Gemüseauflauf – schnell und einfach!

Jetzt im Sommer hat man meist mehr Hunger auf Salate und andere frische & leichte Dinge. Aber auch dieser Gemüseauflauf ist für den Sommer geeignet, hat wenig Kohlenhydrate und viel Protein. Ein tolles Mittagessen, das auch kalt im Büro gegessen werden kann.

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Du brauchst:

1 Kartoffel (von gestern), 1/2 Zucchini, 1 Paprika (orange oder rot), 1 Becher saure Sahne, 3 EL Magerquark, Kräuter und 100g Käse zum überbacken (max. 30% F.i.Tr.)

So wird´s gemacht:

Die Zucchini waschen und ebenso wie die Kartoffel in Scheiben schneiden. Die Paprika waschen, entkernen und in ähnlich große Stücke schneiden. Die Paprika kann vorher kurz angebraten werden, um die Garzeit des Auflauf zu verkürzen.

Die Scheiben abwechselnd in eine Auflaufform legen. Sie können natürlich auch geschichtet werden…

Den Backofen auf 180° vorheizen. Den Magerquark mit der sauren Sahne und den Kräutern verrühren und über das Gemüse geben. Zum Schluss nur noch den Käse darüber geben und alles für ca. 30Min im Ofen backen lassen.

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Danach aus dem Ofen holen und auf einem Teller anrichten!

Guten Appetit – Die Fitalistin

Ernährung für die Regeneration

Nach dem ich letzte Woche bereits über die optimale Ernährung VOR dem Wettkampf geschrieben habe, werde ich mich heute der Ernährung NACH dem Wettkampf / dem Spiel widmen.

Denn auch hier kann ein Sportler einiges unternehmen, um die Regeneration zu optimieren. Insbesondere, wenn am Folgetag weitere Spiele anstehen, sollte der Körper so gut es geht regenerieren, um für den nächsten Tag fit zu sein.

Die erste Regel nach dem Wettkapf lautet: Auslaufen. Ca. 10 Minuten lockeres Laufen fördert die Durchblututng, welche wichtig für den Transport von Nährstoffen und die damit verbundene Regeneration ist. Gleichzeitig fördert es den Abbau von Laktat. Eine weitere Empfehlung ist, am Folgetag eine regenerative Lauf- oder Radfahr Einheit zu absolvieren (vorausgesetzt es findet kein erneuter Wettkampf statt).

Direkt nach dem Wettkampf sollte der Wasserhaushalt wieder aufgefüllt werden. Um gleichzeitit auch die Kohlenhydratspeicher wieder aufzufüllen kann hier zu selbstgemischten Saftschorlen im Verhältniss 1:3 bzw. 1:4 gegriffen werden. Die Flüssignahrung wird in den ersten 30Minuten nach dem Wettkampf besser vertragen. Nach ca. 60 – 90Minuten sollte dann feste Nahrung aufgenommen werden. Hier gilt die Kombination Kohlenhydrate mit Eiweißen. Beispiele sind: Kartoffeln mit Ei, Cornflakes mit Milch, Vollkornbrot mit Wurst / Käse, Milchreis, Linsen oder Nudeln mit Tomatensauce, Hirse mit Fisch oder Fleisch und Joghurt/ Quark mit Früchten. In diesen Beispielen stecken hochwertige Eiweiße wie auch Kohlenhydrate. Gleichzeitig wichtige Vitamine und Mineralstoffe, welche den Regenerationsprozess des Körpers positiv beeinflussen. Die Mineralstoffe Magnesium, Kalium und Zink gehören unbedingt zur Ernährung nach dem Wettkampf. In Kombination mit Kohlenhydraten und Eiweißen können sie ihre volle Wirkweise entwickeln und die optimalen Effekte erzielen.

Der Genuss von Alkohol hat in der Regeneration nichts verloren. Sobald Alkohol im Blut ist, stoppt der Körper die Regenerationsprozesse. Die Regeneration wird verzögert und verläuft nicht optimal. Insbesondere, wenn am Folgetag weitere Wettkämpfe anstehen, ist vom Feierabend Bier dringend abzusehen.

