6,5 hat sich dann aber mein Knie wieder schmerzend zurück gemeldet, sodass ich ab da längere Geh-Strecken einlegen musste. Dies hat mich Rund 100-200 Plätze in der Gesamtplatzierung gekostet. Bis zu diesem Zeitpunkt wäre ich bei knapp 1 Stunde ins Ziel gekommen. Letztendlich habe ich dann aber nur eine Zeit, die meinen Trainigszeiten nahe kommt, erreicht. Aber wenigstens konnte ich die letzten 500m bis zum Ziel wieder Laufen und sogare einen kleinen Endspurt hinlegen. Alles in allem war die ganze Veranstaltung eine tolle Erfahrung, und ich werde mit Sicherheit wieder an einer solchen Veranstaltung teilnehemen und dann auch mein Selbstgestecktes Ziel von unter 1h für die 10km bewältigen.

2014-10-05 09.24.24

Kurz vor dem Start des 10Km Lauf!

Meine Waage war, trotz der o.g. Sünden, doch recht gnädig und meint, dass ich mein Gewicht weitestgehend bei rund 120kg halte (+- 1,5kg). Aber mit Ende der Freimarktszeit und der vielen Geburtstage habe ich mir für den November wieder fest vorgenommen, dem Ernährungsplan wieder strikter einzuhalten und auch das Sportprogramm wieder anzuzeiehn. Bis Weihnachten will ich dann noch ein paar weitere kg verlieren und über die Weihnachtszeit halten. Mein langfristiges Ziel von 110-115kg ist ja auch nicht mehr so fern, wobei das langfristige halten wohl am schwersten fallen wird.

Salat aus der schlank – basischen Küche von Sina Cordsen – Personal Trainerin in Bremen

Feldsalat mit Tofu & Pilzen2

Du brauchst:  Feldsalat, 1 Tomate, 1/2 Gurke, 1 Paprika (gelb), Champignons, Tofu (Natur o. geräuchert), 1 Hand voll Sonnenblumenkerne, Curry, Kräuter, Olivenöl

So wird`s gemacht: Den Feldsalat waschen und auseinander zupfen. Die Gurke schälen und, genauso wie die Tomate und die Paprika klein schneiden. Das Gemüse in einer Schüssel mit 1 TL Öl und Kräutern mischen. Danach in einer Pfanne 1 TL Öl erwärmen, den Tofu klein schneiden und in die Pfanne geben. Die Champignons waschen, schneiden und ebenfalls in die Pfanne geben und anbraten. Kurz bevor die Champignons und der Tofu fertig ist, 1 Hand voll Sonnenblumenkerne mit in die Pfanne geben.

Das fertig gebratene in die Schüssel mit dem Salat geben und unterheben. Auf einem Teller anrichten und noch warm genießen!

Guten Appetit! – Die Fitalistin

 

Basisch essen Woche 3

Montag:

Nach dem super leckeren Kuchen von gestern (eines habe ich für heute übrig) geht es in die schon dritte Woche. Einkaufen musste ich auch mal wieder.  Die erste Auffälligkeit, nun da wieder einige “neue” Lebensmittel dazu gekommen sind, wird einkaufen wieder günstiger.

Ab dieser Woche wieder im Einkaufskörbchen: Walnüsse, Macadamianüsse, Pecannüsse, Haferflocken, diverse Obstsorten, Vollkornnudeln, -brot, -mehl. Die erste Überlegung war, mal wieder ein Brot zu kaufen, leider fiel mir dann auf, dass es keine Auflage für das Brot gäbe…ein Bananenbrot wäre drin, aber Käse, Quark, Marmelade, Eier, Wurst, etc…sind nach wie vor tabu.

Es bleibt beim Müsli, nun aber mit Haferflocken :-)

Dienstag:

Eine spontane Kuchenbackaktion bestimmte den Nachmittag. Mein Rückenkurs am Dienstagabend ist bestens informiert über mein Experiment und wollte sowieso mal einen Kuchen von mir haben. Da habe ich kurzerhand Zutaten für einen Apfel – Rosinen – Nusskuchen eingekauft und gebacken. Der Kuchen war geschmacklich sogar noch ein bisschen besser als der vom Wochenende, leider aber sehr bröckelig, so dass es eher nach einem Müslikuchen aussah. Aber geschmeckt hat er allen!

Zum Mittag gab es Bratkartoffeln mit Gemüse.

Mittwoch:

Heute ist Nudel Tag. Ich esse das erste Mal seit ziemlich langer Zeit wieder Nudeln. Mit Gemüse und Tomatensauce, haben sie auch mal wieder ganz lecker geschmeckt. Mit dem Müsli bleibe ich mir treu, habe nun aber statt der Banane auch mal Äpfel und Mandarinen dazu gegessen. Für morgen und das Wochenende muss ich etwas vorplanen.

Donnerstag:

Wenn man um halb 7 (morgens) in der Halle steht und alles für den ersten Kurs vorbereitet, esse auch ich davor kein großes Frühstück…da reicht dann auch eine Banane.

