Kinderernährung – gesund, lecker & stressfrei???

Kind: “Papa, was ist das?”

Vater: “Das magst du nicht.”

Kind: “Und was ist das, können wir das probieren?”

Vater: “Nein, dass magst du eh nicht.”

Diesen Dialog bekam ich in der Gemüseabteilung bei meinem wöchentlichen Einkauf mit. Dieses “Frage – Antwort – Spiel” ging noch weitere zwei Mal hin und her, bis der Vater die Gemüseabteilung “endlich” hinter sich gebracht hatte. Das Kind zeigte auf die Gemüsesorten Aubergine, Sellerie, Blumenkohl und Tomate. Ich gebe zu, dass dies alles Gemüsesorten sind, die auch ich als Kind nicht mochte (abgesehen vom Blumenkohl, in Hühnersuppe mit vielen Klößen war der ok :-) )

Ich selber habe keine Kinder und möchte niemandem auf den Schlips treten und natürlich kann es sein, dass dieses Kind jede Woche beim Einkauf auf eben diese Gemüsesorten zeigt und fragt was das ist und es kann auch sein, dass diese Gemüsesorten wirklich schon zu Hause auf dem Tisch standen und sich das Kind geweigert hat sie zu essen. All das weiß ich nicht und möchte daher nicht unhöflich erscheinen, wenn ich sage, das mich dieser Dialog geschockt hat.

Ich habe früher mit auf den Weg bekommen, dass ich jedes Gericht, jedes Gemüse usw einmal probiere. Wenn ich es dann nicht mag, ist es ok. Und ja so haben sich auch einige Gemüsesorten lange Jahre nicht auf meinem Teller blicken lassen, bis ich selber sie mal wieder probieren wollte. Einige sind immer noch nicht mein Fall, aber viele eben doch.

Überall wird heutzutage gepredigt, dass eine gesunde Ernährung für Kinder wichtig ist und das die Kinder immer früher mit Übergewicht zu kämpfen haben. Und dann sehe ich ein Kind, dass scheinbar Interesse an Gemüsesorten hat (wenn auch nicht als Gemüse, sondern vielleicht eher als bunte Gegenstände) und dann wird darauf nicht mal eingegangen.

Aber wie geht man dieses Problem an? Wie macht man Gemüse für Kinder interessant? Hierüber gibt es viele Tricks und Tipps. Die für mich schönsten und plausibelsten (wie gesagt, ich habe noch keine Erfahrung in der Praxis) habe ich hier mal zusammen gefasst.

Was wohl am seltensten hilft, ist das Argument: “Gemüse ist gesund, davon wirst du groß und stark!” War mir früher auch egal und groß bin ich trotzdem geworden…sogar 1,78m. Auch das Schimpfen und Aufregen der Eltern hilft eher selten. Denn auch bei nicht aufgeräumten Zimmern oder nicht gemachten Hausaufgaben wird geschimpft. Also bei allem was keinen Spaß macht, ergo macht Gemüse keinen Spaß.

Eine gesunde Ernährung muss spannend und lustig für Kinder sein.

Eine Freundin von mir, die bereits Mutter ist, hat mal gesagt, dass es hilft, wenn ihre Tochter das Essen mit zubereitet. Sie darf dann selber das Gemüse abwaschen, schneiden, den Topf umrühren usw… Das geht natürlich nur, wenn die Zeit dafür da ist und das Kind auch schon so “groß” ist, dass es diese Dinge machen kann.

Häufig wird auch davon berichtet, dass man aus Gemüse Figuren schnitzen oder Bilder legen soll. Zum Beispiel ein Gesicht mit Tomaten als Augen, Gurkenscheiben als Mund, Karotte als Nase usw… Dies kostet natürlich Zeit und Vorbereitung, soll aber auch schon helfen.