Wärme entspannt und hilft der Regeneration: Nach dem Wettkampf eine warme Dusche oder ein warmes Bad vor dem schlafengehen ist durchaus zu empfehlen. Ein Gang in die Sauna mit anschließendem Wechselduschen unterstützt ebenfalls die Regeneration des Körpers. Die Kombination mit entspannenden Regenerationsmassagen und ausreichend Schlaf macht die Regeneration dann perfekt.

Für den nächsten Wettkampf wünsche ich viel Erfolg – Die Fitalistin

Dein perfekter Smoothie

Etwas fruchtig leichtes, wie z.B. ein Smoothie, ist bei den warmen Temperaturen genau das richtige als Frühstück oder auch als kleiner Snack zwischendurch.Über den Smoothie als solches, habe ich bereits einen Blog geschrieben. Aber welche Zutaten passen gut in den Smoothie und welche Kombinationen und Mengen kann man gut vermischen????

Dafür habe ich heute eine kleine Liste – für Deinen perfekten Smoothie:

Du brauchst:

  1. Eine Flüssigkeit als Grundsubstanz (jeweils 150ml):Joghurt, Kokoswasser, Milch, Kokosmilch, Fruchtsaft oder grünen Tee
  2. Das Bindemittel:
    1 Banane, 1 Avocado. 1/2 EL Chia Samen, 1 EL Haferflocken oder 1 EL Erdnussbutter (o.ä.)
  3. Gemüse (jeweils 1 Hand voll):Spinat, Frühkohl, Grünkohl, Mangold, Rocula, Gurke, Brokkoli oder Kürbis
  4. Obst (jeweils 75 – 100g)Mango, Ananas, Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Kiwi, Birne, apfel, Nektarine
  5. Zusatz (jeweils 1 EL):Hanfsamen, Datteln, Granatapfel, Honig, Kakaopulver, Zimt, Ingwer, Minze, Zitrone oder Limette

Für Deinen perfekten Smoothie wählst du dir aus jeder Kategorie eine Zutat aus und mixt sie alle zusammen. Ich wünsche Dir einen guten Appetit – Die Fitalistin

Ernährung vor Wettkämpfen & Spielen

Das Training für einen Wettkampf oder vor einem Spiel kann noch so gut durchgeplant und effektiv sein, wenn aber die Ernährung vor dem Einsatz nicht abgestimmt ist, ist auch der beste Trainingsplan nicht mehr viel wert.

Aber worauf kommt es bei der Ernährung vor dem Wettkampf an? Was ist zu beachten? Und was kann passieren, wenn ich mich nicht daran halte?

Mit all diesen Fragen, habe ich mich in letzter Zeit vermehrt beschäftigt. Auch in diesem Bereich gibt es, so wie in vielen anderen Bereichen der Ernährung auch, die verschiedensten Meinungen und sicherlich haben alle ihren Sinn und ihre Daseinsberechtigung. Ich habe für diesen Blog die meiner Meinung nach effektivste Variante gewählt, die ich auch schon erfolgreich eingesetzt habe.

Die Vorbereitung beginnt nicht erst am Morgen des Wettkampfes oder des Spiels. Vielmehr sind es die letzten 36 – 48 Stunden vorher, in denen der Sportler sich und seinen Körper auf die anstehende Leistungsabfrage vorbereitet.

Bereits am Vortag sollte dafür gesorgt werden, dass der Körper ausreichend Flüssigkeit bekommt. 2,5 – 3L Wasser, Kräuter- oder Früchtetee sollten getrunken werden. Ab dem Abendessen empfehle ich auf Fleisch zu verzichten, da es eine lange verweildauer im Magen hat und diesen damit unnötig belasten. Als Proteinquelle dienen pflanzliche Eiweiße aus beispielsweise Tofu oder verschiedenen Gemüsesorten. Auch Eier oder weißer Fisch düfen am Abend vor dem Wettkampf noch gegessen werden. Diese sollten mit langkettigen Kohlenhydraten kombiniert werden (Vollkorn Nudeln, Kartoffeln, Wildreis). Es sollte drauf geachtet werden, den Körper mit ausreichend Kohlenhydraten zu versorgen, damit die Glykogen Speicher in der Muskulatur am Wettkampftag aufgefüllt sind. Dies muss nicht in Form einem “Pasta Party” passieren, wie es häufig bei Läufern der Fall ist. Es muss nur so viel gegessen werden, bis ein Sättigungsgefühl erreicht ist.