Dafür das zweite Frühstück ausgedehnt. Mittags den Rest Nudeln von gestern und abends Hirse mit Erbsen und Paprika. Jetzt wo es kälter wird, bin ich  jemand der gern zweimal warm isst. Da es morgen schon um 6 Uhr in der Früh in Richtung Limburg geht, musste ich heute einiges vorbereiten. In wie weit die basische Ernährung dort umzusetzen ist, muss ich mal sehen. Die Zeiten in denen ich Selbstversorger bin, ist das kein Problem. Aber da ich von Freitagmittag bis Samstagnachmittag das Essen und die Unterkunft gestellt bekomme, ist hier nur bis zu einem gewissen Grad die Steuerung des Essens möglich. Da ich mich aber nun schon seit Ende Juni auf diesen Termin freue, muss ich mein Experiment für 36Stunden hinten an stellen.

Freitag:

Statt 6Uhr wurde es dann doch 6.20Uhr bis ich los bin (so ist das nun mal bei Frauen). Auf meiner 4 Stündigen Fahrt gab es eine Frühstückspause mit Apfel und Müsli. Um 12Uhr startete dann die Schulung und um 13Uhr die erste Bewährungsprobe. er Mittagssnack. Es gab belegte Brötchen, Müsliriegel, Brezel, Obst, Suppe, Kaffee und Tee. Ich habe dann die basischste Variante gewählt und die Suppe mit Obst, Tee und einer kleinen Brezel gewählt.

In der Kaffeepause habe ich mich gegen Gebäck und für Obst entschieden, aber einen Kaffee machte ich mir zu eigen :-) Der reichte dann aber auch. Hat gut geschmeckt, aber es ist nicht so, dass ich mehr bräuchte. Das Abendessen war dann ein 3 Gänge Menü mit Wein etc…ich führe dann mal ab morgen Mittag, da ist die Schulung vorbei und für mich geht es weiter nach Frankfurt (da habe ich am Sonntag noch einen Termin), die basische Ernährung weiter fort. Aber es war sehr lecker, ich habe es bewusst genossen und mir gesagt, dass es nun einmal diese Ausnahme gibt.

Samstag:

Beim Frühstücksbüffett gab es wieder mehr basische Möglichkeiten. Ein selbst zusammen gestelltes Nussmüsli mit Obst und einem Kännchen Tee stellte ein rein basisches Frühstück dar. Auch das Mittagessen mit viel Gemüse und Fisch war kein großes Vergehen. Es war eine super Schulung und ich freue mich nun zum Team der Ludwig Artzt GmbH dazu zu gehören. Lauter nette Leute, in einem professionellen Team mit tollen Geräten zusammengefasst.

Und nun geht es weiter nach Frankfurt, hier wartet die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Personal Training auf mich. Im Hotel angekommen erst mal in Ruhe einchecken und dann noch mal bummeln. Für heute Abend war ich perfekt mit Trockenobst, Nüssen, Obst und Gemüse ausgestattet. Das Frühstück im Hotel wird so ausfallen wie heute. Auch den Tagesproviant für morgen habe ich von zu Hause mitgenommen, so dass ich versorgt bin, falls es nichts basisches geben sollte. Denn eine Woche liegt noch vor mir, in der ich es durchziehen werde.

Sonntag:

Das Frühstück im Hotel war mit Müsli und Obst wieder sehr basisch auch heute wählte ich wieder Tee statt Kaffee und es ist für mich so normal geworden, dass der Gedanke “Ich könnte ja auch Kaffee trinken” gar nicht kommt. Proviant für den Tag ist eingepackt und ich freu mich auf einen interessanten Tag mit vielen Informationen rund um das Thema: Selbstständigkeit als Personal Trainer(in). Sowohl in den wirtschaftlichen, als auch in den trainingstechnischen Aspekten erwartet mich viel Neues und vielleicht kann ich das eine oder andere auch gleich morgen bei meinen Kunden umsetzen.

Nach einem langen Tag, bin ich dann auch wieder froh, wenn ich zu Hause bin. Es war ein langes, arbeitsreiches Wochenende, mit viel Input, netten Leuten und Spaß. Wenn Sportler aufeinander treffen, ist es immer laut, man ist viel in Bewegung (denn selbst in den Pausen werden sich Bälle und Sportgeräte geschnappt und gegenseitig die Lieblingsübungen gezeigt und gespielt) und hat immer was zu lachen. Denn ein Thema verbindet uns alle auf irgendeine Art und Weise: Der Sport und die Freude an der Bewegung.

In diesem Sinne, danke an die Mitwirkenden von Artzt & dem BPT – die Fitalistin

Als Steinzeitmensch in der Moderne (Sina Cordsen – Personal Trainerin aus Bremen)