Ein weiterer Tipp von einer anderen Bekannten war, dass sie das Gemüse nicht mehr wie Gemüse aussehen lässt. Beispielsweise gibt es Gemüse Püree aus Karotten oder Blumenkohl oder eben Sellerie. Dazu noch eine Kartoffel um die passende Konsistenz zu erreichen. Dann wird es einfacher. Und bevor s jetzt heißt, dass durch das pürrieren fast alle Vitamine verloren gehen….das Püree ist immer noch gesünder als Pommes und Chicken Nuggets aus der TK.

Ein Tipp von dem ich gerade erst gehört habe, der mich auch zu diesem Blog brachte ist das Umbenennen von Gemüse. Wenn das Gemüse oder das gesamte Gericht einen spannenden Namen hat, haben Studien gezeigt, dass Kinder sowohl in der KiTa, als auch in der Schule und zu Hause mehr Gemüse essen. Beispiele hierfür sind: “Räubertopf”, “Superhelden Pfanne”, “Zauberkugeln (Erbsen), Hexenhäuser (Pilze), Powersticks (Paprikastreifen), uvm… Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Vielleicht ist auch für eure Kinder das passende dabei :-)

Denn im Kindesalter werden die Grundsteine für einen gesunden Lebensstil gelegt. Wer hier lernt sich gesund zu ernähren, hat auch im späteren Leben seltener Probleme mit Übergewicht, Diabetes oder Gicht.

Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Umsetzung – Die Fitalistin

Ernährung bei Sportverletzungen

Kann man den Heilungsprozess bei Sportverletzungen durch die Ernährung beeinflussen?

Ja, dass kann man und zwar im positiven wie auch im negativen Sinne. Damit alle Prozesse, die für die Wundheilung und Reduktion von Entzündungen wichtig sind optimal ablaufen können, bedarf es einer ausgewogenen Ernährung.

Vorerst gilt es aber die Frage zu stellen, um was für eine Art der Verletzung es sich handelt und von welcher Art Sportler wir sprechen. Ist es der Profisportler mit einer langwierigen Verletzung der die restliche Saison ausfällt oder der Freizeitsportler mit leichten muskulären Problemen. Natürlich kann eine abgestimmte Ernährung beiden helfen. Allerdings ist die Ambition der beiden eine andere. Während der Profisportler von seiner Gesundheit und Leistungsbereitschaft abhängig ist, ist es beim Freizeitsportler nicht weiter schlimm die Eine oder Andere Woche zu pausieren.

Aber welche Konsequenzen können für den Sportler aus einer Verletzung resultieren, wenn sie die Ernährung außer Acht lassen, bzw. wobei soll die Ernährung genau helfen?

Je nach Sportintensität und Schwere der Verletzung kann es sein, dass das Bewegungspensum von sehr hoch auf fast Null runter gefahren wird. Das bedeutet, dass der Kalorienbedarf stark reduziert wird. Der Körper benötigt weniger Kalorien, da er sich nicht mehr so viel bewegen muss / kann. Also sollte die Kalorienzufuhr gesenkt werden, damit eine potentielle Gewichtszunahme verhindert wird. Aber Vorsicht! Der Körper benötigt für die Heilungsprozesse ebenfalls Energie und das Gehen an Gehstützen ist anstrengender als das normal Gehen. Daher wird die Kalorienzufuhr leicht gedrosselt, aber nicht auf ein Minimum herab gesetzt.

Teils werden Entzündungshemmende Medikamente verschrieben. Aber auch durch die Ernährung kann man Entzündungshemmende Stoffe aufnehmen, die es ermöglichen die Tabletten zu reduzieren oder ganz abzusetzen (immer mit dem Arzt besprechen). Die ungesättigten und mehrfach ungesättigten fettsäuren (Omega6 & Omega3) wirken entzündungshemmend. Sie sind in Fisch, Ölen und Nüssen enthalten und wirken auf natürliche Weise entzündungshemmend.