Auch der Schlaf ist vor dem Wettkampf sehr wichtig. Es gilt die Regel, dass ca. 8 Stunden Schlaf sinnvoll sind. Allerdings kann dies auch von Person zu Person unterschiedlich sein. Meine Empfehlung: Nicht zu spät essen, denn das kann das Einschlafen negativ beeinflussen.

Am Tag des Wettkampfes wird gefrühstückt. Hier kommt es darauf an, wann der Wettkampf beginnt. Die letzte große Mahlzeit sollte ca. 3 Stunden vor dem Startschuss oder dem Anpfiff zu sich genommen werden. Das bedeutet eventuell ein früheres Aufstehen, um diese Zeit einzuhalten. Das Frühstück sollte ausgewogen ausfallen. Dabei rate ich von dem einfachen Weißbrot mit Honig ab. Ist dies die Lieblingsmahlzeit vor dem Wettkampf, kann sie mit etwas Quark, Frisch- oder Hüttenköse optimiert werden. Denn nur das Weißbrot mit Honig liefert zwar schnell Energie, lässt den Blutzuckerspiegel nach einem rasanten Anstieg aber auch genauso wieder fallen. Dadurch kann es zu einem Leistungsabfall und Heißhunger kommen.

Optimale Frühstücksvarianten sind z.B. Obstsalat mit Nüssen und 2 EL Haferflocken, Porridge / Haferschleim ebenfalls mit Nüssen und ein wenig Obst (Beeren/ Trockenobst) und Wasser statt Milch aufgegossen, Vollkornbrot/ -brötchen dünn mit Honig bestrichen und einer Banane belegt. Bei allen Varianten gebe ich den Tipp diese vorher schon mal auszuprobieren und am Wettkampftag keine Experimente erstmalig durchzuführen.

Ist der Wettkampf erst später am Tag, kann ausgeschlafen und in Ruhe gefrühstückt werden. Das Mittagessen sollte vegetarisch ausfallen mit Vollkorn Nudeln oder Kartoffeln mit Gemüse und ggf. Tofu. Bei der Gemüsewahl lieber Gemüse mit weniger Ballaststoffen verwenden. Ansonsten kann es sein, dass der Magen zu sehr belastet wird (z.B. Gurke, Tomate, Brokkoli).

Beginnt er in der Mittagszeit, so dass keine Zeit für das Mittagessen bleibt, können Müsliriegel oder etwas Obst ca. 60 – 90Minuten vor Beginn aushelfen.

Auch am Wettkampftag muss ausreichend getrunken werden. Mein Tipp: Häufig kleine Schlucke trinken. Zu empfehlen sind in erster Linie Wasser (gerne still), Kräuter- & Früchtetees. Limonaden, Säfte oder auch selbst gemischte Saftschorlen haben vor und während des Wettkampf nichts im Glas verloren. Die sogenannten isotonischen Sport Getränke stehen aufgrund ihres Kaloriengehalts teils in der Kritik. Der Vorteil ist, dass diese Getränke den gleichen osmotischen Werte wie das menschliche Blut aufweisen und damit sehr schnell aufgenommen werden können. Allerdings sind die Zusammensetzungen der Nährwerte zu beachten, da viele der Getränke keine optimalen Werte aufweisen. Derzeit bin ich noch auf der Suche nach dem passenden isotonischen Getränk, welches in allen Bereichen die optimalen Werte aufweist. Sollte ich es finden, werde ich es selbstverständlich vorstellen. Wenn ihr Tipps habt, bitte gerne kommentieren!