Ein langes und gesundes Leben – insgeheim wünschen sich das viele von uns. Auch, wenn man bei Fragen nach Wünschen als erstes an Liebe, Geld und Glück denkt, möchte man doch eigentlich lange leben (um viel Zeit für Liebe, Geld und Glück zu haben) und natürlich gesund sein, damit es in vollen Zügen und ohne Einschränkungen genossen werden kann.
Unsere Gesundheit und das damit einhergehende längere Leben, haben wir (bis zu einem gewissen Grad) selbst in der Hand. Aber was sind wir bereit dafür zu tun? Bei steigender Anzahl von Herzinfarkten, immer mehr Übergewichtigen, starken orthopädischen Problemen und Diabetikern bleibt die Frage, wo liegt das Problem und warum tun wir nichts dagegen? Unser Körper besitzt seit Millionen von Jahren den gleichen Bauplan. Das soll heißen, dass wir nach wie vor ähnliche Gelüste und Bedürfnisse haben, bei einem gleichen Aufbau des Muskel-, Gelenk- und Organsystems. Lediglich die äußeren Bedingungen haben sich drastisch verändert. Der Steinzeitmensch (der wir noch sind) kann mit den neuen Bedingungen nicht fertig werden. Die Tatsache, dass wir immer leichter Unmengen an Nahrungsmittel bekommen stellt das größte Problem der “Neuzeit” dar.
Es geht nicht darum den “früheren” Alltag wieder anzunehmen und auf die Jagd zu gehen, aber das Verhalten im Alltag muss angepasst werden. Unter den sogenannten Zivilisationskrankheiten (Herz- Kreislauf, Stoffwechsel- & Orthopädische Erkrankungen) leiden heute 80% der Bevölkerung. Diese stellen aber lediglich die Symptomatik dar, die Ursachen für viele dieser Krankheiten liegen in unserem veränderten Lebensstil, den wir heute verfolgen. Dank der sich immer weiter entwickelnden Technik und Medizin, können diese Symptomatik behandelt werden. Der Kern, die Ursache, bleibt allerdings bestehen und kann nur durch eine Anpassung des Lebensstils bekämpft werden.
Als Steinzeitmensch haben wir täglich bis zu 8 Stunden mit der Beschaffung von Nahrung (jagen und sammeln) zugebracht. Ein hohes Maß an Bewegung, während die Nahrung hingegen recht gering ausfiel. In der heutigen Zeit entstand im Laufe der Evolution eine Dysbalancen. Wir werden immer bequemer und leben in einem Überfluss an Nahrung. Pro Tag macht ein Büroangestellter noch ca. 2.000 Schritte (nicht besonders viel). Selbst für die Beschaffung der Nahrung, müssten wir noch nicht einmal vor die Tür gehen, wir können den Lieferservice unseres Vertrauens einfach anrufen und uns das Essen an die Haustür bringen lassen. Wie soll die Hochleistungsmaschine namens Körper mit dem Übermaß an Kalorien umgehen. Unser Körper lagert diese in den Fettzellen ein und lässt sie wachsen. Die Folge Übergewicht. Damit ist aber noch nicht Schluss. Als Folge einer hochkalorischen Ernährung mit viel Zucker kann es zu Diabetes oder eben der Verstopfung der Arterien kommen. Der gleichzeitige Mangel an Bewegung begünstigt alle Faktoren natürlich immens.
Was müssen wir denn nun tun, um gegen diese Dysbalancen in unserem Alltag anzugehen. Eigentlich gar nicht mal so viel. Und so schwer ist es auch nicht, denn einige tun schon etwas gegen den Lifestyle der “Neuzeit”. Sie ernähren sich gesund und ausgewogen und sorgen dafür, dass sie mehr Bewegung in den Alltag bekommen. Mehr ist es eigentlich gar nicht. Man muss kein Leistungssportler werden oder auf einer dauerhaften “Diät” sein, bei der man nie wieder seine Leibspeise essen darf.
Ein paar mehr Schritte am Tag, vielleicht 2 Sporteinheiten die Woche, dazu etwas weniger Alkohol, viel Gemüse, Obst, Eiweiße und gute Fette. Wo möglich, auch mal Vollkornprodukte anstatt der Weißmehlvarianten wählen. Diese einfachen Dinge, können schon viel auf dem Weg in ein langes und gesundes Leben bewirken.
Tut euch und eurem Körper den Gefallen, arbeitet gegen die Dysbalancen aus Ernährung und Bewegung an – und verfolgt einen gesunden Lebensstil der Neuzeit.
Eure Fitalistin

Basischer Sonntagskuchen

Basischer Kuchen

Man muss zwar auf einiges verzichten wenn man eine basische Ernährung verfolgt, aber nicht auf alles ;-)

Basische Kuchen sind immer Fruchtkuchen, um sie zu backen braucht man nur wenige Zutaten. Im Gegensatz zu anderen Kuchen und Süßspeisen, die ich schon veröffentlicht habe, gibt es in der basischen Ernährung keine Alternativen für Schokolade, Mehl oder Zucker. Sie sind im Kuchen schlicht weg nicht enthalten.

Du brauchst: Mandeln, Datteln (ca. 400g), 2 Orangen und Obst nach Belieben (in diesem Fall Kirschen).

So wird`s gemacht: Die Mandeln werden gemahlen. Die Datteln mit dem Saft aus den beiden Orangen in den Mixer geben und danach mit den gemahlenen Mandeln vermengen. Die Masse wird in einer Springform verteilt und leicht an den Rändern hochgedrückt. Sie bildet Kuchenboden und -rand zu gleich.

Für den Belag, die Kirschen mit ein paar Datteln pürrieren und auf den “Teig” in der Kuchenform geben. Wer mag, kann Kokosraspeln hinzugeben.

Offiziell wird der Kuchen nicht gebacken. Damit er aber etwas trocknet kann er bei ca. 150° für 30 – 45 Minuten in den Ofen. Danach gut auskühlen lassen (z.b. auf den Balkon stellen).

Guten Appetit – Eure Fitalistin

Basisch essen Woche 2

Die 2. Woche meines Experiments beginnt. Nach der ersten Woche starte ich zuversichtlich in die nächste Runde :-)

Montag: Weil ich den ganzen Tag unterwegs bin, musste ich bereits gestern ordentlich vorkochen. Den Beifahrersitz voll mit Mittagessen, Snachs und Abendessen ging es auf in die neue Woche. Denn sich unterwegs etwas kaufen, ist mit basischer Ernährung nicht unmöglich, aber schwierig…die Möglichkeiten bestehen derzeit aus Gemüse, Trockenobst & Nüsse oder Banane. Alles aber Dinge, die man gut mitnehmen kann. Ab nächster Woche startet Phase 2 und es kommen ein paar mehr Lebensmittel dazu und die Auswahl wird größer.