Durch eine länger andauernde eingeschränkte Bewegung wird auch die Muskulatur abgebaut. Dies bemerken viele Sportler recht schnell an dem von der Verletzung betroffenen Körperteil (z.B. Arm oder Bein). Im Vergleich zum gesunden Bein, verliert die verletzte Extremität schnell an Umfang. Schnell einsetzende Physiotherapie oder Krankengymnastik arbeiten daran die Muskulatur wieder aufzubauen und das verletzte Gewebe zu stärken. Aber auch hier kann man positiven Einfluss durch die Ernährung nehmen. Nachweislich bringt eine einfach nur gesteigerte Aufnahme von Proteinen nicht den Effekt, dass sich die Muskeln wieder aufbauen. Hierfür fehlt der notwendige Trainingsreiz. Allerdings bewirkt die Aminosäure Leucin einen verbesserte Muskelproteinbildung. Es gibt hierzu noch keine Studie, die genaue Mengen im Verhältnis zur Muskelmasse analysiert. Aber die Aufnahme von Leucin und auch anderen Proteinen schadet nicht bei Sportverletzungen. Lebensmittel mit hohem Leucin Gehalt sind: Rind, Garnelen, Hering, Forelle, Huhn, Quinoa, Lachs, Linsen, Emmentaler und Cashewkerne.

Auch manche Minaeralstoffe und Vitamine sind wichtig für den Heilungsprozess. Beispielsweise wirkt sich Zink nachweislich positiv auf den Wundheilungsprozess aus und Vitamin C ist wichtig für die Bildung von Kollagen. Das Vitamin C findet sich in hohem Maße in Paprika, Brokkoli, Kiwi, Erdbeeren, Orangen. Zink ist enthalten in Austern, Rind und Leber. Aber auch in pflanzlichen Produkten wie beispielsweise Weizenkleie, getrockneten Linsen, Erbsen und Haferflocken.

Wenn man diese Lebensmittel regelmäßig in den Ernährungsplan einbaut hat man die Möglichkeit den Heilungs- & Genesungsverlauf positiv zu beeinflussen.

Worauf verzichtet werden sollte, weil er nachweislich den Heilungsprozess (wie auch andere Stoffwechselprozesse im Körper) verlangsamt, ist Alkohol.

Natürlich bewirkt die Ernährung alleine nicht die schnelle Heilung und den schnellen Wiedereinstieg ins Training. Sie dient nur der Ergänzung zu den abgestimmten Rehamaßnahmen wie Physiotherapie und Krankengymnastik.

Ich drücke allen Sportlern die Daumen, dass sie gesund durch die Saison kommen.

Die Fitalistin

Vitamin B12 – eine wichtige Ergänzung bei veganer Ernährung

Das Vitamin B12 ist in tierischen Produkten Enthalten. Dies führt zu der Annahme, dass nur vegan lebende Menschen zu einem Mangel an B12 neigen. Allerdings ist dies nicht ganz korrekt. Bei Veganern ist die Zusätzliche Aufnahme an Vitamin B12 notwendig, aber auch “Allesesser” und Vegetarier können einen B12 Mangel aufweisen. Dieser Mangel kann durch eine ungesunde Ernährung oder Erkrankungen des Magen- Darm Traktes entstehen.

In den sogenannten Belegzellen der Magenschleimhaut wird ein Transportprotein gebildet (intrinsic Faktor). An dieses heftet sich B12, um in den Dünndarm zu gelangen und dort resorbiert werden zu können. Ist der Magen durch eine Erkrankung, eine schlechte Ernährungsweise oder Medikamente angeschlagen, herrscht ein Mangel an diesem Transportprotein. Es gibt also nicht genügend Möglichkeiten für B12 (auch bei ausreichender Aufnahme) sich an das Transportprotein anzuheften.

Aber welche Aufgaben hat B12 im Körper?

Das Vitamin B12 ist an einer Reihe von Abläufen in unserem Körper beteiligt. Beispielsweise wirkt es bei der Zellteilung und dem Zellwachstum mit. Es ist mitverantwortlich für die Bildung und Regeneration der Nervenfaserhüllen und daher unabdingbar für das Nervensystem. Außerdem hilft es bei der Blutbildung. Durch die Beteiligung am Energiestoffwechsel und der Funktion des Immunsystems hilft es Müdigkeit und Ermüdungen zu reduzieren.