Nun kann es los gehen! Auch während des Wettkampfes ist es empfehlenswert ab und an kleine Schlucke zu trinken. In den Pausen können kleine Snacks gegessen werden, wenn der Bedarf danach ist. Hier eignen sich Bananen oder Müsliriegel. Wer beides nicht mag, kann natürlich auch mit anderen Obstsorten aushelfen.

Wichtig: Bei allen Neuerungen in der Ernährung vor dem Wettkampf gilt es, sie einmal auszuprobieren, damit man weiß, wie der Körper auf die Veränderung reagiert.

Ich wünsche viel Erfolg für den nächsten Wettkampf – Die Fitalistin

Low carb Nachtisch – schnell und lecker

Dies ist eine kleine Nachtisch Komposition für den gesunden Jieper auf etwas Süßes.

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Du brauchst:

Für den Protein Pancake: 1 Ei, 1 EL Milch, 1 EL Wasser und 1 EL Eiweißpulver (z.B. Vanille Geschmack). Für den Rest: 1 Becher Protein Pudding (bsp. My Protein) & 1 Handvoll TK Kirschen.

So wird`s gemacht:

Die Zutaten für den Pancake vermengen und in einer Pfanne mit einem TL Öl braten. Danach entweder den Pancake etwas klein schneiden und auf einem teller anrichten oder ganz lassen und den Rest auf dem pancake anrichten.

Den Pudding auf dem Teller aufhäufen und die Kirschen dazu drapieren.

Guten Appetit – Die Fitalistin

Süßkartoffel Schiffchen mit Lachs zum Mittagessen

Dieses Rezept habe ich von meiner Kundin bekommen. Ich habe es direkt ausprobiert und finde es super lecker!

Es ist ein sehr gesundes Mittagessen mit gesunden Fettsäuren, wenigen langkettigen Kohlenhydraten und einer Menge Eiweiß.

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Du brauchst:

Süßkartoffeln oder normale Kartoffeln (vom Vortag, damit sich resistente Stärke bildet), eine kleine Dose Mais, Räucherlachs, 1 Becher saure Sahne und etwas Hartkäse (bsp. Pecorino), Kräuter nach Belieben.

So wird´s gemacht:

Die Kartoffeln halbieren und mit etwas Abstand in eine Auflaufform legen. Mit einer Gabel etwas platt drücken, damit eine größere Fläche entsteht und sie stabiler liegen. Die saure Sahne mit ein paar Kräutern und Gewürzen verrühren und jeweils ca. 1 EL auf jeder Kartoffelhälfte verteilen. Den Mais abgießen und ebenfalls auf den Kartoffeln verteilen. Alles für ca. 15min bei 180° in den Backofen geben.

Nach den 15min auf jede Kartoffel eine Scheibe Lachs legen und weitere 10-15 Min backen lassen. Wenn die Auflaufform aus dem Ofen geholt wird die Kartoffeln auf Tellern anrichten und etwas geriebenen Käse darüber geben. Zusätzlich können ein paar Nüsse oder Samen dazugegeben werden.

Guten Appetit – Die Fitalistin

Warum dürfen Veggie Würstchen eigentlich “Würstchen” heißen?!

Heute gibt es mal kein Rezept oder Trainingstipp, sondern eine Frage die mir immer wieder gestellt wird:

Wieso müssen die vegetarische Alternativen zu Fleisch immer so heißen und so aussehen wie die Fleischvarianten???

Eigentlich bin ich selber nie auf den Gedanken gekommen, dass es “falsch” sein könnte eine vegetarische Frikadelle, Wurst oder Hack als eben solches zu bezeichnen. Ich wusste bisher nicht das Fleisch Produkte eben diese Bezeichnungen für sich in Beschlag genommen haben. Für mich sind es Beschreibungen der Form, welche die vegetraische Alternative bekommt. Eben die Form einer Wurst, einer Frikadelle oder eben von Hack oder Geschnetzeltem. Die Ausnahme bei der ich als Vegetarier auch den Kopfschüttel ist “Fleischsalat – vegetarisch”, vegetarische Salami/ Mortadella usw… DAS muss wirklich nicht sein. Denn wenn kein Fleisch drin ist, nenne ich es auch nicht Fleisch, sonder von mir aus Tofu, Soja oder ähnlichen Salat bzw. Aufschnitt. Aber danach hört es eigentlich auch schon auf. Weil, wie ich schon sagte, es beschreibt meist die Form des jeweiligen Produktes.