Nach wie vor fehlt mir immer noch nichts. Satt bin ich, bzw. bei Appetit habe ich mittlerweile viele Snacks für mich gefunden. Auch warme Hafer- / Sojamilch schmeckt seht gut und hat eine natürliche Süße. Ideal für die “Kaffeepause” am Nachmittag

Dienstag: Zum Frühstücken bin ich heute bei meinen Eltern eingeladen. Ich habe mir mein Frühstück selbst mitgebracht :-) Die Liste der Lebensmittel, die ich derzeit esse, liegt auch bei meinen Eltern und so erwarteten mich zusätzlich zur mitgebrachten Dinkelkleie leckere getrocknete Aprikosen und Paranüsse. Und total lieb: Es wurde kollektiv Kräutertee getrunken, damit ich nicht zum Kaffee verführt werde (zur Information: die Male in denen dieses Szenario in den 20 Jahren in denen ich zu Hause wohnte zu sehen war, ließen sich an einer Hand abzählen :-) )

Was mir auffällt ist, dass es immer mehr Interessierte gibt, die nach meinem Projekt fragen und sich auch vorstellen können, sich ebenfalls mehr mit dem Thema basischer Ernährung auseinander zu setzen und die ein oder andere Mahlzeit basisch auszurichten.

Mittwoch: Ich musste heute die Regeln brechen!!!!! Schock – nein keine Panik, ich halte nach wie vor durch. Und alle die gewettet haben, das ich aufgruund von Kaffee die Regeln breche, muss ich enttäuschen. Essenstechnisch war ich für den heutigen Tag wieder voll ausgestattet, allerdings reichte mein Leitungswasser nicht aus. Da es vor Ort nur das gute Mineralwasser mit Kohlensäure gab, musste ich hier eine Ausnahme machen. Denn wie der Name schon sagt ist KohlenSÄURE nicht basisch. Aber bevor ich garnichts trinke (was auch auf keinen Fall gut ist) habe ich diesen Regelbruch in Kauf genommen. Da auch die restliche angebotene  Verpflegung nicht basisch war, begnügte ich mich mit Kaisergemüse (TK) mit Tomatensauce und Hirse.

Die umgestellte Ernährungsweise wird für mich zur Gewohnheit. Bei Hunger oder Appetit muss ich weniger darüber nachdenken, was ich am besten Esse. Wieder ein gutes Beispiel für die Gewohnheiten und Automatismen die wir entwickeln.

Donnerstag: Alles super bis zur Mittagspause, nasses und ungemütliches Herbstwetter macht Appetit auf Kaffee und Kuchen. Und jetzt WILL ich Kaffee. Es ist wirklich der erste Tag, an dem ich das Verlangen nach Kaffee und etwas Süßem (Keks, Kuchen, Schokolade) habe. Die Autowerbung die im Radio läuft (“Ich möchte einen Kaffee und ein Schokomuffin” – “Das macht Flecken und Krümel in Ihrem Auto, die bekommen sie nicht” – “Und wer sind sie?” – “Die nächste Besitzerin Ihres Autos”) macht es auch nicht besser, aber ganz ehrlich….wer braucht schon das Auto… ich nehm Kaffee und Muffin :-D

Mein neues Rezept Highlight im basischen Ernährungsplan: Feldsalat mit Paprika, Tomate und Gurke. Dazu Tofu zusammen mit Champignons und Sonnenblumenkerne gebraten und mit Curry gewürzt. Seeeehr lecker! Davon gabs heute eine riesige Schüssel. Trotzdem mag ich mal wieder einen Kaffee trinken….. :-(

Freitag: Den Vormittag unterwegs,  Mittags so wie gestern Salat mit Tofu und Co. heute noch eine Avocado zusätzlich in den Salat. Nach dem Mittagessen kam der Kaffee bzw. Süßigkeiten Appetit. Ein bisschen Trockenobst musste herhalten. Nach der zweiten Runde Termine am Nachmittag/ Abend gabs dann Zucchininudeln mit einer leckeren Tomatensauce aus Zwiebeln, Möhren, Paprika und Tomaten.

Was definitiv fehlt ist die Möglichkeit eines “Wachmachers”, wenn man müde ist. Normalerweise helfen ein grüner Tee, ein Kaffee oder ein Glas Pepsi (light). All das fällt nun weg und ehrlichgesagt ist Leitungswasser nicht unbedingt ein Wachmacher… ;-)