Insbesondere in der kalten und dunklen Jahreszeit könnte man sich überlegen B12 als Ergänzung zu nehmen. Gerade dann, wenn man weiß, dass kaum oder keine tierischen Produkte verzehrt werden oder die Ernährung nicht unbedingt die ausgewogenste ist :-)

Probiert es aus ujnd findet für euch heraus, ob ihr einen Unterschied bemerkt.

Eure Fitalistin

Sport – die Sprache die verbindet!

Weltweit gibt es über 7000 Sprachen, wohl unzählige Bräuche und Sitten und noch mehr Zeichen. Aber eine “Sprache” verbindet uns alle: Der Sport.

Es ist glaube ich egal in welchem Land und in welcher Altersgruppe, wenn du einer Gruppe Menschen einen Ball gibst, werden sie beginnen damit zu spielen. Und das bemerkenswerte, sie werden gemeinsam mit dem Ball spielen. Auch wenn sie aus unterschiedlichen Ländern stammen, andere Sprachen sprechen und andere kulturelle Hintergründe haben. Sport verbindet!

Dennoch  hat Sport in jedem Land  eine andere Bedeutung und einen anderen Stellenwert für die Menschen. So wird Sport auch als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit genutzt und spielt eine wichtige Rolle bei der Inklusion benachteiligter Gruppen in vielen Ländern.

Sport fördert gegenseitiges Verständnis und die soziale Kompetenz, er lehrt mit Niederlagen umzugehen, sich fair zu verhalten und tolerant zu sein. Dies sind Fähigkeiten, die im Alltag der Gesellschaft häufig zu kurz kommen.

Für viele Menschen stellt Sport eine Chance dar – eine Chance auf ein anderes Leben. Insbesondere Sportarten die weit verbreitet und anfangs nicht viel Ausrüstung benötigen und damit günstig sind (Laufen, Schwimmen, Fußball), bieten diese Chance.

Aber was bedeutet Sport für Menschen? Sport wird aus ganz unterschiedlichen Gründen betrieben.

Viele nennen die Geselligkeit und den Spaß an der Bewegung als Hauptgrund für ihre sportliche Aktivität, denn beim Sport trifft man Freunde und Gleichgesinnte. Auch der Gesundheitsaspekt, so wie das figurorientierte Training sind häufige Gründe Sport zu treiben. Nicht zu unterschätzen ist der Ausgleich zu Arbeit und Alltag den Sport bietet.

Nicht weniger wichtig ist für viele der Wettkampfgedanke der hinter den sportlichen Ambitionen steht und damit die Chance sich zu beweisen. Die Möglichkeit sich mit anderen messen zu können, fernab von Noten, Geld und Aussehen, stellt für viele einen Reiz dar. Während im Alltag zu häufig Sympathien, Geld, gesellschaftliche Stellung und Herrkunft über Erfolg und Misserfolg entscheiden, kommt es beim Sport nur auf die Leistung an, die man am “Tag X” abrufen kann (ja, ich weiß selbst, dass auch beim Sport mittlerweile nicht alles gold ist was glänzt, aber ich gehe vom ursprünglichen Sportgedanken aus).

Der Grund Sport zu treiben ist für jeden ein anderer. Ich betreibe schon mein ganzes Leben Sport. Was mir allerdings immer wieder auffällt ist, dass sich Menschen beim Sport grüßen. Egal, ob auf der Laufrunde, im Fitness Studio oder auf dem Spielfeld, für einen Gruß ist immer Zeit – denn Sport verbindet!

Was mich interessieren würde ist, aus welchem Grund ihr Sport treibt. Was bewegt euch dazu euch zu bewegen?

Ich freue mich auf Antworten – Die Fitalistin

 

Kartoffel – Zucchini Tarte

Momentan bin ich ein großer Fan von der Kombination aus Kartoffeln und Zucchini im Essen. Ich finde beides einfach zu verarbeiten und sehr lecker zur Herbstzeit.