Und ja, es nervt mich ungemein, wenn man mir sagt, das vegetarisches Hack nicht “Hack” heißen darf. Ich frage dann immer wieso nicht? Es ist schließlich “gehackt” quasi zerkleinert – genauso wie Hackfleisch. Die Antwort ist dann immer, es sei eben kein Hack und müsste einen eigenen Namen haben. Von mir aus kann man es auch vegetarisches gehäckseltes nennen (ist auch zerkleinert), aber wenn wir es mal ganz genau nehmen und das mache ich jetzt einfach mal, müssten ziemlich viele Dinge neue Namen bekommen.

Ich fange mal mit ein paar Beispielen an:

1. Schnitzeljagd: Ich habe als Kind häufig eine Schnitzeljagd gemacht, aber ein Schnitzel habe ich nie bekommen. Makaber ausgedrückt ist ein Jäger irgendwie immer auf Schnitzeljagd. Laut Duden wird die Schnitzeljagd auch als Schnipseljagd bezeichnet. Aber würde irgendjemand zu einem Kind sagen: “Nein, du darfst nicht Schnitzeljagd sagen, solange du am Ende kein Schnitzel bekommst!”. Nein, würde man nicht.

2. Wurst: Per Definition ist Wurst zum Einen ein aus klein gehacktem Fleisch produziertes Nahrungsmittel. Zum anderen aber auch “ETWAS” das die Form einer länglichen Rolle hat. Also dürfen auch andere Dinge als Wurst bezeichnet werden.

3. Fischfrikadelle: Wieso darf es eine Fischfrikadelle geben, aber keine vegetarische/ Tofufrikadelle. Denn auch die Fischfrikadelle besteht, wenn wir Glück haben, nicht aus Hackfleisch. Da hat sich aber bestimmt noch niemand beschwert und gesagt, dass die Fischfrikadelle in Zukunft nicht mehr Frikadelle heißen darf.

4. Klößchen: Klößchen ist eine Verkleinerung von Kloß. Und ein Kloß ist nicht unbedingt in erster Linie ein Fleischgericht. Es geht eher um Teig (vegetarisch), der rund zu Klößen geformt wurde. Hier finden wir wieder die Beschreibung einer Form. Denn auch das sprichwörtliche “einen Kloß im Hals haben” hat nichts mit Fleisch zu tun. Darf ich deshalb dies nicht mehr sagen, sondern sollte sagen ich habe etwas rundes im Hals? Ja ich weiß, es klingt übertrieben, aber ich versuche möglichst viele Beispiele zu finden, damit deutlich wird worauf ich hinaus möchte und das es eigentlich zielmich egal ist, ob die Wurst aus Fleisch, Tofu, Grünkern oder unverdaulichen Stoffen die ausgeschieden werden besteht, solange die Form der Wurst gemeint ist.

5. Bratwurstschnecke: Mein lieblings Beispiel :-) Darf man die Bratwurstschnecke als solche betiteln, wenn sie gar nicht aus Schnecken gemacht ist. Ein Fleischesser antwortete mir auf diese Frage, ich solle nicht so kleinlich sein, es wäre schließlich die Form einer Schnecke…Aha, da ist das dann also ok? Das musste er schmunzelnd zugeben und sagte, man kenne es eben nicht anders.

Natürlich könnte man sich neue Namen für fleischlose Produkte ausdenken. Zum Beispiel Tofu Stab, Soja geschreddertes, Bratling (aufpassen, dies ist wirklich ein Begriff, der für vegetarische Speisen verwendet wird. Aber von mir aus darf man auch Rinderbratling sagen, mir ist das egal), Tofu Rolle, Soja Fladen, usw… Aber auch hier könnte man auf Widerspruch stoßen:

1. Fladen: Hier denkt man an Fladenbrot oder Kuhfladen. Dementsprechend wäre auch hier die Frage, ob ich meine plattgedrücktes Sojaspeise so nennen darf.