Samstag: Zur “Feier des Wochenendes” habe ich mein Frühstück heute mit Haferkleie probiert. Schmeckt auch ganz gut, aber ich bleibe dabei: Mit Wasser geht es gar nicht. Mit Soja- oder Mandelmilch hingegen, sehr lecker :-)  Abends ging es eine Runde über den Freimarkt und in die Halle 7. Als Fahrer und basisch Esser, eröffneten sich mir ungeahnte Möglichkeiten!!! Also erst mal, ich mag den Freimarkt (Bremens 5. Jahreszeit) mit all seinen Gerüchen und Leckereien und natürlich hätte ich nichts dagegen gehabt nach Herzenslust zu schlemmen, aber das ist momentan nun mal nicht drin. Ich habe es mir selbst ausgesucht und finde es spannend zu sehen, wie sich z.T. Betrachtungsweisen ändern (brauche ich das Eis gerade wirklich?) Und da ich am letzten Freimarktstag meinen ersten “ich darf essen was ich möchte Tag” habe, werde ich wohl noch mal vorbei schauen. Aber schon jetzt weiß ich, das ich das was ich esse mit mehr Bedacht wählen und mit mehr Genuss essen werde (denn es ist keine Selbstverständlichkeit). So viel zum Bummel über den Markt. Zum Besuch der Halle 7 sei gesagt: Dort gibt es Tee!!!! Leider auch Kaffee was mir die Auswahl wieder etwas schwerer gemacht hat. Nach einem etwas irritierten Blick des Verkäufers (ich glaube ich war die einzige die dort Tee trank) bin ich mit meinem ergatterten Getränk (mal kein Leitungswasser) losgezogen. Meine Freundin sagte mir, sie lache mich AN und nicht AUS (ich bin mir da ja nicht ganz sicher ;) ) Ich sagte ihr, dass die Tatsache, dass ich einen Tee trinke, bestimmt ein toller Gesprächseinstieg sei, bzw. ein Grund weshalb ich angesprochen werde. In dem Moment als ich diesen Satz beendete, kam ein Junger Mann auf uns zu und fragt mich, wieso ich Tee trinken würde? Tja, meine Theorie hat sich bestätigt – ich mag wenn ich recht habe!

Auch ein weiterer Mann der uns ansprach fragte: “Sag mal trinkt du da ernsthaft Tee?” Also mein Tipp für alle die mit jemanden ins Gespräch kommen möchten: Bestell dir einen Tee! Danach bin ich aber wieder auf das alt bewährte Leitungswasser umgestiegen, war doch recht warm. Eine nicht ganz so schöne Erfahrung, war die Tatsache, dass ich am fortgeschrittenen Abend, doch Hunger bekam und es natürlich keine Möglichkeit gab, diesen zu stillen. Da musste ich warten bis ich wieder zu Hause war, denn Snacks für die Nacht in der Disco, dass wollte ich nun nicht einplanen. Alles in allem ein sehr gelungener Abend, auch ohne Alkohol, und Freinarkt essen. Trotzdem freue ich mich, wenn ich mal wieder etwas anderes essen kann. Lange dauert es nicht mehr, ist ja schon Halbzeit!

Sonntag: Wer feiern kann, kann auch arbeiten, also ging es heute wieder los, Kurse geben. Ohne Alkohol auch gar kein Problem – ich fühle mich ja so basisch :-) Für den heutigen Feierabend wurde mir ein basischer Kuchen versprochen! Ich freu mich schon sehr….Kuuuuuchen!!!! Und bin natürlich gespannt wie er schmeckt. Wenn er was wird und gut schmeckt, gibt’s das Rezept natürlich in den nächsten Tagen im Blog. Dazu werde ich mir eine warme Sojamilch gönnen- mmhhh! Man merkt, Ansprüche werden runter geschraubt ;-)

Fazit nach 2 Wochen: Auch wenn die Planung des Essens, sowie die regelmäßige Zubereitung mit schnibbeln, kochen etc. recht zeitaufwendig ist, muss ich zugeben, dass ich mich ganz gut fühle. Trotz 2 Tagen in dieser Woche (Do. / Fr.) an denen ich liebend gerne Kaffee getrunken und was Süßes gegessen hätte, mach ich natürlich weiter. Die Halbzeit ist schon erreicht und ab Montag wird der Speiseplan um Vollkornprodukte erweitert. Was mich dann doch zeitweise wundert ist, was ich für Mengen esse. Die drei Mahlzeiten am Tag fallen doch größer aus als erwartet und ich bin danach angenehm gesättigt. Das Essen schmeckt und ich bekomme neue Ideen, die ich auch in Zukunft weiterhin umsetzen werde.

Ich freue mich auf Kommentare und Fragen von euch. Ich weiß, dass der Eine oder Andere selber bereits überlegt so etwas wie einen basischen Tag einzulegen :-) - Eure Fitalistin

Basische Kürbissuppe von Personal Trainerin Sina Cordsen

Kürbissuppe

Ein typisches Herbstgemüse ist der Kürbis. Zu meiner Freude stellte sich heraus das er basisch ist. Schon zählt er derzeit zu meinen Favorisierten Speisen am Mittag.

Du brauchst: 1 Hokkaido Kürbis, 2 Kartoffeln, 1 Kohlrabi, fettfreie Gemüsebrühe, Curry

So wird`s gemacht: Den Kürbis halbieren und entkernen (die Kerne aufbewahren), danach den Kürbis in gleichmäßig große Stücke zerlegen. Der Hokkaido Kürbis muss nicht geschält werden, da die Schalle während des Kochens weich wird und somit mitgegessen werden kann.

Die Kartoffeln schälen und ebenfalls in Stücke schneiden (ähnliche Größe wie die der Kürbisstücke), danach mit dem Kohlrabi gleichermaßen verfahren.

Alles zusammen in einen Topf mit Wasser geben und kochen lassen, die Gemüsebrühe kann nun schon dazu gegeben werden. Nach und nach zerfällt der Kürbis, die Kartoffeln und der Kohlrabi garen – nun den Topf vom Herd nehmen und alles pürieren. Mit ca. 2 TL Curry (je nach Geschmack und Menge) abschmecken und noch einmal aufkochen lassen.