Diese Woche habe ich mich an einer Kartoffel – Zucchini Tarte versucht. Das Ergebnis für kann sich sehen lassen.

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Du brauchst:

1 Zucchini, 4 Kartoffeln, 4 Eier, 2 – 3 EL Naturjoghurt (1,5% Fett), Salz, Pfeffer und Kräuter nach Belieben

So wird`s gemacht:

Die Kartoffeln schälen und in gleichmäßig dünne Scheiben schneiden. Wasser in einen Topf geben und die Kartoffelscheiben darin kochen. In der Zwischenzeit die Zucchini waschen und raspeln.

Die geraspelte Zucchini mit ein paar Kräutern würzen und in eine Auflaufform geben. Wenn die Kartoffeln gar sind, werden die Scheiben auf die Zucchiniraspeln gelegt. Die Eier mit dem Joghurt verquirrlen und mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken. Die Sauce ebenfalls über die Kartoffeln und die Zucchini in die Auflaufform geben und alles bei 200° für ca. 30min in den Ofen stellen. Die Tarte ist fertig, wenn sie eine leicht bräunliche Färbung angenommen hat und das Ei gestockt ist.

Danach aus dem Ofen holen, an den Rändern mit einem Messer entlangschneiden und kurz ankühlen lassen. Danach stürzen und vorsichtig in Scheiben schneiden. Dieses Essen kann sowohl warm, als auch kalt serviert werden.

Guten Appetit – Die Fitalistin

Sport trotz Krankheit – ab wann falscher Ehrgeiz gefährlich wird

Leichte Kopfschmerzen, etwas Schnupfen oder Husten. In der Herbst /Winterzeit schnieft und hustet es gefühlt überall. Egal ob die Kollegen auf der Arbeit, die Familie zu Hause oder der Trainingspartner beim Sport – irgendwie sind alle erkältet. Aber was macht der erkältete Trainingspartner beim Sport? Sollte man nicht viel eher seinem Körper die Ruhe geben, die er zum auskurieren von Krankheiten braucht, anstatt ihn noch zusätzlich durch einen sportlichen Reiz zu stressen?

Grundsätzlich gilt es, auf seinen Körper zu hören und ehrlich zu sich selbst zu sein. Wie stark ist man erkrankt? Ist es eine leichte Erkältung, fühlt man sich schwach oder hat man sogar Fieber? Je nach Symptom ist es in Ordnung sich leicht sportlich zu betätigen bzw. sollte man es auf jeden Fall sein lassen.

  1. Leichter Schnupfen: Wenn man merkt, dass die Nase etwas läuft und man leicht nasal spricht, sich aber ansonsten wirklich fit fühlt, kann man eine leichte Sporteinheit absolvieren. Voraussetzung ist dafür aber, dass weder die Atmung eingeschränkt ist, noch andere Krankhheitssymptome auftreten. Und auch bei einem leichten Schnupfen gilt: Man sollte keine Höchstleistung von seinem Körper erwarten oder Leistungssport betreiben. Eine lockere Laufrunde oder ein leichtes Training an Geräten kann bei einem leichten Schnupfen sogar förderlich sein. Die Durchblutung wird angeregt, die Schleimhäute besser versorgt und der Körper kann neue Abwehrkräfte entwickeln.
  2. Erkältung: Kommen zu dem eben genannten Schnupfen auch noch Husten und Glieder-/ Kopfschmerzen hinzu, sollte man die Sporteinheit gegen das heimische Bett oder Sofa austauschen und das Sportgetränk gegen Tee. Denn das Immunsystem ist angeschlagen, die Atemwege sind nicht frei, was die geforderte Atmung nicht ermöglicht. Der Körper ist nicht in der Lage Höchstleistungen zu bringen, was die Sporteinheit nicht allzu effektiv macht. Falscher Ehrgeiz ist ab jetzt nicht mehr angebracht. Nur weil für diesen Tag eine Trainingseinheit angesetzt wurde oder der Trainingspartner auf einen wartet, bedeutet das nicht, dass die Gesundheit hinten angestellt werden sollte. Auch die Sommerfigur kann noch eine Woche warten. Steht ein Wettkampf vor der Tür den man auf keinen Fall verpassen möchte, ist vorab auf jeden Fall ein Arzt aufzusuchen.
  3. Fieber: Hier gilt es, definitiv KEINEN Sport zu machen. Und auch erst dann wieder anzufangen, wenn man mindestens drei Tage Fieber frei ist. Ignoriert man dies, droht eine Herzmuskelentzündung. Dabei befallen die Viren und Bakterien den Herzmuskel was langfristig zu Herzrhythmusstörungen führen kann.