2. Stab/ Rolle: Naja, unter Stäben und Rollen versteht man eigentlich nicht essbare Gegenstände, aber wir hätten die Formbezeichnung von Wurst auf Rolle / Stab verändert.

3 Geschreddert: Schreddern tut man heutzutage auch eher andere Dinge. Papier zum Beispiel, Holz oder auch Küken (ja das ist makaber und traurig, aber ich möchte die Dinge nicht schön verpacken sondern ehrlich aussprechen).

Wenn ich mir das Geschriebene nun zusammenfasse bleibe ich auf meinem Standpunkt, dass man vegetarische Gerichte, wenn es um die Formgebung geht auch nach sonst üblichen Begriffen für Fleisch benennen darf. Außnahmen sind Lebensmittel wie “Putenwurst – vegetarisch” (erneutes Kopfschütteln).

Ein für mich größeres Paradoxon ist es, dass vegetarische Alternativen genauso schmecken sollen wie Fleisch. Wenn ich mich entscheide auf etwas zu verzichten (aus welchem Grund auch immer) lebe ich doch mit der Konsequenz auch diese Geschmack nicht mehr zu essen, damit ich nicht immer daran erinnert werde…

Aber wahrscheinlich sind hier nur wenige meiner Meinung. Da ich auf Fleisch verzichte, weil ich es eben nicht mag und immer etwas enttäuscht bin, wenn ich Tofu Alternativen kaufe, diese dann wirklich für mich so schmecken wie Fleisch und ich sie deshalb weggebe bzw. wegschmeiße.

Und weiter gesponnen müsste dies heißen, dass jeder der auf Süßigkeiten verzichtet auch keine Alternativen mit Schokogeschmack o.ä. zu sich nehmen dürfte.

Also lasse ich diesen Gedanken vorerst offen und begnüge mich damit, meinen Standpunkt zum Thema “Dürfen veggie Würstchen überhaupt Würstchen heißen” mal in Ruhe klargemacht zu haben.

Ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere Fleischesser hier seine Einstellung etwas ändert und kompromissbereiter wird!

Die Fitalistin

Frittata nach dem Training für den Muskelaufbau!

Das italienische Omelett eignet sich hervorragend als Mahlzeit nach dem Training. Je nach Trainingsziel kann sie lowcarb zubereitet werden oder aber mit Kartoffeln zu einer tolle Kombi (aufgrund der biologischen Wertigkeit) für den Muskelaufbau werden. Mein Beispiel ist ein Mittagessen, also mit Kartoffeln (die “nach dem Training Variante).

Frittata

Du brauchst (für eine Person):

2 mittlere gekochte Kartoffeln (von gestern), 3 Eier, 1 kleine Zwiebel, handvoll Erbsen, 1 EL Öl, Salz, Pfeffer, eine kleine beschichtete Pfanne

So wird`s  gemacht:

 Backofen vorheizen (200 Grad). Kartoffeln und Zwiebel in kleine Würfel schneiden und zunächst die Zwiebel in einer kleinen Pfanne mit 1 EL Öl bei mittlerer Hitze kurz andünsten. Die Eier verquirlen. Klein geschnittenen Kartoffeln und die Erbsen zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Die Eiermasse ebenfalls in die Pfanne geben und kurz stocken lassen. Dann die Pfanne in den Backofen stellen und ca. 12 – 15 Minuten weiter garen. Dabei ev. hin und wieder die Frittata mit einem Schaber vom Rand lösen.

Entweder kann die Frittata in der Pfanne serviert werden oder aber wie im Beispiel gestürzt werden.

Ganz egal für welche Variante du dich entscheidest, sie schmeckt super lecker, macht satt und ist gesund.