Vor dem Servieren kann die Suppe noch mit Kürbiskernen garniert werden.

Guten Appetit – Eure Fitalistin

P.s.: Die Kürbiskerne aus dem eigenen Kürbis aus dem Fleisch trennen. Dazu das Kürbisfleisch in beide Hände nehmen und ausdrücken, dabei fallen die meisten Kerne ab. Danach auf einem Backblech auslegen und für  20 -25 Min bei 175° trocknen lassen. Danach auskühlen lassen – sie können sowohl mit als auch ohne Schale verzerrt werden und ergeben einen leckeren und gesunden Snack!

Basisch essen Woche 1

Die erste Woche meines Experiments ist um. Hier habt ihr einen kleinen Einblick in meinen basischen Tagesablauf.

Tag 1)

Gestern, nach dem 10 Km Lauf beim SWB – Marathon und dem Langhantelkurs den ich gegeben habe, habe ich nochmal alles gegessen was jetzt erstmal tabu ist. Dementsprechend fiel der Hunger fürs Frühstück recht gering aus.

Heute Morgen den PH – Wert bestimmt und das Ergebnis: Besser als gedacht! Der Gedanke dazu: “Muss ich dann wirklich das Experiment machen?” Die Antwort: “Nein, ich muss nicht, aber ich will es! Und schön, dass ,meine Lebensweise gar nicht so sauer ist.” ;-)

Der erste Gedanke beim öffnen den Kühlschranks: “Ok, du musst einkaufen gehen”. Zum etwas verspäteten Frühstück gabs dann Banane und getrocknete Aprikosen. Hab ich beides lange nicht gegessen, war auch mal wieder ganz lecker. Ob das immer so ist, lasse ich heute noch mal offen. Ich bin einfach jemand der gerne und gut frühstückt – es ist die für mich wichtigste Mahlzeit des Tages. Für das Mittagessen habe ich schon am Wochenende vorgekocht, damit ich etwas zum mitnehmen habe. Kartoffelsuppe mit Blumenkohl und Kohlrabi stand auf dem Speiseplan. Abends zu Hause gabs noch schnell einen Salat mit Mandeln.

Alles in allem hat der erste Tag wirklich gut geklappt. Einkaufen gehen fällt leichter, allerdings muss ich wieder mehr Vorbereitungs- und Kochzeit einplanen.

So kann es weiter gehen.

 

Tag 2)

Neben der Banane und den Aprikosen habe ich noch ein paar Mandeln gegessen, aber das muss morgen anders werden! Kaffeedurst habe ich zu Beginn des Tages aber noch nicht (soll sich später ändern :-) )

Nach dem ersten Termin des Tages (1 Stunde walken), kam dann echt Hunger durch. Aber da man nicht hungrig einkaufen gehen soll – erst mal ein paar Rosinen essen. Um für die nächsten Tage ein wenig besser planen zu können, habe ich mich im Internet über verschiedene Rezepte (insbesondere zum Frühstück) schlau gemacht. In meinem Einkaufskörbchen landeten Reismilch, Avocado, Dinkelkleie, Sonnenblumenkerne, Grapefruit (ich bin mir nicht sicher, ob ich sie mag, aber es ist mal was anderes), Mandelsplitter, Rosinen und Kartoffeln.

Mittags wurde der restliche Salat von gestern mit Avocado und Sonnenblumenkernen “gepimpt”. So etwas mag ich eh ganz gerne. Zum Nachtisch (statt meines Kaffees – und hier kam der Kaffeedurst dann doch durch) eine warme Reismilch und getrocknete Feigen + eine Grapefruit (ich musste herausfinden, ob ich sie mag! Das Resultat: Sie ist ok)

Ich merke, dass sich mein Körper auf die andere Ernährungsweise umstellt, bzw. mein Bauch noch nicht recht etwas damit anzufangen weiß. Es “rumort” doch von Zeit zu Zeit ein wenig du ich habe Appetit (leider eher auf Dinge, die meinem gewohnten und nicht meinem neuen Speiseplan entspringen). Hungrig bin ich nicht, denn das was ich esse, sättigt mich gut.

Zum Abendessen gibt’s dann später noch einen Kohlrabi und Möhren.

Eine Frage die mir heute im Kopf herumgegeistert ist: “Willst du das wirklich noch 26 Tage machen?”

Tag 3)

Ich fühle mich echt fit. Obwohl gestern erst gegen 22.45Uhr geschlafen (wohlgemerkt sofort eingeschlafen) bin ich um 6.10Uhr (5 Min vor meinem Wecker) aufgewacht und fühlte mich ausgeschlafen.

Mein lieblings Frühstück heißt ab jetzt: Reismilch mit Dinkelkleie, Rosinen, Banane und Mandelsplittern. Ein kleiner Rückfallgedanke an Kaffee kam doch auf. Ich war zum Kaffeetrinken verabredet und trank meinen Ingwertee. Aber frischer Kaffee der eingegossen wird, riecht einfach sehr lecker :)

In der Mittagspause hieß es vorkochen, für 2 Tage, da viel unterwegs und keine Zeit. Hirse mit einer Tofu – Avocadopfanne (s. Rezept im Blog). Schmeckt lecker und macht satt.