Unter diesen Gesichtspunkten ist es ratsam, lieber einmal zu vorsichtig zu sein und ein Training ausfallen zu lassen, als einmal zu oft unvorsichtig zu sein und sich, seinem Körper und seiner Gesundheit zu schaden.

Denn kein Training oder Wettkampf ist wichtiger als die eigene Gesundheit!

Kommt gesund durch die dunkle Jahreszeit – Eure Fitalistin

Eiweißbrötchen – oder so ähnlich

Morgens ein frisches Brötchen, sogar selbst gebacken und low carb. Das wäre doch was. Das dachte ich mir jedenfalls gestern Abend gegen 22Uhr. Ich wollte für den heutigen langen Arbeitstag leckere Brötchen mitnehmen, also machte ich mich ans Backen. Die benötigten Zutaten hatte ich eigentlich alle zu Hause (eine kleine Modifizierung sei an manchen Stellen erlaubt). Leider gab meine Kückenwaage den Geist auf – Batterie alle. So musste ich nach Augenmaß und Löffelgröße abmessen.

Das Ergebnis: Im Ofen zerliefen meine schönen, gleichmäßig geformten Brötchen über dem gesamten Blech. Also hatte ich am Ende eher einen großen Fladen anstatt von Brötchen. Aber da das Aussehen den Geschmack schließlich nicht beeinflusst, ist mir die Form schlussendlich egal. Und ich habe von einer weisen Person gelernt, dass ich immer das Gute in allem sehen soll. Folglich habe ich jetzt leckere & gesunde Eiweißfladen :-)

eiweissbrot

Und so werden sie gemacht:

Du brauchst:

3 EL Chia Samen, 4 EL Flohsamenschalen, 200g Eiweißpulver (neutral), 1 Tüte Backpulver, 2 Eier, 200g Magerquark, 250ml Wasser (ich habe da glaube ich etwas mehr genommen).

So wird`s gemacht:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben. Ich empfehle sie richtig abzuwiegen, vielleicht klappt es dann auch mit den Brötchen. Den Teig in gleich große Kugeln formen und auf ein Backblech legen. Den Ofen auf 200° vorheizen und die Brötchen für ca. 30Min in den Ofen stellen. Mein Teig war etwas schneller fertig, er ist aber auch flach gewesen, nachdem meine Kugeln zerlaufen sind. Es kann also sein, dass die Brötchen etwas länger brauchen.

Wenn sie fertig sind, aus dem Ofen nehmen und überraschen lassen, was aus den Kugeln vom Anfang geworden ist.

Viel Spaß und Erfolg beim Backen – Die Fitalistin

Gemüsenudel Nester mit Ei und Feta

Ein neues lowcarb Gericht gab es diese Woche bei mir. Da es sich gut vorbereiten lässt, habe ich es direkt für zwei Tage vorgekocht.