Guten Appetit – Die Fitalistin

Grüne Smoothies

Nach dem ich in letzter Zeit immer wieder gehört und gelesen habe, dass grüne Smoothies aus verschiedenen Gründen gesund sind, wurde es mal Zeit selber welche auszuprobieren.

Vorweg sei eines gesagt…ich bin wirklich kein Fan von Gemüsesäften – ich mag sie einfach nicht. Allerdings wird bei den grünen Smoothies der herbe Geschmack der grünen Blätter durch die Süße der hinzugefügten Früchte ausgeglichen. Dadurch schmecken sie wirklich gut. Natürlich muss man auch hier etwas testen um herauszufinden, welche Kombinationen für einen selbst am besten schmecken.

Zutaten die sich besonders gut für die Smoothies eignen sind: Römersalat, Stangensellerie (Tipp von mir: mit Vorsicht genießen und erst mal klein dosieren :-) ), Spinat, Apfel, Birne, Zitrone, Mango, Banane, Wildgemüse, Kräuter, Sprossen, Blätter.

Frucht Smoothies kennt man mittlerweile schon ganz gut. Verschiedene Obstsorten werden pürriert und mit Wasser, Milch o.ä. etwas flüssiger gemacht. Der Nachteil der reinen Frucht Smoothies ist, dass sie aufgrund des enthaltenen Fruchtzuckers z.T. sehr kalorienhaltig sind. Die fertigen Smoothies aus dem Supermarkt sind außerdem häufig mit Fruchtsaftkonzentrat zubereitet. Dies erhöht zusätzlich den Zuckeranteil.

Aber zurück zu den grünen Smoothies. Bei ihrer Zubereitung verwendet man das ganze Gemüse, da die grünen Blätter über eine sehr hohe Nährstoffdichte verfügen. Sie beinhalten mehr Eiweiße, Vitamine und Mineralien, als die Rüben und Knollen.

Die vielen Vitamine und Mineralstoffe wirken sich positiv auf das Immunsystem aus und die enthaltenen Ballaststoffe sind gut für die Darmflora. Bei den Ballaststoffen handelt es sich um unlösliche Ballaststoffe. Wie der Name schon sagt, werden sie nicht verdaut, sonder verlassen den Körper unverändert. Sie arbeiten allerdings als “Reinigungs Team”. Ihre Aufgabe ist es Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren, sie stabilisieren den Blutzuckerspiegel und senken das LDL- Cholesterin.

Auch der Anteil der sekundären Pflanzenstoffe ist in grünen Smoothies sehr hoch. Die sekundären Pflanzenstoffe wirken antibakteriell, antiviral, blutverdünnend und schützen die Leber. Außerdem wirken sie sich positiv auf die Leistungsfähigkeit aus.

Grüne Smoothies liefern basische Mineralien. Das bedeutet, dass man ein meist eher saures Milieu im Körper durch die regelmäßige Einnahme von grünem Gemüse (z.B. in Form von Smoothies) ausgleichen und regulieren kann. Des weiteren  steckt in grünen Blättern viel Chlorophyll. Chlorophyll regeneriert die von schädlichen Einflüssen wie z.B. Kaffee, Alkohol, Stress und schlechter Ernährung beeinflusste Darmflora. Es schafft eben dieses basische Milieu, reinigt die Leber und wirkt positiv gegen Entzündungen.

Natürlich hat grünes Gemüse diese Eigenschaften immer und nicht nur in Smoothie Form. Aber ich musste selber einsehen, dass ich nie so viel grünes Gemüse esse (schon gar nicht mit Blättern), wenn ich es nicht klein pürrieren und mit Frucht süßen würde. Daher hat für mich persönlich das Trinken von grünen Smoothies doch einen positiven Effekt, was die Aufnahme von Vitaminen und Mineralien.

Mein erstes Smoothie Rezept, welches ich wirklich empfehlen kann: 200g Rocula, 100g Mango, 1 Apfel & 125ml Wasser. Probiert es aus, ich hoffe es schmeckt euch. Bald wird auch definitiv mehr Rezepte von mir zum Thema grüne Smoothies geben.

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Ich wünsche euch einen guten Appetit – die Fitalistin