Am Nachmittag und Abend musste ich mich noch etwas körperlich ertüchtigen (bleibt in meinem Job nicht aus). Aber auch da merke ich keinen Leistungsabfall.

Mein Snack für zwischendurch getrocknete Datteln & Feigen mit Sojakernen und Mandeln. Schmecken lecker, sind nur leider sehr teuer. Aber da muss ich jetzt 4 Wochen durch…bei Milchprodukten, Marmeladen etc spare ich schließlich einiges ein.

Tag 4)

Und schon wieder bin ich 3 Min vor meinem Wecker wach, fühle mich ausgeruht und bin gestern gut eingeschlafen. Vielleicht ist es Zufall oder Einbildung, aber das werde ich in den nächsten Wochen weiter herausfinden.

Ein langer Tag steht bevor mit vielen unterschiedlichen Terminen, wenig Zeit und Pausen im Auto. Aber ich freue mich wie jeden Tag auf meine Arbeit und habe mit meinem neuen Müsli (Dinkelkleie in Wasser gehen garnicht, ich  steige wieder um auf Reis-/ Sojamilch), meiner Hirsepfanne und Mandeln, sowie Trockenobst genügend proviant an Bord.

Mir ist heute ein Automatismus aufgefallen, wenn ich z.B. Beim Kunden gefragt werde, ob ich einen Kaffee möchte, nicke ich automatisch, musste mir heute allerdings auf die Zunge beißen und verneinen. Bin dann auf Wasser umgestiegen, es ist nur eine Kleinigkeit, aber ein gutes Beispiel für Dinge, die man unbewusst macht.

Mein Magen beginnt sich an die neue Ernährung zu gewöhnen, bzw. findet sich damit ab. Und der Vorteil des heutigen Tages: Je mehr man zu tun hat, desto weniger achtet man auf eventuelle Verlockungen. Vermisst habe ich nichts.

 

Tag 5)

Müüüüüde! Zwar bin ich wieder kurz vor dem Wecker wach geworden, aber ich hätte auch gerne liegen bleiben können :-)

Bevor ich zum ersten Termin starte, muss ich noch anfangen, dass Essen für die nächsten Tage vorzubereiten. Es soll Kürbissuppe geben. So ein Kürbis ist ganz schön schwer auseinander zu kriegen.

Beim Frühstück bleibe ich mir nun treu, das Mittagessen bestand aus einem großen Teller Suppe mit Sonnenblumen- und Kürbiskernen (selbst geröstet).

Ich habe heute einen sehr aufgeblähten Bauch, was nicht unbedingt angenehm ist, mal sehen wie es weiter geht. Abendessen gibts heute recht früh, weil ich abends noch zu einem Geburtstag gehe. Dort werde ich mich mit Leitungswasser begnügen, was natürlich auf allgemeines geschmunzelt, aber auch Interesse stößt. Und natürlich dürfen die Anmerkungen: “Wie schaffst du das bloß” und “Hast du gar keinen Appetit auf etwas andres? ” nicht fehlen. Und klar habe ich in Gesellschaft auch Lust auf etwas anderes, bzw. ein erneuter Automatismus (der Griff zu Salzstangen/ zum Sektglas) muss bewusst geändert werden.

Das erste Basenbad gab es auch,da ich ein paar kleine Piclel an der Schulter und am Schlüsselbein bekomme. Dies kann ein Zeichen der Giftstoffe sein, die nach außen, über die Haut abgegeben werden. Basenbäder können hier helfen, dies zu mindern oder zu vermeiden. Auf jeden Fall ist die Haut danach schön weich!

Nun steht mir das erste Wochenende mit basischer Ernährung bevor. Und die Überlegung, wie das wohl ist, wenn man etwas mehr Zeit und Möglichkeiten zum Essen hat.

 

Tag 6)

Das Wochenendfrühstück unterscheidet sich nicht mehr vom Frühstück der Woche. Essen ist schon vorbereitet (Kürbissuppe) und fit fühle ich mich auch. Bis auf einen Trainingstermin ist heute Pause angesagt. Beim Mädelsabend, fragte meine Freundin ganz lieb nach, ob es für mich ok ist, wenn sie nicht basisch isst, also Chips und Schoki. Das wars für mich und stört mich auch nicht weiter. Ich habe mir dann Minifeigen und ein paar Aprikosen gegönnt.

Im allgemeinen esse ich wesentlich mehr Kohlenhydrate als sonst. Mal sehen, ob sich irgendetwas an meinem Gewicht verändert? Das ist nicht mein Ziel, allerdings esse ich sonst mehr Eiweiß und weniger Kohlenhydrate. Aber die Kohlenhydrate die ich momentan esse, sind eher langkettig, während ich sonst, wenn ich KH esse eher die kurzkettigen (aus Süßigkeiten und Co.) esse.

 

Tag 7)

Eine Woche ist um. Die Waage sagt -0,6Kg. Das ist für mich aber eine normale Schwankung und kann sich innerhalb von 2 Tagen auch ins entgegen gesetzte kehren ;-)

Für heute steht auf dem Plan: Kurs geben, Freundin besuchen, und schon mal das Essen für die nächsten Tage vorbereiten. Ich plane schon mein essen, allerdings nicht in der Art wie ich es momentan mache. Das ist z.T. schon sehr anstrengend und Zeit intensiv. Aber bisher klappt es.