Du brauchst:

1 Zucchini, 2 Wurzeln, 4 Eier, 100g Feta/ Hirtenkäse (<30% F. i, Tr.), Salz, Pfeffer & Gewürze nach Belieben

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So wird`s gemacht:

Die Zucchini waschen und die Enden entfernen. Die Wurzeln werden geschält und ebenfalls an den Enden abgeschnitten. Nun beides durch einen Gemüsenudelschneider drehen, so dass Spaghettis entstehen. Diese zu Nestern formen, in dem man sie aufdreht oder mit den Händen formt und in eine Auflaufform legen. Jeweils in der Mitte eine kleine “Kuhle” frei machen. Mit ca. 2 EL Öl die Nester beträufeln. In jede Kuhle wir ein Ei hineingeschlagen, sodass das Eigelb liegen bleibt und das Eiweiß durch das Nest läuft. Salz, Pfeffer und Gewürze darüber geben und bei 200° für ca. 30 Minuten in den Ofen stellen. Für die letzten 10 Minuten denFeta oder Hirtenkäse zerbröseln und darüber geben.

Wenn das Ei gestockt ist, der Käse leicht zerlaufen und das Gemüse gar ist, die Form aus dem Ofen holen und die Nester servieren. Werden nur die Nester gegessen ist es  ein super Abendessen mit nur wenigen Kohlenhydraten. Als Mittagessen empfehle ich ein paar Bratkartoffeln (am Vortag gekocht) dazu zu servieren.

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Guten Appetit – Die Fitalistin

Was ist Ernährung für Dich?

Auf diese Frage, bin ich in dieser Woche mit einer Kundin gestoßen. Während unseres Trainngs unterhielten wir uns wie immer über den aktuellen Stand ihrer Ernährung und welche der besprochenen Punkte ihr in der Umsetzung noch schwer fallen.

Dabei sagt sie zu mir: “Sina, ich muss mir vorallem wieder darüber klar werden, was Ernährung ist, was sie bewirken soll und was ich mit ihr verbinde.”

Und damit brachte sie mich auf die Idee zu diesem Blog. Denn was ist Ernährung eigentlich und viel wichtiger, zu was wird sie mittlerweile gemacht…

Eigentlich hat die Ernährung eine Aufgabe bzw. eine Funktion: Sie soll uns ernähren! Das klingt jetzt ziemlich banal und jeder denkt bestimmt: Ja klar Sina, soweit kommt wohl jeder. Aber was ich damit sagen möchte ist, dass die Ernährung im ursprünglichen Sinne eben nicht mehr ist als die Zufuhr von Energie in Form von Kalorien. Durch die Zufuhr von Kalorien, werden alle Funktionen in unserem Körper aufrecht erhalten. Was das Benzin fürs Auto ist, sind Lebensmittel für den menschlichen Körper.

Je nachdem was man für ein Auto fährt benötigt man “Super”, “Diesel” oder “E10″. Das würde ich einfach mal vergleichen mit einer “vegetarischen”, “veganen” oder “normalen” Ernährung. Oder aber mit verschiedenen Allergien und Intoleranzen (das soll in keiner Weise ein wissenschaftlicher Vergleich sein). Worauf ich hinaus möchte ist, dass jedes Auto eine bestimmte Art von Kraftstoff hat, die ihm gut tut. So ist es auch mit unserem Körper. Wir haben Lebensmittel, die uns gut tun, uns leistungsfähig machen und stärken. Dies sind die im allgemeinen als “gesund” betitelten Lebensmittel. Ich glaube niemand kommt auf die Idee, seinem Auto einen Kraftstoff zu geben, der ihm nicht gut tut. Mit unserem Körper gehen wir da leider anders um. Denn “gesund” ist für viele nicht gleich “lecker”. Versteht das nicht falsch, ich nehme mich da nicht raus. Auch ich esse Lebensmittel, die nicht gesund sind. Aber wie anfangs beschrieben, bin ich eben über genau diese Überlegung auf diesen Blog gekommen.

Denn heut zu Tage ist unsere Ernährung für uns viel mehr, als nur die Zufuhr von Energie. Sie ist Belohnung, Stresskiller, Trostspender, Beschäftigung, usw…die Gründe etwas zu essen, finden wir immer. Häufig bekomme ich von Kunden oder auch von meinen Bekannten zu hören, dass man sich schließlich nicht alles verbieten könne, das Essen auch Spaß machen solle und gutes Essen ein Stück Lebensqualität ist. Genau dieser Meinung bin ich auch, aber  die Definition von “gutem” Essen ist subjektiv. Der Student freut sich über die Pizza vom lieblings Lieferservice, der Geschäftsmann über das 5 Gänge Menü, die besten Freundinnen über ihre Lieblingsschokolade. Es gibt noch viele weitere Beispiele, aber die Richtung die ich meine sollte damit klar sein.

Alle Definitionen haben ihre Richtigkeit und ihre Gründe, aber so lange wir der Ernährung einen so großen Stellenwert geben und sie damit in direkten Zusammenhang damit bringen, ob es uns gut geht, wir uns wohlfühlen und wir glücklich sind, haben wir meiner Meinung nach ein Problem. Die Tafel Schokolade sollte nicht maßgeblich daran beteiligt sein, dass wir zufrieden sind oder eben nicht zufrieden sind, wenn wir sie uns verbieten. Sollten es nicht andere Bereiche des Lebens sein, die für unser Glück, unser Wohlbefinden und unsere Zufriedenheit zuständig sind? So etwas wie unsere Familie, Freunde, Partner, Hobby, Beruf, etc…Ist es nicht unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass wir uns in unserem Leben wohl fühlen? Dass ab und an auch die Pizza, die Schokolade, o.ä. dazu gehören ist vollkommen in Ordnung. Aber sie sollten nicht entscheidend dafür sein.

Ich glaube, dass wir dem Essen einen derartig hohen Stellenwert geben, weil es einer der wenigen Bereiche unseres Lebens ist, in dem wir nich fremdbestimmt sind. In nahezu allen anderen Bereichen unseres Lebens, sind wir von anderen Menschen “abhängig” und werden zu einem großen Teil fremdbestimmt. Bei der Ernährung können wir selber Entscheidungen treffen, Regeln befolgen oder eben nicht und bewusst “ja” oder “nein” sagen.

Aber wie kann man den Teufelskreis durchbrechen? Ich bin kein Psychologe und gebe hier nur meine Eindrücke und Meinungen wieder. Ich versuche mit meinen Kunden andere Verhaltensmuster zu finden. Beispielsweise ein anderes Belohnungsprinzip, wenn man sich bisher mit Essen (ungesundem Essen) belohnt hat. Einem alternativen Stressabbau, wenn es bisher die Schokolade war, usw… Das ist nicht immer einfach und geht nicht von heute auf morgen. Man muss kontinuierlich daran arbeiten und vor allem das “Problem” erkennen.

Ich glaube nicht, dass dies die Lösung aller Probleme ist, ich habe mir nur meine Gedanken zu diesem Thema gemacht (nicht wissenschaftlich, psychologisch oder ähnliches) nachdem mich meine Kundin darauf brachte. Jeder möchte das beste für sein Auto, denn eine Reparatur kostet Geld. Aber unser Körper ist viel wertvoller als ein Auto und eine Beschädigung, kostet noch viel mehr!

Ich wünsche euch einen schönen Start in die Woche!

Die Fitalistin

Gefüllte Tomate mit Reis

Ein wirklich einfaches und sehr leckeres Rezept habe ich vor kurzem von meiner Schwägerin bekommen. Es ist super, wenn man Reisreste übrig hat und nicht weiß was man damit anstellen soll :-)

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Du brauchst:

Reis, Fleischtomaten, Hirtenkäse, Curry, Kräuter, Salz, Pfeffer.

So wird`s gemacht:

Reis kochen, bzw. den schon fertigen Reis verwenden. Den “Deckel” der Tomate abschneiden und ohne Strunk in kleine Würfel schneiden und zum Reis geben. Den Hirtenkäse ebenfalls zerkleinern und zum Reis geben. Mit Kräutern, Salz, Pfeffer abschmecken und Curry nach Belieben hinzugeben.

Die Tomate aushöhlen und mit dem Reis befüllen. Bei 180° für ca. 20min in den Backofen stellen und mit etwas Käse überbacken.

Danach aus dem Ofen nehmen und servieren – Guten Appetit!

Die Fitalistin