Sonntag ist immer Kuchentag, dass ist schon sehr schade und diese Gewohnheit vermisse ich schon. Aber ich habe schon basische Kuchenrezepte rausgesucht, die ich ab nächster Woche dann probieren werde :-)

Alles in allem liegt eine gute Woche hinter mir. Es hat alles funktioniert und ich habe mich gut einstellen können. Mal Segen, was ich in der nächsten Woche in Sachen basischer Rezepte ausprobieren werde.

Ich halte euch auf dem laufenden.

Basisches Mittagessen (Sina Cordsen – Personal Trainerin in Bremen)

2014-10-08 12.59.41

Ein Mittagessen, nach meinem derzeitigen Ernährungsplan. Rein basisch natürlich :-)

Du brauchst: Tofu (Natur), 1 Avocado, 2 Möhren, Blumenkohl, Hirse.

So wird`s gemacht: Die Hirse in der doppelten Menge Wasser zum kochen bringen und danach 10min quellen lassen.

In der Zwischenzeit den Tofu würfeln, die Avocado und die Möhren schälen und klein schneiden. Den Blumenkohl in Röschen teilen und in Gemüsebrühe vorkochen.

Die Avocado mit den Möhren und dem Tofu anbraten (1TL  Olivenöl zum anbraten). Den Blumenkohl dazu geben.

Das gebratene Gemüse mit der fertig gequollenen Hirse auf einem Teller anrichten und es sich schmecken lassen!

Personal Trainerin Sina Cordsen macht den Selbstversuch – 4 Wochen basisch essen

Es ist immer schwierig, Dinge zu empfehlen oder von ihnen zu sprechen, wenn man es selbst nicht ausprobiert hat. Wenn man nicht weiß, ob es leicht oder schwer fällt, wie es sich anfühlt, bzw. was es für Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele hat.

Vor kurzem habe ich im Blog bereits über Basenbäder geschrieben. Dadurch habe ich mich etwas mehr und etwas tiefer mit dem Säure – Basen Haushalt in unserem Körper befasst. Und wie angekündigt, starte ich nun auch den “Selbstversuch”:

Ich werde ab Montag (06.10.14) für 4 Wochen eine rein basische Ernährung ausprobieren. Das Bedeutet meine bisherigen Essgewohnheiten umstellen. Das mache ich, um meinem Körper etwas gutes zu tun und ihm eine Auszeit bzw. einen Ausgleich zu Säurebildenden Prozessen wie z.B. Kaffee, die ein oder andere Süßigkeit oder Alltagsstress zu geben.

Es gibt die Einteilung der Lebensmittel in drei Stufen: grün: sehr basisch, gelb: noch basisch, rot: nicht basisch

In den ersten 2 Wochen werde ich mich nur von “grünen” Lebensmitteln ernähren. In der zweiten Hälfte des Experiments, kommen auch nach und nach “gelbe” hinzu. Die “roten” werde ich in dieser Zeit gar nicht essen.

Damit ihr eine Vorstellung bekommt was “grün”, “gelb” und “rot” bedeuten, hier ein kleiner Überblick:

grün: Nahe zu alle Gemüsesorten, Trockenobst, Getreidesorten wie Amaranth, Dinkel, Hirse und Quinoa. Weitere Produkte sind Soja, Mandeln, Paranüsse und Leinsamen. Zu basischen Getränken zählen: Wasser, Kräutertee, Hafer-/ Mandelmilch und ungesüßte Sojamilch.

gelb: Nahe zu alle Obstsorten, Vollkornprodukte (Reis, Nudeln, Brot), Süßwasserfische.

rot: Alle Wurst und Fleischsorten, Milchprodukte (Quark, Eier, Käse, Joghurt, Hüttenkäse, Sahne), Weißmehlprodukte und Backwaren, Butter & Margarine, Süßigkeiten, Ketchup, Senf, Mayonnaise, Fastfood und andere Fertigprodukte. Getränke auf die ich verzichten muss: Fruchtsäfte, Limonaden, Kaffee und alkoholische Getränke.

Meine Einschätzung: 

Ich denke, dass mir die meisten Dinge leicht fallen werden. Ich esse eh kein Fleisch, Gemüse esse ich gerne. Wasser und Tee trinke ich täglich (ich muss beim Tee nur auf Kräuter umstellen). Was mir schwer fallen wird ist der “Kaffee Entzug”. Hier bin ich ganz ehrlich und sage, dass dies wohl mein größtes Laster ist. Auch der Komplette Verzicht auf Süßigkeiten wird interessant, da ich weniger der “deftige”, sondern eher der “süße” Typ bin. Da sich in meinem Kühlschrank immer Magerquark, Hüttenkäse und Mozzarella (light) befinden, werde ich auch hier umstellen müsse.

Aber ich freue mich auf die Umstellung, denn der Mensch ist eingefahren in dem was er kocht und isst. Auf diese Weise erhoffe ich mir neue Ideen für meine “schlanke” und bald auch “basische” Küche. Mit tollen neuen Rezepten und Dingen die ich so noch nicht gegessen habe.

Ich werde (ähnlich wie Henning) regelmäßig Tagebuch führen und protokollieren was ich für Veränderungen merke, was mir leicht bzw. schwer fällt und ob ich es weiterempfehlen kann. Sowohl am Anfang, als auch am Ende der 4 Wochen, werde ich den PH- Wert bestimmen, um eventuelle Auswirkungen zu bemerken.

Ab nächster Woche dann mehr zum Thema “Sina wird basisch” :-)

Eure Fitalistin